Wir spüren nicht mehr das Entgleiten
des eignen Ichs, dass man sich selbst entleert.
Wir gehen stumpfer mit den Zeiten,
und keiner, der sich dessen noch erwehrt.
Wie wenig gelten heut noch Träume,
sie sind uns nur noch eine dumpfe Last,
eröffnen niemandem mehr Räume,
der Träumer ist uns nur noch ein Phantast.
Wir üben uns in großen Worten,
da ist kein Satz, der uns schon groß genug -
die Zeit der tönenden Kohorten,
die Zeit von Lüge und von Selbstbetrug.
Wir stehen stumm vor tausend Fragen,
kein Gott, der jemals uns die Antwort gab.
Vor uns ein ganzer See von Plagen,
das offne Meer, noch liegt es sehr weitab.
Der Traum vom offenen Meer
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