Ja, nun probier ich mich auch mal auszulassen über in Buch, das mir trotz der Tatsache, dass ich es im Deutschunterricht gelesen hab, sehr gut gefallen hat.
Kurz zur Story:
Im Vordergrund steht ein Mord - und die damit verbundene Aufklärung. (Diejenigen, die jetzt "buh" schreien, seien mal ganz leise - es ist kein ~normaler~ Kriminalroman). Leitender Ermittler ist Bärlach - eine Person, die mich an Columbos Zerstreutheit, Sherlock Holmes deduzierendes Genie und Poirots Zufallsglück erinnerte. Doch halt: Wer einen super Detektiv erwartet, der wird íhn nur halb finden. Bärlach jagt nämlich schon fast krankhaft seinen Erzfeind nach, der zufällig auch auf der Bildoberfläche auftaucht und will ihn mit allen Mitteln stellen (töten?) und das nur wegen einer alten Wette ?!
Hier möchte ich mal zitieren, was gut beschreibt, was ich selbst empfunden hab beim Lesen dieses Werks.
So ging ich ausgehend von der Tatsache, dass es sich um einen Detektivroman handelt sehr naiv an die Sache heran und habe einen Plot erwartet, der vor Andeutungen nur strotzt und mir schon in der Mitte preisgibt, wer der Übeltäter ist.
Genau so war es auch, dachte ich zumindest, bis ich das letzte Kapitel las, das wie eine schallende Ohrfeige für mich war.
Alle meine zusammengetragenen Verdächtigungen, die sich eigentlich schon als wahr erwiesen hatten, lösten sich auf und die Wendung der Geschichte war so eindrucksvoll, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes mit offenem Mund dasaß
Wer hier nun Richter und wer Henker ist, wird natürlich nicht verraten
Falls noch schwerwiegende Fragen übrigbleiben, werde ich diese beantworten.