Hi Dirk,
merci fürs ausführliche Wort.
, aber deine wahren Motive kenne ich nicht ... und zum anderen auch, weil ich mir bei diesem Thread tatsächlich etwas gedacht habe.
Meine wahren Motive sind wohl am ehesten so zu umschreiben: Wo ich mich aufhalte, versuche ich Konflikte zu schlichten. Das war nicht immer so, bis vor nicht so langer Zeit habe ich sehr gerne provoziert. Ähnlich wie SMID. Weshalb er mir auch sympathisch ist. Jawohl, sympathisch.
Ich kenne ihn ganz gut und weiß, dass er zwei Seiten hat. Er weiß, was ich von seinen Sperenzchen halte, aber anscheinend kann er halt nicht anders. Das ist schon ein bisschen Triebtäterschaft, oder Getriebensein.
Ich versuche, wenn irgendwo Konfliktlinien auftauchen, zu verstehen, weshalb sie ausgerechnet hier verlaufen. Also, "was das Thema eigentlich ist". Das ist meine Neugierde. SMID ist ein guter Indikator, weil er mit einer gewissen Besessenheit Lücken im System sucht. Es dort in Frage stellt. Kennst du den Film "Die Fetten Jahre"? Ich fand ihn gut. Endlich mal ein politischer Film, der nicht nur vollends öde ist. Und auch nicht selbstherrlich. Nicht einseitig parteiisch. Die jungen Rebellen erinnern mich an Smidianischen Schabernack.
Er beansprucht für sich, mit uns gespielt zu haben - wir waren die Ratten im Käfig, wir waren die Schachfiguren auf seinem Spielbrett, wir waren seine ahnungslosen Probanden. Er bildet sich ein, mit uns experimentiert zu haben. Und das ist die Macht, die ihm jetzt letzten Endes die Genugtuung verschafft, sich aalglatt und selbstzufrieden aus der Affäre zu ziehen.
Ich denke, das versteht sich von selbst, dass er hier irrt und sich maßlos überschätzt. Ich denke nur, dass es so jemand irre freut, wenn die andere Seite nun tatsächlich betroffen ist und ernstlich erwägt, ihr sei "mitgespielt" worden. Damit gibt sie ihm ja indirekt Recht.
Wenn Smid ein Schachspieler sein soll, ist er ein sehr schlechter Schachspieler. Er kennt und achtet nichtmal die Regeln. Von einem Spiel kann da dann keine Rede sein.
Der Fehler, den er hier macht, ist eher typisch für einen Anfänger, der mit Methoden wissenschaftlichen Arbeitens noch nicht vertraut ist: er verallgemeinert von sich auf andere.
Das machen nun aber auch viele berühmte Wissenschaftler

Sigmund Freud hat immer gerade die Theorie aus dem Ärmel geschüttelt, die sein Leben ihm gerade nahelegte ... kaum hat er Kieferkrebs, schwupps ist der Todestrieb das wichtigste Thema überhaupt etc..
Aber ich verstehe, was du meinst, und du hast ganz Recht. So etwas nennt man "Ignoranz". Smid muss das noch lernen. Im Forum wird er es eh nicht lernen, aber im Leben bestimmt.
Weil sein Ego größer ist als sein Verstand.
Aber man muss zugeben, dass er auch einen großen und scharfen Verstand hat. Das macht ja das Paradox aus - er kann prima heute erklären, dass die Sonne gelb ist, und morgen ist sie blau. Ob das wiederum nur ein Spiel ist, das er spielt, oder eine Marotte oder schlimmer noch, ein Defekt, kann ich nicht beurteilen, weil ich ihn nicht persönlich kenne. Ich gebe zu, mir gefällt das Dadaistische an diesen Spielchen. Ich selbst glaube dafür doch etwas zu alt zu sein

)
Das, was er Fitnat an den Kopf geworfen hat, finde ich unter aller Kanone. Und hier widerspreche ich auch ganz vehement: Das Virtuelle ist gar nicht so virtuell, wie alle seit bald zwei Jahrzehnten rumtönen. Auch das Virtuelle ist eine Realität.
Ich zeichne hier mit meinem Namen; wenngleich es "auch nur" mein Kunstname ist - aber unter dem publizier ich halt alles Künstlerische. Ich finde es schön, wenn sich die Leute nicht hinter "Nicks" verstecken. Das hat die "Nensch-"Seite dieser Seite hier voraus - wenngleich es dort verbindlich ist, seinen echten Namen anzugeben.
Dort gibt es dann kein Versteckspiel.
Deshalb auch neulich mein Vorschlag mit einer Fläche, wo man wie etwa bei der Schreibbar sein Foto mit einstellen kann.
Soviel als Gedanken zur Nacht

Herzliche Grüße
Tolya