was für ein zeremoniell ...

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Perry
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was für ein zeremoniell ...

Beitragvon Perry » 11.09.2011, 23:38

dieses allabendliche ablegen des tages
letzte geschmacksreste mit mundwasser ausgespült
träumen wir von frischen brisen in der gewissheit
dass nebenan die stumm warten
die tags darauf mit uns die kleider tauschen

riemsche
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Re: was für ein zeremoniell ...

Beitragvon riemsche » 14.09.2011, 22:59

letzte geschmacksreste (essensreste ja - geschmacksreste äh ....) mit mundwasser auszuspülen ist mE schier ein ding der unmöglichkeit. dIE sorte wässerchen hat doch meist schon selber nen impertinent klinischen eigengeschmack intus. /träumen wir von frischen brisen/ ist auch so ein allerweltding. die brise land-oder seeluft stellt den bezug zum frischen lüftle von ganz alleine her. und träumen ist mir in dem zusammenhang gurgeln. im bad schläft sichs im stehen nicht so bequem (:->))

Perry
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Re: was für ein zeremoniell ...

Beitragvon Perry » 15.09.2011, 11:41

Hallo riemsche,
na da hangelst du dich aber mal wieder (zu) sehr an der realen Bildebene entlang und anscheinend noch dazu "eigenerfahrungsgemäß" negativ besetzt. ;-)
Geschmacksreste bezieht sich auf das, was vom Tag im Mund zurückgeblieben ist. Ich denke doch, dass du den Ausdruck "ich habe einen faden Geschmack im Mund" kennst.
Was du für ein Mundwasser benutzt (wenn überhaupt) weiß ich nicht, meines verspricht jedenfalls frischen Meeresbrisengeschmack und wenn die Realität nicht hält was die Werbung verspricht, kann man sich diese ja schön träumen.
Der eigentliche "Gag" des Textes sollte ja auch erst in der dritten Strophe zünden, in der der "stumme Diener", behängt mit Klamotten, wartet diese wieder loszuwerden.
Falls du nach einer übertragenen Aussage suchen solltest, so könnte man sie in der Erkenntnis finden, dass Rituale uns helfen den Übergang zwischen Real- und Wunschwelt leichter zu finden. In letzterer kennst du dich ja gut aus.
LG
Perry

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Re: was für ein zeremoniell ...

Beitragvon riemsche » 15.09.2011, 22:45

nix mit bildebene. geschmacks_reste wären mir maybe letzte _spuren von ..... und nö ich benutz kein mundwasser. pütze meine beisser auf die rituell kreisförmige mitm akkü (:->)) für was soll ne brise im mund gut sein. aah fürn guten gesprächspartner :-) oder was hängt man am morgen beim tausch denn so an stumme diener? den schlaf im anzug? die nacht in hemden? träume?
lGr

Perry
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Re: was für ein zeremoniell ...

Beitragvon Perry » 16.09.2011, 00:26

Hallo riemsche,
na das war ja dann wohl nichts, dann hänge ich meine Hose und mein Sakko eben allein auf den Stummen und träume solo von frischen Brisen.
LG
Perry


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