schlachtfeld

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espressonist
Minotauros
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schlachtfeld

Beitragvon espressonist » 10.12.2010, 20:54

Schlachtfeld

Schatten im Nebel,
Schaurige Schleier.
warmfeuchter Säbel,
traurige Feier.

In Schwarz gehüllte Seelen,
stehen viele Stunden,
Das Salz ihrer Tränen,
brennt in seinen Wunden.

Alles ist verloren.

riemsche
Apollon
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Re: schlachtfeld

Beitragvon riemsche » 18.12.2010, 10:56

alles /ist/ verloren?
soll ich das schlachtfeld wörtlich nehmen? angehörige stehen trauernd bei den gefallenen. überlebender mit fremdblut auf der klinge zwischen endzeittrauma und sinnfrage. oder soll ichs einem begräbnis im sommer andichten - es nieselt ins große mundwerk. mann hat sich schon die augen ausgeweint, ist leer. die tränen mitfühlender werden seine, lindern jedoch nicht, schmerzen umso mehr, je rückbesinnlicher er sich mit der völligen änderung seiner situation, seines eigenen lebenslaufes auseinandersetzt. in beiden fällen wäre mir ein resümé mit einem /ist/ kein sehr persönliches, ausflucht auf zeit, umverteilung, alles was verlust vorerst erträglich aber später, allein ohne beileider im selbstgespräch, umso mehr erdrückt.
aber möglicherweise hast Du dazu ja eine ganz andere geschichte (:->))
lGr


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