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Wettstreit der Literaturplattformen

Verfasst: 19.04.2005, 23:53
von Besucher
"Ein verkauftes Buch ist ein gutes Buch".

Naja.
Aber sonst klingt es doch gar nicht so uninteressant, oder?

http://www.web-site-verlag.de/wettstreit.php

lg
mög

Re: Wettstreit der Literaturplattformen

Verfasst: 20.04.2005, 19:37
von [) i r k
Danke, mög, für den Hinweis. :-)

Nun, wir sind ja auch sowas wie eine Literaturplattform. (Großartige Erkenntnis des Herrn Webmasters! :-D )

Frage an's Forum

1.) Was haltet ihr hiervon?

2.) Habt ihr Interesse da mitzumachen?

MfG,
[)-man

Re: Wettstreit der Literaturplattformen

Verfasst: 20.04.2005, 20:08
von Silentium
Hmmm. Also, ich hab folgende Überlegungen.

1. einen Haufen rechte abtreten an einen Verlag, von dem wir vorher noch nie gehört haben. Hmhmhm. Außerdem: wie zum Teufel finanzieren die das? Hm.

2. Du denkst an die Antho minus Profile minus ein paar Texten? (D.h. die, die da nicht mitmachen wollen, die, deren Texte grade bei Wettbewerben laufen usw.)?

3. Das ist dann wieder eine Mörderhacken - anschreiben, Antho bearbeiten, verscherbeln - ist das momentan Zeitmäßig drin?

Andererseits käme es dem Grundgedanken der Antho entgegen - der Welt auf's Auge drücken, dass es uns gibt.

Ich warte mal die anderen Meinungen ab. :-D

Und:
wir sind ja auch sowas wie eine Literaturplattform.

Scheiße - echt? Ich dachte bisher, dass ist ein Scrabbleclub! Ehrlich? Ohne Schmäh?

Re: Wettstreit der Literaturplattformen

Verfasst: 21.04.2005, 02:06
von [) i r k
1. einen Haufen Rechte abtreten an einen Verlag, von dem wir vorher noch nie gehört haben. Hmhmhm.

Ja, allerdings bieten sie uns ja auch etwas: Ein Veröffentlichung. Hardcover. Kostenlos. Wenn's stimmt, was da steht. Lektorat, Layout und Marketing würden wir ja selbst übernehmen. Die übernehmen ja quasi nur den Verlag, den Druck und die 08/15-Promo.
Außerdem: wie zum Teufel finanzieren die das? Hm.

Ja, das frage ich mich allerdings auch. 200 oder 300 Exemplare von einem Buch zu verkaufen muss für die immer ein Minus-Geschäft sein.
2. Du denkst an die Antho minus Profile minus ein paar Texten?

Nein, daran dachte ich ehrlich gesagt nicht. Ich dachte eher an eine Best-of-Forum ohne zeitliche Eingrenzung. Und eine noch stärkere Fokusierung auf "gute" Texte. Das hieße: noch mal neu auswählen, noch mal neu lektorieren ... also: wieder bei Null beginnen.

Vielleicht wird es da Überschneidungen mit der "O livro Anthologie 2004" geben, aber ich will die jetzt nicht offline nehmen, nachdem wir soviel Arbeit und Zeit reingesteckt haben. Die ist fertig und die bleibt jetzt wie und wo sie ist. Punkt.
3. Das ist dann wieder eine Mörderhacken - anschreiben, Antho bearbeiten, verscherbeln - ist das momentan Zeitmäßig drin?

Vielleicht ... mit eurer Hilfe! Ich nehme das nur auf mich, wenn sich hier genügend Interesse an der Idee findet und Bereitschaft, mitzuhelfen. Bis Mitte Oktober ist ja noch etwas Zeit, aber ich hab im Augenblick auch 'ne ganze Menge um die Ohren und dann ist da auch noch die Organisation des nächsten O livro Treffens, so dass ich auf jeden Fall auf eure Mitarbeit angewiesen wäre.
Andererseits käme es dem Grundgedanken der Antho entgegen - der Welt auf's Auge drücken, dass es uns gibt.

Eben. Das wäre eine richtige Veröffentlichung und wir könnten richtig Werbung dafür (und für uns) machen. Und wir bekommen das, was wir uns immer schon gewünscht haben: Leser. Allerdings ist die Frage: Ist es dafür schon die richtige Zeit? Es gab ja auch mal die Idee für eine eigene Zeitschrift, aber vielleicht warten wir lieber noch etwas ... vielleicht ist die Sache noch ne Nummer zu groß für uns.
Ich warte mal die anderen Meinungen ab.

Ja, ich auch.
Ich dachte bisher, dass ist ein Scrabbleclub! Ehrlich? Ohne Schmäh?

Huups, da hab ich ja jetzt was angerichtet ... :-D

LG,
[) i r k

Re: Wettstreit der Literaturplattformen

Verfasst: 21.04.2005, 09:00
von mög
ad.) wie finanzieren sie das?
Ich glaube, zur Not eben gar nicht; es steht ja auch irgendwas von wegen, dass sie sich vorbehalten, das Ganze bei Bedarf auch einfach wieder abzublasen. Ich glaube, die wollens einfach mal drauf ankommen lassen, was so kommt und dann schauen, ob sich was draus machen lässt.
Es könnte also sein, dass man sich einen Haufen Arbeit für nix und wieder nix macht, aber das wäre auch das Einzige, was man zu verlieren hätte. Meiner Meinung nach.

ad.) was sollte da reinkommen?
Gut fände ich persönlich einen thematischen Schwerpunkt, wegen der Vermarktbarkeit. Wenn ich ein Buch nicht wegen des Autors kaufe (und das würden in unserem Fall wohl die wenigstens tun, schätz ich mal), dann kaufe ich es wegen des Themas.

lg
mög