Fast könnten einem die Gebrüder Aiwanger leid tun - ein Essay

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Fast könnten einem die Gebrüder Aiwanger leid tun - ein Essay

Beitragvon Pentzw » 31.08.2023, 15:22

Nun wird geerntet, was schon vor Jahrzehnten an bayerischen Schulen gesät worden ist: "Homophobie", "Grünenhass" und selbst Antisemitismus. Wer's nicht glaubt, dem empfehle ich meine Satire "1. April auf Bayerisch", die ich 1990 geschrieben habe. Damals war ich Lehrer an beruflichen Schulen in u. a. Niederbayern und das ist ja wohl das Herz Altbayerns. Nachtrag: es war nicht direkt Rassismus, sondern heimliche Verherrlichlichung des Hitlerismus, natürlich indem man sich über die schlummernde Sympathie fürs Hitlergrussstrecken des Volkes ironisch und mit malizinösen Grinsen äusserte.

https://pentzw.homepage.t-online.de/lit ... tiren.html

Im Nachhinein war es noch schlimmer als dargestellt, nur aufgrund eines "Reflexes", "Unschönes" anzusprechen, wie das damals so ungeschriebenes Gesetz und eigene Schere im Kopf war, wären noch einige Dinge, Geschehnisse und Erlebnisse zu ergänzen. Mir fallen momentan die schlimmsten Szenen mittlerweile in Mittel- und Oberfranken ein.

Man darf gespannt sein, was noch über Söder an die Oberfläche kommt, sag ich mal.

Dass die Spreche ohne Punkt und Komma, ohne eine wohl akzentuierte Melodie daher kommt, wie ein Bulldogg, der unbeirrt den Pflug im Kreis hinterherzieht, ist ein erschlagender Beweis, dass das bayerische Bildungssystem kläglich versagt hat, immerhin besuchte dieser Bauer einmal ein Gymnasium. Was hat man ihm da durchgehen lassen? Sollte man nicht gleich das förderale Schulsystem in die Hände des Bundes geben?

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