Wie den Troll LOSWERDEN
Verfasst: 10.12.2004, 19:45
Verheerendes Publikum,
endlich hat der Troll ein neues Zuhause gefunden! Er ist stolz darauf. Er fuehlt sich gut.
Doch das Publikum sieht es anders.
Der Troll muss sich eine Frage stellen: hat er versagt? Ist er nicht Troll genug?
Der Troll braucht einen Selbstfindungskurs. Er braucht die Hilfe des Publikums. Denn,
der Troll dachte immer: Troll sein, das ist Toll sein! Und dann, als es schlimmer wurde, dachte er: Gut, Troll sein, das ist auch etwas Trottel sein.
Aber jetzt sieht es so aus als ob Troll noch eine ganz andere Bedeutung haette:
Troll sein, das ist wie an Lepra leiden, niemand gibt einem die Hand.
Es ist schwer zu sagen, worauf der Troll hinauswill. Denkt ihr. Ihr ignoriert mich. Ihr misstraut mir. Ihr hasst mich. Ihr scheisst auf mich. Ihr traeumt von mir. Ihr redet ueber mich, wie man mich loswird, ob man mich dulden soll, wie man mich beschraenken und kontrollieren kann.
Tja, soweit ist der Troll schon. Es war eine kurze Liebe zwischen uns. Der Troll spaziert jetzt durch eure Gedichte und Texte, und er kann nicht anders als sich wundern.
Was hat der Troll hier eigentlich verloren? Niemand bietet dem Troll ein Gespraech an. Niemand fragt den Troll, wie es ihm geht, was er so macht. Aber das schlimmste ist, niemand fragt den Troll, ob er ueberhaupt noch Troll sein will.
Troll sein, das ist Triebtier sein. Aber der Troll kann auch mehr. Das ist sein Trost. Dass es zu einem Troll kommen musste, das ist nur ein Spiegelbild eurer eigenen Trolligkeit.
Trolle sind wie Bakterien, wenn man sich regelmaessig reinigt, gibt es keine. Nur dort, wo man sich stinkend eingenistet hat, wo man sich nicht mehr ausreichend bewegt, im Kopf zum Beispiel, da nisten sich gerne Trolle ein.
Trolle lieben den Krach. Sie sind herrenlose Geister. Trolle sind Anarchisten und Faschisten.
Wie also einem Troll begegnen?
Vorsichtig, ganz vorsichtig. Mit viel Zuneigung und Anerkennung. Mit viel Aufopferungsbereitschaft und Musse. Mit viel Umsicht. Das beruht nicht auf Gegenseitigkeit. Das beruht auf Einseitigkeit. Eurerseits. Man muss dem Troll Verstaendnis entgegenbringen. Aufmerksamkeit. Nicht, dass er sich darum schert. Er tut es nicht. Aber er will es. Es ist eine Sucht.
Der Troll macht auch gerne Spaesse. Unlustige. Der Troll ist ein haessliches Tier.
Wie kann man den Troll nur LOSWERDEN?
Ignorieren ist es nicht. Dafuer hat der Troll ein zu tiefschuerfendes Gedaechtnis.
Auslachen ist es nicht. Dafuer hat der Troll zuviel Selbsthumor.
Fertigmachen ist es nicht. Dafuer ist der Troll einfach Fachmann.
Es ihm zeigen, ihn intellektuell in die Knie zwingen. Nun, dafuer ist ein Troll einfach zu eingebildet. Er wird es sich niemals eingestehen.
Wie also den Troll LOSWERDEN?
Aufloesung folgt...
endlich hat der Troll ein neues Zuhause gefunden! Er ist stolz darauf. Er fuehlt sich gut.
Doch das Publikum sieht es anders.
Der Troll muss sich eine Frage stellen: hat er versagt? Ist er nicht Troll genug?
Der Troll braucht einen Selbstfindungskurs. Er braucht die Hilfe des Publikums. Denn,
der Troll dachte immer: Troll sein, das ist Toll sein! Und dann, als es schlimmer wurde, dachte er: Gut, Troll sein, das ist auch etwas Trottel sein.
Aber jetzt sieht es so aus als ob Troll noch eine ganz andere Bedeutung haette:
Troll sein, das ist wie an Lepra leiden, niemand gibt einem die Hand.
Es ist schwer zu sagen, worauf der Troll hinauswill. Denkt ihr. Ihr ignoriert mich. Ihr misstraut mir. Ihr hasst mich. Ihr scheisst auf mich. Ihr traeumt von mir. Ihr redet ueber mich, wie man mich loswird, ob man mich dulden soll, wie man mich beschraenken und kontrollieren kann.
Tja, soweit ist der Troll schon. Es war eine kurze Liebe zwischen uns. Der Troll spaziert jetzt durch eure Gedichte und Texte, und er kann nicht anders als sich wundern.
Was hat der Troll hier eigentlich verloren? Niemand bietet dem Troll ein Gespraech an. Niemand fragt den Troll, wie es ihm geht, was er so macht. Aber das schlimmste ist, niemand fragt den Troll, ob er ueberhaupt noch Troll sein will.
Troll sein, das ist Triebtier sein. Aber der Troll kann auch mehr. Das ist sein Trost. Dass es zu einem Troll kommen musste, das ist nur ein Spiegelbild eurer eigenen Trolligkeit.
Trolle sind wie Bakterien, wenn man sich regelmaessig reinigt, gibt es keine. Nur dort, wo man sich stinkend eingenistet hat, wo man sich nicht mehr ausreichend bewegt, im Kopf zum Beispiel, da nisten sich gerne Trolle ein.
Trolle lieben den Krach. Sie sind herrenlose Geister. Trolle sind Anarchisten und Faschisten.
Wie also einem Troll begegnen?
Vorsichtig, ganz vorsichtig. Mit viel Zuneigung und Anerkennung. Mit viel Aufopferungsbereitschaft und Musse. Mit viel Umsicht. Das beruht nicht auf Gegenseitigkeit. Das beruht auf Einseitigkeit. Eurerseits. Man muss dem Troll Verstaendnis entgegenbringen. Aufmerksamkeit. Nicht, dass er sich darum schert. Er tut es nicht. Aber er will es. Es ist eine Sucht.
Der Troll macht auch gerne Spaesse. Unlustige. Der Troll ist ein haessliches Tier.
Wie kann man den Troll nur LOSWERDEN?
Ignorieren ist es nicht. Dafuer hat der Troll ein zu tiefschuerfendes Gedaechtnis.
Auslachen ist es nicht. Dafuer hat der Troll zuviel Selbsthumor.
Fertigmachen ist es nicht. Dafuer ist der Troll einfach Fachmann.
Es ihm zeigen, ihn intellektuell in die Knie zwingen. Nun, dafuer ist ein Troll einfach zu eingebildet. Er wird es sich niemals eingestehen.
Wie also den Troll LOSWERDEN?
Aufloesung folgt...