84, Charing Cross Road
Verfasst: 15.08.2002, 12:07
Eines Tages las ich im Internet. Ich stöberte durch mehrere Zeitungen und fand in der "Welt" einen Buchtip. Das Buch klang so interessant, dass ich es umgehend bestellte und nach zwei Tagen war es dann da. Wie der Zufall eben so spielt, hatte ich mir an diesem Tag spontan Urlaub genommen und hatte nun etwas Muße. Ich blätterte über die ersten Seiten des Buches, verabschiedete mich von der Welt, ließ mir ein heißes Bad ein und tauchte ab!
Helene Hanff, eine weniger erfolgreiche Schriftstellerin (in erster Linie Drehbuchautorin), war eine echte Büchernärrin, die besonderen Wert auf Erstausgaben und gute Übersetzungen legte. Aber in den USA (wo sie lebte), war es für sie annähernd unmöglich, an solche Ausgaben zu kommen. Zufällig las sie eine Anzeige einer Londonder Buchhandlung, die auch Buchversand anboten.
Das Buch beginnt mit dem ersten Brief von Helene Hanff an diese Buchhandlung. Damit beginnt eine Geschäftsbeziehung, die sich zu einer "echten" Freundschaft entwickelt.
Ich will hier nichts vorwegnehmen, denn dieser Briefwechsel ist umso schöner zu lesen, je weniger man im Vorfeld darüber weiß.
Das ganze Buch beinhaltet lediglich Briefe, ist also eine Mischung aus eine Briefroman und einer Biographie.
Dieses Buch ließ mich nicht mehr los. Ich habe es "in einem Rutsch" durchgelesen - und entstieg der Badewanne verschrumpelt und verfroren! Aber es hat sich gelohnt.
Diese Geschichte ist in meinen Augen eine "lohnende" gewesen: vom Zeitpunkt der ersten Info über das Buch bis zum durchlesen verging weniger als eine Woche. Das ist effizient!
Der "Wermutstropfen": es wurde bereits vor knapp 20 Jahren (wenn ich nicht irre!) in Amerika und dann in England verlegt und ist bereits verfilmt worden. Aber erst 2001 kam die französische Erstausgabe und erst 2002 zog Deutschland nach. Von dem Film habe ich noch nie etwas gehört, ich konnte ihn auch nirgends zum Bestellen ausfindig machen. Vielleicht wird ja jetzt doch noch was daraus!
Viel Spaß bei diesem Buch wünscht
die Catlady
Helene Hanff, eine weniger erfolgreiche Schriftstellerin (in erster Linie Drehbuchautorin), war eine echte Büchernärrin, die besonderen Wert auf Erstausgaben und gute Übersetzungen legte. Aber in den USA (wo sie lebte), war es für sie annähernd unmöglich, an solche Ausgaben zu kommen. Zufällig las sie eine Anzeige einer Londonder Buchhandlung, die auch Buchversand anboten.
Das Buch beginnt mit dem ersten Brief von Helene Hanff an diese Buchhandlung. Damit beginnt eine Geschäftsbeziehung, die sich zu einer "echten" Freundschaft entwickelt.
Ich will hier nichts vorwegnehmen, denn dieser Briefwechsel ist umso schöner zu lesen, je weniger man im Vorfeld darüber weiß.
Das ganze Buch beinhaltet lediglich Briefe, ist also eine Mischung aus eine Briefroman und einer Biographie.
Dieses Buch ließ mich nicht mehr los. Ich habe es "in einem Rutsch" durchgelesen - und entstieg der Badewanne verschrumpelt und verfroren! Aber es hat sich gelohnt.
Diese Geschichte ist in meinen Augen eine "lohnende" gewesen: vom Zeitpunkt der ersten Info über das Buch bis zum durchlesen verging weniger als eine Woche. Das ist effizient!
Der "Wermutstropfen": es wurde bereits vor knapp 20 Jahren (wenn ich nicht irre!) in Amerika und dann in England verlegt und ist bereits verfilmt worden. Aber erst 2001 kam die französische Erstausgabe und erst 2002 zog Deutschland nach. Von dem Film habe ich noch nie etwas gehört, ich konnte ihn auch nirgends zum Bestellen ausfindig machen. Vielleicht wird ja jetzt doch noch was daraus!
Viel Spaß bei diesem Buch wünscht
die Catlady