Paso Doble Paraphrase

Du schreibst Gedichte? Laß sie nicht in einer Schublade verschimmeln! Menschenbeifall wirst Du hier finden, aber auch Kritik und Rat.
Glaukos
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Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Glaukos » 14.01.2006, 01:37

... lesbar auch als Peter-Lustig-Reminiszenz Bild




Module spielen


ich schalte das Kind an
ich schalte das Kind ab

ich vermisse dich
weil du meine Natur bist

ich schalte dich an
du leuchtest außen

dein Türrahmen
aus besonntem Glas

lass mich durch
dein Gefühl laufen
die Gärten pflegen
&
dich beatmen

du schaltest mich an
du schaltest mich ab

... wir werden schlafen
am Rand des Gedichts
wo die Berge beginnen

... dann wandern wir
über unsere Freiheit
mit festem Schritt

&
unsere Weisheit
erinnert sich
&
schaltet uns ab





(... ja ja ich weiß schon das ist einfaches vokabular ich könnte auch anders aber das ist so gewollt von wegen freiheit und berg und weisheit und all die anderen großen worte doch doch doch ...)

Susanne
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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Susanne » 29.01.2006, 18:09


& abschalten


ich schalte das Kind an
ich schalte das Kind ab





...sag mir sofort, wie das geht!! ;-)

Glaukos
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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Glaukos » 29.01.2006, 20:53

...sag mir sofort, wie das geht!! :zwinkern:


hallöchen!
das, fürchte ich, willst du lieber nicht wissen ;)

Susanne
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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Susanne » 29.01.2006, 23:05

...sag mir sofort, wie das geht!! ;-)


hallöchen!
das, fürchte ich, willst du lieber nicht wissen ;-)


Möglicherweise hast Du recht... Klang aber echt interessant. ;-)

P.S.
Wieso entschuldigst Du Dich vorab für das "einfache" Vokabular? Mir gefällts!

Glaukos
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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Glaukos » 31.01.2006, 02:02


P.S.
Wieso entschuldigst Du Dich vorab für das "einfache" Vokabular? Mir gefällts!




Weil man das a.a.O. moniert hat. Freut mich natürlich zu lesen, dass es dir gefällt ...

Khadija
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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Khadija » 03.02.2006, 17:46

Hi Glaukos!

Ich bin ja normalerweise jemand, der mit diesen "großen Worten" nicht so viel anfangen kann. Weil sie ein Gedicht meistens mit Pathos überfrachten und versuchen Bedeutung vorzutäuschen, wo keine da ist.
Aber ich muss zugeben, bei deinem Gedicht stören sie mich gar nicht. Das wirkt nämlich sehr leicht und flüssig. Gefällt mir. :ja:
Hier passen dann auch die fehlenden Beistriche, die ich ansonsten wohl einklagen würde.

Meine Lieblingstrophe ist jedenfalls die:

"... wir werden schlafen
am Rand des Gedichts
wo die Berge beginnen"

Liebe Grüße

Khadija
...words strain,
Crack and sometimes break, under the burden,
Under the tension, slip, slide, perish,
Decay with imprecision, will not stay in place,
Will not stay still.

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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Glaukos » 06.02.2006, 02:59

Hallo Khadija,

sei gegrüßt!
Was sind denn Beistriche? Das sagt mir gerade gar nichts ...
Das Gedicht heißt im übrigen jetzt anders. "Module spielen".
Ansonsten scheint es unverändert bleiben zu dürfen!? ;)

Herzlich
Tolya

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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Fitnat » 09.02.2006, 09:24

Hab endlich wieder Zeit und es ist schön das ich wieder hier bei euch ein paar Gedichte geniesen kann :-) Meine Lieblingstrophe ist wie die Khadija ebenfalls die:

"... wir werden schlafen
am Rand des Gedichts
wo die Berge beginnen"

ich habe gegenteil zur Khadija mit großen Worten keine Probleme, ja ich liebe es sogar :-))

Liebe Grüße
Fitnat
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
denke ich, "Du Armer Poet, bist schon wieder auf dem Boden!"

F.A. "Tanz des Todes"

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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Glaukos » 12.02.2006, 14:29

Hallo Fitnat,

schön das zu lesen.
Schön, dass dann selbst Erlebtes, Verquer in mir liegendes, Bohrendes, nach mir Greifendes und doch selbst schwer Greifbares in Worte gefunden hat, die etwas vermitteln, das "Gefallen" erzeugt.

Manchmal bin ich verwirrt, weil ich mir denke, ich nehme die Aufgabe, schöne Lyrik zu schreiben, so ernst, dass ich mein ganzes Leben so einrichte, dass es spürbare Höhen und Tiefen erhält - ich dramatisiere mein eigenes Leben, um im dramatischen Moment dann ein dramatisches Gedicht zu erzeugen. Eines, dass vielleicht mehr sagt als eines, das nur durch einen Anflug hervorgerufen wird, mehr ist als ein Wortklingeln ...

Das beschäftigt mich sehr, und würde mich natürlich freuen, von euch zu lesen; ob ihr das Gefühl von Schuldigsein kennt, von Benutzen, vom Überdramatisieren und sozusagen der emotionalen Hysterie. In der Prosa wirds oft noch deutlicher, da tauchen mitunter Menschen auf, die man kennen gelernt hat. Im Gedicht sind es wohl meist Stimmungen ... was kommt nun zuerst, die Henne oder das Ei?

Würde ich vielleicht gänzlich "durchdrehen", wenn ich ein solches Gefühl nicht aufschreiben würde?

Undsoweiter ...

Jedenfalls ganz lieben Dank für diese ungewohnt kritiklose Zustimmung. Ich kanns grad gebrauchen.

Beste Grüße
Tolya

Fitnat
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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Fitnat » 13.02.2006, 11:28

Lieber Tolya, Wie sollte es denn anders sein? Man schreibt was man fühlt. Deine inneres "ich" kann nicht lügen und ein Dichter hört immer auf sein inneres ich. Ich denke du erzeugst kein dramatischen Momente um eine dramatisches Gedicht zu schreiben, es ist nur umgekehrt, deine Gedichte spiegeln dein Geist, dein wahres ich, nur du empfängst sie Äußerlich als sei es du mit dein Handeln sie hervorgerufen, weil es an der Natur des Dichters liegt immer sich selbst zu bestrafen

Liebe Grüße
Fitnat
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
denke ich, "Du Armer Poet, bist schon wieder auf dem Boden!"

F.A. "Tanz des Todes"

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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Khadija » 22.02.2006, 21:08

Ansonsten scheint es unverändert bleiben zu dürfen!?


:beatnicker:

Und Module spielen ist ein guter Titel. Verstärkt eine gewisse Computerspielassoziation.

Alles Liebe

Khadija
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Re: Paso Doble Paraphrase

Beitragvon Glaukos » 23.02.2006, 12:06

Ja, der Titel hat auch mit dem Song "Computerliebe" von Paso Doble zu tun, hab ich das erwähnt?
Da gehts so:

Die Module spielen verrückt
Mensch ich bin total verliebt
voller Liebe programmiert ...

... schalt mich ein und schalt mich aus ...

usw..


Schöne Grüße an euch,
Tolya


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