[Fragil]
Bei meinem Idealbild einer Frau
sieht man die Hüftkochen deutlich.
Ihr Hintern sitzt perfekt in einer – engen - Jeans, schön rund, einladend zum Anfassen. Ihre langen Beine würden gut in einem längeren Mini zur Geltung kommen, vielleicht sollten ihre Oberschenkel etwas weniger füllig sein.
In einer Bluse - rot, mit Kragen - steckt ihr Oberkörper, am Busen, spannt der Stoff. Ihr Bauch, schlägt beim Sitzen kleine Falten. Wenn sie steht, ist es eine winzig, angedeutete Kugel.
Wenn sie sich streckt, sind ihre Rippen sichtbar, die Bluse rutscht nach oben.
Natürlich sollte sie auch nackt gut aussehen: Ihr Hintern und ihr Busen nicht hängen, ihre Oberschenkel nicht wackeln, ihr Bauch keine Streifen haben.
Ich will keine Orangenhaut sehen!
Ihre Beine will ich glatt, ihre Haut weich, zarte feine Finger, ihr Mund-- ihr Gesicht sollte eine gute Auflagefläche für meine Hand bieten - hoffentlich beißt sie nicht zu - wenn ich ihr den Atem rauben, ihr den Mund verbieten will. Ich will ihren Bauchnabel betrachten, ihre grünen Augen sehen - wenn ich in sie hinein stochere.
Ich liebe ihre Achseln, ich küsse ihren Busen.
Und vielleicht ist sie sogar rasiert?
Vielleicht kann ich alles sehen.
Wenn sie auf meinem Bettlaken liegt, ihren langen knochigen Körper windet, ihre herausstehenden Hüftknochen unter mir bewegt und, ich zusteche, bis weiße milchige Flüssigkeiten fließen.
Ihr Rücken - zerkratzt hat sie ihn sich - bildet einen Hohlraum, sie will weg, und ich steche nochmals zu, ich lasse sie nicht gehen. Ihr Körper, ihre Zartheit bleibt hier.
Ich steche, bis eine rot-schwärzliche Flüssigkeit aus ihrem Bauchnabel strömt.
Mein Idealbild einer Frau
liegt auf meinem rotunterlaufenen Bettlaken und sieht mich mit geschlossenen Augen an...
ein kleiner fragiler Versuch
ein kleiner fragiler Versuch
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.
Re: ein kleiner fragiler Versuch
Hm, ursprünglich hab den Text als Gedicht geplant. Edekire meinte ich sollte den Text mal zum Vergleich reinstellen ...
Sagt mal, ersticht er sie aus Notwehr oder wollte er es von vornerein ?
Das interessiert mich mal.
Thx.
Made
[Fragil]
bei meinem Idealbild einer Frau
sieht man die Hüftkochen deutlich
ihr Hintern sitzt perfekt in einer – engen - Jeans
schön rund
einladend zum Anfassen
ihre langen Beine würden gut in einem längeren Mini zur Geltung kommen
vielleicht sollten ihre Oberschenkel etwas weniger füllig sein
in einer Bluse - rot, mit Kragen - steckt ihr Oberkörper
am Busen spannt der Stoff
ihr Bauch schlägt beim Sitzen kleine Falten
wenn sie steht
ist es eine winzig, angedeutete Kugel
wenn sie sich streckt
sind ihre Rippen sichtbar
die Bluse rutscht nach oben
natürlich sollte sie auch nackt gut aussehen
ihr Hintern und ihr Busen nicht hängen
ihre Oberschenkel nicht wackeln
ihr Bauch keine Streifen haben
ich will keine Orangenhaut sehen
ihre Beine will ich glatt
ihre Haut weich
zarte feine Finger
ihr Mund--
ihr Gesicht sollte eine gute Auflagefläche für meine Hand bieten
- hoffentlich beißt sie nicht zu -
wenn ich ihr den Atem rauben, ihr den Mund verbieten will
ich will ihren Bauchnabel betrachten
ihre grünen Augen sehen
wenn ich in sie hinein stochere
ich liebe ihre Achseln
ich küsse ihren Busen
und vielleicht ist sie sogar rasiert?
vielleicht kann ich alles sehen
wenn sie auf meinem Bettlaken liegt
ihren langen knochigen Körper windet
ihre herausstehenden Hüftknochen unter mir bewegt und
ich zusteche
bis weiße milchige Flüssigkeiten fließen
ihr Rücken - zerkratzt hat sie ihn sich - bildet einen Hohlraum
sie will weg
und ich steche nochmals zu
ich lasse sie nicht gehen
ihr Körper, ihre Zartheit bleibt hier
ich steche
bis eine rot-schwärzliche Flüssigkeit aus ihrem Bauchnabel strömt
mein Idealbild einer Frau
liegt auf meinem rotunterlaufenen Bettlaken und sieht mich mit geschlossenen Augen an
Sagt mal, ersticht er sie aus Notwehr oder wollte er es von vornerein ?
Das interessiert mich mal.
Thx.
Made
[Fragil]
bei meinem Idealbild einer Frau
sieht man die Hüftkochen deutlich
ihr Hintern sitzt perfekt in einer – engen - Jeans
schön rund
einladend zum Anfassen
ihre langen Beine würden gut in einem längeren Mini zur Geltung kommen
vielleicht sollten ihre Oberschenkel etwas weniger füllig sein
in einer Bluse - rot, mit Kragen - steckt ihr Oberkörper
am Busen spannt der Stoff
ihr Bauch schlägt beim Sitzen kleine Falten
wenn sie steht
ist es eine winzig, angedeutete Kugel
wenn sie sich streckt
sind ihre Rippen sichtbar
die Bluse rutscht nach oben
natürlich sollte sie auch nackt gut aussehen
ihr Hintern und ihr Busen nicht hängen
ihre Oberschenkel nicht wackeln
ihr Bauch keine Streifen haben
ich will keine Orangenhaut sehen
ihre Beine will ich glatt
ihre Haut weich
zarte feine Finger
ihr Mund--
ihr Gesicht sollte eine gute Auflagefläche für meine Hand bieten
- hoffentlich beißt sie nicht zu -
wenn ich ihr den Atem rauben, ihr den Mund verbieten will
ich will ihren Bauchnabel betrachten
ihre grünen Augen sehen
wenn ich in sie hinein stochere
ich liebe ihre Achseln
ich küsse ihren Busen
und vielleicht ist sie sogar rasiert?
vielleicht kann ich alles sehen
wenn sie auf meinem Bettlaken liegt
ihren langen knochigen Körper windet
ihre herausstehenden Hüftknochen unter mir bewegt und
ich zusteche
bis weiße milchige Flüssigkeiten fließen
ihr Rücken - zerkratzt hat sie ihn sich - bildet einen Hohlraum
sie will weg
und ich steche nochmals zu
ich lasse sie nicht gehen
ihr Körper, ihre Zartheit bleibt hier
ich steche
bis eine rot-schwärzliche Flüssigkeit aus ihrem Bauchnabel strömt
mein Idealbild einer Frau
liegt auf meinem rotunterlaufenen Bettlaken und sieht mich mit geschlossenen Augen an
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.
Re: ein kleiner fragiler Versuch
Ich bin natürlich für die Prosaversion
Nicht prinzipiell - aber der Text gewinnt nicht durch die Versform.
Ein guter Text, Birdy. Die Beschreibung ist ebenso kalt wie aufdringlich. Diese Aufdringlichkeit nimmt dem Text jeden Voyeurismus, was ihm sehr gut tut. Der Schluss ist eine im Moment überraschende Wendung, die aber sehr gut passt und dem Gesamttext nicht unbedingt eine neue Wendung gibt, sondern das Vorgergegangene verstärkt und verschärft.
Kritik:
In sich relativierende Adjektive wie "länger" oder "schwärzlich" sollten mit viel Vorsicht angewandt werden. Hier passen sie nicht, finde ich. Das "länger" verwirrt und hält zu sehr an dieser Stelle auf (länger als was, wie lang ist ein längerer Mini, etc.), das "schwärzlich" ist zu uneindeutig in einer sonst völlig eindeutigen, unrelativierten Schilderung. Ich wäre für einen Mini ohne Adjektiv und eine rotschwarze Flüssigkeit.
Die Bezeichnung "knochig" passt nicht zu der vorhergehenden Beschreibung des Körpers. Auch wenn man die Knochen - Rippen, Hüfte - sieht, hat "knochig" eine Beibedeutung von schwer- oder großknochig. Du beschreibst aber eher einen leichten, zarten Körper. So verstehe ich die Beschreibung zumindest.
Er hat es von vornehrein geplant, wenn man hier von einem Plan sprechen kann. Zu seinem Idealbild gehören das Blut und die geschlossenen Augen, und es ist das Idealbild, nach dem er strebt, also weiss er vorher, wie es ausgehen wird und wird entsprechende Vorbereitungen getroffen haben. Wie und wann er die Frau(en) ersticht, ergibt sich jeweils aus der Situation, aber selbst das wird er wohl zum Teil ritualisiert haben.
Notwehr kommt überhaupt nicht in Frage - wo greift sie ihn denn an?
Nicht prinzipiell - aber der Text gewinnt nicht durch die Versform.
Ein guter Text, Birdy. Die Beschreibung ist ebenso kalt wie aufdringlich. Diese Aufdringlichkeit nimmt dem Text jeden Voyeurismus, was ihm sehr gut tut. Der Schluss ist eine im Moment überraschende Wendung, die aber sehr gut passt und dem Gesamttext nicht unbedingt eine neue Wendung gibt, sondern das Vorgergegangene verstärkt und verschärft.
Kritik:
In sich relativierende Adjektive wie "länger" oder "schwärzlich" sollten mit viel Vorsicht angewandt werden. Hier passen sie nicht, finde ich. Das "länger" verwirrt und hält zu sehr an dieser Stelle auf (länger als was, wie lang ist ein längerer Mini, etc.), das "schwärzlich" ist zu uneindeutig in einer sonst völlig eindeutigen, unrelativierten Schilderung. Ich wäre für einen Mini ohne Adjektiv und eine rotschwarze Flüssigkeit.
Die Bezeichnung "knochig" passt nicht zu der vorhergehenden Beschreibung des Körpers. Auch wenn man die Knochen - Rippen, Hüfte - sieht, hat "knochig" eine Beibedeutung von schwer- oder großknochig. Du beschreibst aber eher einen leichten, zarten Körper. So verstehe ich die Beschreibung zumindest.
Sagt mal, ersticht er sie aus Notwehr oder wollte er es von vornerein ?
Das interessiert mich mal.
Er hat es von vornehrein geplant, wenn man hier von einem Plan sprechen kann. Zu seinem Idealbild gehören das Blut und die geschlossenen Augen, und es ist das Idealbild, nach dem er strebt, also weiss er vorher, wie es ausgehen wird und wird entsprechende Vorbereitungen getroffen haben. Wie und wann er die Frau(en) ersticht, ergibt sich jeweils aus der Situation, aber selbst das wird er wohl zum Teil ritualisiert haben.
Notwehr kommt überhaupt nicht in Frage - wo greift sie ihn denn an?
O You who turn the wheel and look to windward,
Consider Phlebas, who was once handsome and tall as You
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KamikazeSpatz
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- Registriert: 23.07.2005, 21:23
Re: ein kleiner fragiler Versuch
Hier nun mal mein kleiner verspäteter Deutungsversuch ... *bitte nicht haun*
Vll ist es auch keine Notwehr, aber vll Verweigerung ... der Angreifer begehrt diese Frau, er erzählt welche Vorstellungen er von einer Frau hat, er vergöttert diese beinahe aber *keine Ahnung was wie oder warum* vll hat dieser Mann keine Chance so eine Frau zu "bekommen", vll hält er sich für zu häßlich oder wurde schon von vielen Frauen zurückgestoßen, dass sein Selbstvertrauen gebrochen und damit auch sein Hirn nen Schaden genommen hat. Er muss das besitzen was er begehrt und so nimmt er sich vor diese eine Frau, die ihm vll mal im Supermarkt begegnet ist zu seiner Frau zu machn. Vll stellte er ihr in früheren Zeiten nach oder sonst was. Ich glaube das was kv beschrieben hat stellt das Finale dar: er muss sie jetzt haben egal wie. Dazu hat er sich sicher etwas überlegt wenn es schief geht, aber ich glaube nicht, dass er sie töten wollte, Vergewalten ja, sie gewaltsam sich zu nehmen, da es der einzige Weg ist sie zu "besitzen", ihr Nahe zu sein, da sie sonst nie mit ihm zusammen kommen würde geschweige denn mit ihm schlafen. Ich glaube er hat es bei diesen Überfall nur auf Sex abgesehen, ich weiß nun auch nicht ob er nach dem Motto ran gegangen ist "wenn ich sie nicht haben kann, dann niemand", weil dann würde ich auch sagen, dass er sie nach dem Akt umbringen wollte. Zurück zur Notwehr: es lief schief, sie ließ ihn nicht an sich heran auch nicht eindringen und er bekam Panik und daher erstach er sie (im ersten Abschnitt beschreibt er sie aus seinen Gedächtnis, danach bis zum "vll kann ich alles sehen" würde ich sagen steht er nur vor ihr, alles was danach kommt mit dem winden und so da versucht er sie auszuziehen und zu vergewaltigen, aber dies gelingt ihm nicht). Seine Erregung war schon groß und als er sie winden sah steigerte sie sich immer weiter, aber er konnte kein Ventil finden, so dass er sich selbst befriedigen musste während sie sich vor ihm windet, oder aber, was für mich wahrscheinlicher ist, er stach zu, da er Panik bekam und sie sich wehrte. Er bekam die situation nicht mehr unter Kontrolle und stach zu.
Mir fehlen grade leider wieder die passenden worte ihn zu beschreiben ...
Naja ich hoffe jmd hat dies hier verstanden ...
Vll ist es auch keine Notwehr, aber vll Verweigerung ... der Angreifer begehrt diese Frau, er erzählt welche Vorstellungen er von einer Frau hat, er vergöttert diese beinahe aber *keine Ahnung was wie oder warum* vll hat dieser Mann keine Chance so eine Frau zu "bekommen", vll hält er sich für zu häßlich oder wurde schon von vielen Frauen zurückgestoßen, dass sein Selbstvertrauen gebrochen und damit auch sein Hirn nen Schaden genommen hat. Er muss das besitzen was er begehrt und so nimmt er sich vor diese eine Frau, die ihm vll mal im Supermarkt begegnet ist zu seiner Frau zu machn. Vll stellte er ihr in früheren Zeiten nach oder sonst was. Ich glaube das was kv beschrieben hat stellt das Finale dar: er muss sie jetzt haben egal wie. Dazu hat er sich sicher etwas überlegt wenn es schief geht, aber ich glaube nicht, dass er sie töten wollte, Vergewalten ja, sie gewaltsam sich zu nehmen, da es der einzige Weg ist sie zu "besitzen", ihr Nahe zu sein, da sie sonst nie mit ihm zusammen kommen würde geschweige denn mit ihm schlafen. Ich glaube er hat es bei diesen Überfall nur auf Sex abgesehen, ich weiß nun auch nicht ob er nach dem Motto ran gegangen ist "wenn ich sie nicht haben kann, dann niemand", weil dann würde ich auch sagen, dass er sie nach dem Akt umbringen wollte. Zurück zur Notwehr: es lief schief, sie ließ ihn nicht an sich heran auch nicht eindringen und er bekam Panik und daher erstach er sie (im ersten Abschnitt beschreibt er sie aus seinen Gedächtnis, danach bis zum "vll kann ich alles sehen" würde ich sagen steht er nur vor ihr, alles was danach kommt mit dem winden und so da versucht er sie auszuziehen und zu vergewaltigen, aber dies gelingt ihm nicht). Seine Erregung war schon groß und als er sie winden sah steigerte sie sich immer weiter, aber er konnte kein Ventil finden, so dass er sich selbst befriedigen musste während sie sich vor ihm windet, oder aber, was für mich wahrscheinlicher ist, er stach zu, da er Panik bekam und sie sich wehrte. Er bekam die situation nicht mehr unter Kontrolle und stach zu.
Mir fehlen grade leider wieder die passenden worte ihn zu beschreiben ...
Naja ich hoffe jmd hat dies hier verstanden ...
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