am ende der trunkenheit

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Hilbi
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am ende der trunkenheit

Beitragvon Hilbi » 25.05.2006, 10:50

alle waren sie eingeschlafen

nur ich war noch wach

ich und meine trunkenheit

das licht eines fremden ortes kam mir nicht vor als könnte man danach greifen

der himmel lag schräg in der luft

von nahem hörte man kräftige donnerschläge

der nebel kam um zu sehen was da los war

die berge waren steil aber ich konnte mit niemanden darüber reden

die einzige die mich verstand war die trunkenheit

und die war verschwunden
Wenn der Himmel so blau ist, warum wird es dann finster?

[) i r k
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Re: am ende der trunkenheit

Beitragvon [) i r k » 25.05.2006, 16:08

Das ist sehr schön.
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)

[) i r k
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Re: am ende der trunkenheit

Beitragvon [) i r k » 27.05.2006, 01:40

Wirklich. Sehr schön. Gefällt mir heute auch immer noch sehr gut. :-)

Nur eine Winzigkeit:
von sehr nahen hörte man kräftige donnerschläge

Also entweder: "Von Nahem hörte man..."
Oder: "Sehr nah ..."

Denn "nahen" selbst ist, meines Wissens, ein Verb. ;-)

Liebe Grüße,
D.
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Hilbi
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Re: am ende der trunkenheit

Beitragvon Hilbi » 27.05.2006, 15:50

das n und das m liegen einfach zu nah beieinander....ich danke sehr
Wenn der Himmel so blau ist, warum wird es dann finster?

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Re: am ende der trunkenheit

Beitragvon [) i r k » 27.05.2006, 18:04

:-)
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Edekire
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Re: am ende der trunkenheit

Beitragvon Edekire » 28.05.2006, 13:51

ich kann Dirk nur zustimmen, das ist wirklich sehr schön.
es fühlt sich sehr wahr an, irgendwie. bah ich kann nicht mehr tippen.
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
sarah kane

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Re: am ende der trunkenheit

Beitragvon [) i r k » 28.05.2006, 15:05

bah ich kann nicht mehr tippen.

du und deine trunkenheit? :-D
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