Zeitablauf im Sekundenmaß
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Elisabeth Rosing
- Kerberos
- Beiträge: 1
- Registriert: 02.01.2006, 22:40
- Wohnort: Weinstadt
Zeitablauf im Sekundenmaß
Für solche Kindsköpfe verschwende ich keine Zeit!
Re: Zeitablauf im Sekundenmaß
Hallo Elisabeth und herzlich willkommen in unserem kleinen bescheiden Forum
Hm, ich habe mich bei diesem Gedicht entschieden einen Post dazu zuschreiben.
Ich möchte diesmal anders rangehen. Ich schildere erst mal meine Problemstellen und dann meinen Gesamteindruck, so lässt sich das vll besser begründen.
Der erste Satz.. Hm, erhlich gesagt habe ich mich gefundert über diesen Satz. Das ist nicht schlecht, ich wollte irgendwie wissen, ja warum denn nun.
Allerdings war ich dann etwas enttäuscht. Es ist nichts neues, dass wir Menschen nach dem Alter messen. Und das mancher Jünger aussieht als er is, is doch schön.
Zudem ist mir vom stilistischen her, der Sprung vom Jahr auf den Tag etwas groß..
Die Zeile 6 find ich gut.
Müsste es nicht heißen "diesen Erden" - aber egal wie, alles ist grammatisch falsch.
Ich persönlich mag diesen Teil nicht. Die letzten beiden Zeilen klingen abgedroschen, m.E. irgendwie allbern.
So.. Nun also zum Allgemeinen.
Ich kann zu den Reimen nichts sagen, da ich davon nichts verstehe, also lasse ich es.
Meine größte thematische Kritik besteht darin, dass sich mir ein großes Fragenzeichen eröffnet, in dem viele süpersüße Begriffe der Zeiteinteilung stehen.
Denn bis auf das Beispiel der Rötgenstrahlung und der Reaktoren, hast du die Zeiten einfach aufgezählt, hübsch verpackt und serviert. Erlichgesagt, ziehe ich daraus keinen Nutzten, denn dazu gibt es Fachbücher.
Sicher ist die Pointe gut gelungen, denn wer hat sich noch nich geärgert über seinen R2D2 ?! Aber das reicht mir nicht. Ich behalte aus dem Gedicht nichts.
Für mich heißt ein Gedicht nicht nur viele Fachwörter oder Wissen, dass in Büchern steht zu selektieren und in Verse zu packen - ein Gedicht muss etwas mit mir anstellen (verwirren, vermissen, schwelgen, etc. ) und sicher auch Fragen offen lassen. Aber mein Fragezeichen ist mir etwas zu groß ...
Aber wie gesagt, das Ende fetzt
Liebe Grüße,
kleinervogel
Hm, ich habe mich bei diesem Gedicht entschieden einen Post dazu zuschreiben.
Ich möchte diesmal anders rangehen. Ich schildere erst mal meine Problemstellen und dann meinen Gesamteindruck, so lässt sich das vll besser begründen.
Wundersam ist schon die heutige Zeit,
die Menschen messen wir nach Jahren -
der Tag wird in Stunden eingeteilt,
daß war schon immer unser Gebaren.
Aus den Stunden werden Minuten,
jetzt beginnt es hektisch zu werden -
wie oft mußten wir uns schon sputen,
mitzukommen auf dieser Erden.
Der erste Satz.. Hm, erhlich gesagt habe ich mich gefundert über diesen Satz. Das ist nicht schlecht, ich wollte irgendwie wissen, ja warum denn nun.
Allerdings war ich dann etwas enttäuscht. Es ist nichts neues, dass wir Menschen nach dem Alter messen. Und das mancher Jünger aussieht als er is, is doch schön.
Zudem ist mir vom stilistischen her, der Sprung vom Jahr auf den Tag etwas groß..
Die Zeile 6 find ich gut.
Müsste es nicht heißen "diesen Erden" - aber egal wie, alles ist grammatisch falsch.
In Femtosekunden das Licht eine Strecke,
von einem Mikrometer zurücklegt -
daß ist doch wahrlich keine Schnecke,
wenn man sich das so überlegt.
Ich persönlich mag diesen Teil nicht. Die letzten beiden Zeilen klingen abgedroschen, m.E. irgendwie allbern.
Das gefällt mir.Und zum Schluß die Millisekunden,
in denen der Computer wieder versucht -
unsere Nervenstärke zu erkunden,
bis man wieder lauthals flucht!
So.. Nun also zum Allgemeinen.
Ich kann zu den Reimen nichts sagen, da ich davon nichts verstehe, also lasse ich es.
Meine größte thematische Kritik besteht darin, dass sich mir ein großes Fragenzeichen eröffnet, in dem viele süpersüße Begriffe der Zeiteinteilung stehen.
Denn bis auf das Beispiel der Rötgenstrahlung und der Reaktoren, hast du die Zeiten einfach aufgezählt, hübsch verpackt und serviert. Erlichgesagt, ziehe ich daraus keinen Nutzten, denn dazu gibt es Fachbücher.
Sicher ist die Pointe gut gelungen, denn wer hat sich noch nich geärgert über seinen R2D2 ?! Aber das reicht mir nicht. Ich behalte aus dem Gedicht nichts.
Für mich heißt ein Gedicht nicht nur viele Fachwörter oder Wissen, dass in Büchern steht zu selektieren und in Verse zu packen - ein Gedicht muss etwas mit mir anstellen (verwirren, vermissen, schwelgen, etc. ) und sicher auch Fragen offen lassen. Aber mein Fragezeichen ist mir etwas zu groß ...
Aber wie gesagt, das Ende fetzt
Liebe Grüße,
kleinervogel
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.
Re: Zeitablauf im Sekundenmaß
Hallo nochmals, Elisabeth.
Warum bin ich ein Kindskopf? Weil ich nächsten Mittwoch erst achtzehn werde, etwas jünger als du?!
Entschuldigen Sie, wenn ich Sie einfach so gedutzt habe..
Bin ich auch ein Kindskopf, weil Sie Piktosekunden statt Picosekunden schreiben?! Weil ich nicht weiß, was Top-Quarz ist?! Und wir ja hier in unseren Breiten eher Uran für unsere Energiegewinnung nutzen?
Frau Rosing, ich habe eine Bitte an Sie: Kritisieren Sie eines meiner letzten Gedichte, ich würde gern wissen, was Sie davon halten !
Links:
"Sternschnuppe" ( http://www.literaturforum.net/viewtopic.php?t=1697 )
"mein Boot" ( http://www.literaturforum.net/viewtopic.php?t=1733 )
Mit freundlichen Grüßen,
kleinervogel
Warum bin ich ein Kindskopf? Weil ich nächsten Mittwoch erst achtzehn werde, etwas jünger als du?!
Entschuldigen Sie, wenn ich Sie einfach so gedutzt habe..
Bin ich auch ein Kindskopf, weil Sie Piktosekunden statt Picosekunden schreiben?! Weil ich nicht weiß, was Top-Quarz ist?! Und wir ja hier in unseren Breiten eher Uran für unsere Energiegewinnung nutzen?
Frau Rosing, ich habe eine Bitte an Sie: Kritisieren Sie eines meiner letzten Gedichte, ich würde gern wissen, was Sie davon halten !
Links:
"Sternschnuppe" ( http://www.literaturforum.net/viewtopic.php?t=1697 )
"mein Boot" ( http://www.literaturforum.net/viewtopic.php?t=1733 )
Mit freundlichen Grüßen,
kleinervogel
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.
Re: Zeitablauf im Sekundenmaß
Tja, birdy, da bist du mal an eine wahre Künstlerseele geraten, die dir entsprechend wortgewandt paroli zu bieten weiß. :rofl:
I would go to the Dark Side in a heartbeat if I thought they had better dialog over there.
- Ursula Vernon
- Ursula Vernon
Re: Zeitablauf im Sekundenmaß
Hallo Frau Rosing,
Sie geben schnell auf, schade. Zumal unser Webmaster und ein langbewährtes Mitglied dieses Forums gestern im Gespräch mirgegenüber die selbstironische Note Ihrer Gedichte lobte, die wollte ich mir jetzt mal ansehen. Tja... Chance vorbei. Es ist immer ein wenig bedauerlich, wenn Leute hier vorbeischauen, um Kritik ihrer Texte bitten, und dann, wenn ihnen die Kritik nicht passt, unter Kollektivbeschimpfung wieder von dannen ziehen.
Denn dass Sie nicht nur Kleinervogel beleidigt haben, sondern spontan mal eben alle und jeden hier, ist Ihnen schon bewußt, oder? Und was Kleinervogel selbst betrifft - gerade in einem Literaturforum sollte es nicht verwundern, wenn manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer... anders reden und handeln als üblich. Aber Sie erlauben sich hier aufgrund EINER Kritik in einem Ihnen nicht genehmen Ton die Abwertung einer Person, die sich um dieses Forum in vielfacher Form verdient gemacht hat - unter anderem auch als (unkonventionelle) Kritikerin und (unkonventionelle) Autorin.
Um Ihnen demnächst Enttäuschung dieser Art (in anderen Foren vielleicht) zu ersparen: Tun Sie sich erst ein wenig um, sehen Sie sich die geposteten Werke, Kritiken und Diskussionen an, und gehen Sie wortlos wieder, wenn die Umgebung Ihren hohen Ansprüchen nicht genügt. So haben Sie die Gewissheit, nur unter Ihresgleichen zu wandeln und verschwenden nicht die wertvolle Zeit derer, die sich mit Ihren Werken auseinandersetzen und Kritiken schreiben.
Aufgrund der in Birdys Threads enthaltenen Zitate wäre eine fragmentarische Besprechung des Textes ja fast noch möglich, und es gäbe einiges zu sagen, selbst für jemanden wie mich, der mehr von Prosa als von Lyrik versteht. Aber wenn sich schon in den ersten vier Zeilen elementare Fragen nach Versmaß und innerer Logik stellen, fällt selbst mir das auf.
Andererseits - wozu?
Guten Weg
Razorback
Sie geben schnell auf, schade. Zumal unser Webmaster und ein langbewährtes Mitglied dieses Forums gestern im Gespräch mirgegenüber die selbstironische Note Ihrer Gedichte lobte, die wollte ich mir jetzt mal ansehen. Tja... Chance vorbei. Es ist immer ein wenig bedauerlich, wenn Leute hier vorbeischauen, um Kritik ihrer Texte bitten, und dann, wenn ihnen die Kritik nicht passt, unter Kollektivbeschimpfung wieder von dannen ziehen.
Denn dass Sie nicht nur Kleinervogel beleidigt haben, sondern spontan mal eben alle und jeden hier, ist Ihnen schon bewußt, oder? Und was Kleinervogel selbst betrifft - gerade in einem Literaturforum sollte es nicht verwundern, wenn manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer... anders reden und handeln als üblich. Aber Sie erlauben sich hier aufgrund EINER Kritik in einem Ihnen nicht genehmen Ton die Abwertung einer Person, die sich um dieses Forum in vielfacher Form verdient gemacht hat - unter anderem auch als (unkonventionelle) Kritikerin und (unkonventionelle) Autorin.
Um Ihnen demnächst Enttäuschung dieser Art (in anderen Foren vielleicht) zu ersparen: Tun Sie sich erst ein wenig um, sehen Sie sich die geposteten Werke, Kritiken und Diskussionen an, und gehen Sie wortlos wieder, wenn die Umgebung Ihren hohen Ansprüchen nicht genügt. So haben Sie die Gewissheit, nur unter Ihresgleichen zu wandeln und verschwenden nicht die wertvolle Zeit derer, die sich mit Ihren Werken auseinandersetzen und Kritiken schreiben.
Aufgrund der in Birdys Threads enthaltenen Zitate wäre eine fragmentarische Besprechung des Textes ja fast noch möglich, und es gäbe einiges zu sagen, selbst für jemanden wie mich, der mehr von Prosa als von Lyrik versteht. Aber wenn sich schon in den ersten vier Zeilen elementare Fragen nach Versmaß und innerer Logik stellen, fällt selbst mir das auf.
Andererseits - wozu?
Guten Weg
Razorback
O You who turn the wheel and look to windward,
Consider Phlebas, who was once handsome and tall as You
Consider Phlebas, who was once handsome and tall as You
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