Verbietet doch endlich diese Autoren und verbannt sie aus dem Schulunterricht: Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Mann et al. Sie sind nicht queer, noch schlimmer: sie sind pädophil.
Der Held in Thomas Manns "Tod in Venedig", Gustav von Aschenbach, was man schon länger weiß, ist hochgradig schwul, homosexuell, pädophil zu diesem Jungen, Tadzio, welcher eindeutig das obskure Objekt eines Mannes bildet, der seinen begehrlichen Blick nicht mehr von ihm wenden kann und ihn sogar blindlings bis in den Tod folgt. Gut so, wenigstens wird dieser Perversling und Protagonist für sein abartiges Verlangen bestraft, schließlich endet er an der Pest. Darin versteckt sich wenigstens sublimer, verborgener Sühnegeist, was man von Johann Wolfgang von Goethe mitnichten sagen darf und kann.
Kein Schuldgefühl kennt er nicht, seine Liebe zu diesem jungen Ding da, Mignot in "Wilhelm Meisters Lehrjahren", die übrigens neuerdings auch als Liebe zu einem Jungen gedeutet wird, wird unverhohlen und ohne Reue zelebriert. Schlimm genug, dass die hiesige Nation früher einmal diese Liebe zu einem kleinen Mädchen als durchaus akzeptabel angesehen hatte. Aber dieses falsche Attribut und Fake Old, diese Nation wäre eine Kulturnation, ist ja bereits historisch schwer erschüttert worden und es ist nunmehr an der Zeit, dieses Bild ins rechte Licht zu rücken!
Ist in diesem zweifelhaften „Entwicklungsroman“ die Figur Mignot in Wahrheit nach neuestem Stand der Forschung ein Jüngling und kein Mädchen wie bisher angenommen, was schon schlimm genug ist, also ein 14 jähriger Junge, dann muss man bei sogenannter Entwicklung an Verführung und Anleitung zur Homopädophilie denken. Abgesehen davon ist diese „Mignot“, welch verharmlosend gefährlicher Ausdruck, Ausdruck doppelten Frevels: Frevels nicht nur gegenüber einem Minderjährigen, sondern auch noch Gleichgeschlechtlichen. Mehr Grenzverletzung ist schlechterdings kaum vorstellbar! Das darf man/frau selbst einem sogenannten Dichterfürsten wie J.W. Goethe, was immer Geniales er ansonsten gedichtet haben mag, nicht durchgehen lassen.
Ich fordere alle verantwortlichen Instanzen des Staates auf, angefangen vom Staat, dem Kultusministerium: Streicht diese Literatur als Leseempfehlung aus dem Curriculum sämtlicher Schularten. Dann all ihr weiteren Instanzen, vom Bund bis zur Stadt und Gemeinde: Entstaubt Eure Regale von diesen gefährlichen Büchern voll strotzend von übergriffigen, ahumanen, sittenverletzenden Inhalten schnellstens und sofort, bevor sie weiteren Schaden anrichten können.
Auf dass junge Menschen nicht mehr in die Irre geführt werden!!!
Post Scriptum: Ich möchte gleich einen pragmatischen Vorschlag anfügen.
Wenn man/frau "Aufnahmen von wackelnden Hintern und Popos" aus den Sozialen Medien verbannen will, müssen folgerichtig solche noch gefährlicheren Betrachtungen und Beschreibungen wie beschrieben in diesen kanonischen Werken der Schullektüre eliminiert werden. Dazu bedürfte es zumindest bei Neuauflagen Streichungen bestimmter Stellen.
Ich komme wieder ins Grübeln. Denn ich sehe, dass es da womöglich Probleme gibt, zum Beispiel bei Thomas Manns Werk. Aber es sollte umgehend ein Experten-Arbeitskreis gebildet werden, der den zuständigen Politikern in einigen Monaten Vorschläge unterbreitet, wie und an welchen Stellen der Werke die Modifikationen durchgeführt werden sollten!
Übrigens fällen mir jetzt auch die Novellen von Heinrich Kleist ein. Bei diesen müsste letztlich jedes einzelne zensiert werden! Ob die Lektoren mit diesen ellen-, seiten- und novellenlangen Sätzen noch den Überblick behalten können? Problematisch!
Einordnung: Die drei Genannten können bestens mit der Sprache umgehen, das muss man ihnen zugestehen. Besonders dieser Heinrich von Kleist, dessen Novellen einzigartig lang, dennoch mathematisch kalt und präzise strukturiert sind, dass ... nun mir fehlen die Worte. Bei so viel Perversion einerseits und derartig hochkarätiger Sprache andererseits - ob da wohl ein Zusammenhang besteht - gerät man nebenbei bemerkt schon ins Grübeln. Ach was! Das ist ja gerade das Verführerische: Diese Borderline-Inhalte, die sämtliche Tabus zivilisierten Verhaltens und humaner Gesinnung angetastet und durch den Schmutz gezogen haben, sind sofort auf der Stelle zu verbieten. (Sollte mir ein deutsch-sprachiger Literat entgangen sein, der diesen das Wasser reichen kann, wäre ich ungemein dankbar für den Tipp!)
Kleist schreibt eine Novelle von cirka zwei Seiten in einem Satz! Thomas Mann hat eine derart verquerte Sprache, dass es einem bei den hervorrufenden geistigen Orgasmen garantiert-unweigerlich den Vogel heraushaut und bei Goethes Wilhelm Meister Romanen kann man ein solcherart massiges Konvolut staunend genießen, das in einer derart homogen komplizierten Sprache durchgehalten ist, dass man über dessen selbstdiszipliniertem Geist nur offenen Mundes lesen und staunen muss. Und ... nun ... verraucht mir der Zorn! Ich lese mal lieber in Ruhe weiter. Schönen Abend oder Tag noch!
Zudem muss der Englischunterricht abgeschaft werden. In dieser Sprache gibt es kein männlich, kein weiblich. Wie sollen sich dabei die Heranwachsenden in ihre Geschlechterrollen einfinden, isn't true, my friend?
Setzt Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Mann und Heinrich von Kleist endlich auf den Index!
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