Glaukos hat geschrieben:schon mal gegoogelt?

ja, aber: eure persönlichen tipps und buchempfehlungen kann ich schlecht googeln. ich verlasse mich halt lieber auf euer insider-wissen, als auf das große allwissende orakel.

Glaukos hat geschrieben:ich glaube, das du sprachlich so geschickt bist, dass du nicht unbedingt einen ratgeber brauchst.
danke, das ist aber ein nettes kompliment. ich habe aber doch das gefühl, dass ein bisschen fachlektüre nicht schaden kann, solang sie nicht zu theoretisch ist. nach jahrelangem gedichteschreiben betrete ich eine bühne, wo ich mich sehr unsicher fühle.
Glaukos hat geschrieben:ich denke, dir sollte es genügen, mal ein paar zeitgenössische theaterstücke oder drehbücher intensiv zu lesen. also wohin der wind gerade stilistisch weht ...
da bin ich grad schon fleißig dabei, obwohl nicht ganz so an der "zeitgenössischen" linie orientiert.
Glaukos hat geschrieben:oder gehts rein um die formalien? also wie ein "skript" aussehen soll? das ist natürlich auch wichtig ...
weniger. mir geht's mehr um themen wie dramaturgie, dialogführung, charakterisierung, konflikt, exposition, schlüsselfigur, einheit der gegensätze usw. -- also mehr inhaltlich-formal, als formal-formal, wenn du so willst.
Glaukos hat geschrieben:aber selbst die beschäftigung damals mit den theaterdialogen würde mir kaum mehr helfen, sollte ich heute was schreiben - die moden ändern sich schnell ...
moden interessieren mich nicht sonderlich. mich interessieren eher "klassische leitlinien" und persönliche maximen.
danke und gruß.
"Mit meiner ganzen Energie verweigere ich mich dieser toten Welt, die verlangt, dass man aufs Leben verzichtet."
(Charles Juliet)