Es gibt nur hier und jetzt

Du schreibst Gedichte? Laß sie nicht in einer Schublade verschimmeln! Menschenbeifall wirst Du hier finden, aber auch Kritik und Rat.
Fitnat
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Es gibt nur hier und jetzt

Beitragvon Fitnat » 11.09.2006, 20:32

WERDEN, GEWESEN, SEIN!

Wie viele Wege muss ich gehen?
Wie viele Leben soll ich sehen?
Auf der Suche nach dir,
Wie oft soll ich vergehen?

Warum muss ich vergessen,
Um mich dann wieder zu erinnern
Wer ich bin,
Wer du bist,
Wer wir sind.

Lass uns nur noch
Aus der Vergangenheit
In die Zukunft sehen.

Jetzt und hier werden wir eins gewesen

Jetzt und hier

Werden, gewesen, sein!
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
denke ich, "Du Armer Poet, bist schon wieder auf dem Boden!"

F.A. "Tanz des Todes"

Flocke
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Re: Es gibt nur hier und jetzt

Beitragvon Flocke » 24.09.2006, 23:41

Guten Abend, Fitnat.

Hm, ich weiß immer noch nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Fällt mir einfach nichts ein, finde den Haken an der Sache nicht. Weil es mir wieder einmal gefällt?

Die Fragen am Anfang deuten mir darauf hin, dass dein Protagonist am Anfang der Wiedergeburt steht, oder? Er/Sie weiß, dass es passieren wird, zusammen mit dem/der Geliebten.
Im zweiten Teil dann eher Resignation, weil sie sich bewußt werden, dass es immer wieder passiert und ihnen dass nicht gefällt? Warum? Wollen sie endlich zusammen in die Ewigkeit eingehen?

Frage mich noch, ob die Konstellation der Fragen etwas knackiger werden sollte, aber an sich ist sie ungewöhnlich und gefällt mir.


Jetzt und hier werden wir eins gewesen

Jetzt und hier

Werden, gewesen, sein!


Ist die Wahl der Vergangenheit Absicht? Nicht besser "werden"? Und warum die Kommata zwischen den Verben am Schluß?

Liebe Grüße
Flocke
...Der den Wind kennt / besser als alle Bücher / den Baum / frag nach Wahrheit...

Fitnat
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Re: Es gibt nur hier und jetzt

Beitragvon Fitnat » 25.09.2006, 11:42

Hallo Flocke,

Die Fragen am Anfang deuten mir darauf hin, dass dein Protagonist am Anfang der Wiedergeburt steht, oder? Er/Sie weiß, dass es passieren wird, zusammen mit dem/der Geliebten.


Diese Gedicht habe ich geschrieben nach dem ich das Buch von Donald Walsch (Gespräche mit Gott) gelesen habe.

In dieses Gedicht geht nicht um Geliebte sondern direkt um Gott. Laut GmG. Gott ist eins mit uns Menschen. Um sich zu erfahren musste er sein Geist in die Menschen die er dafür geschaffen hat Teilen. Das Leben zu erfahren durch uns.
(Gott ist Allumfassende) Schlechte und gute! dabei sollte ein Mensch mehrfach in Welt kommen bis jeder einzelne sich selbst entscheidet ob es genug ist und bei der große Geist für immer bleiben will.


Im zweiten Teil dann eher Resignation, weil sie sich bewußt werden, dass es immer wieder passiert und ihnen dass nicht gefällt? Warum? Wollen sie endlich zusammen in die Ewigkeit eingehen?


In dem Momend als ein Menschen Geist im Großen Geist im Gott drinn ist (unmittelbar nach dem sterben) weisst worum es geht, wieso Gott alles erschaffen hat, und sobald sie in einen Menschen reingeht vergisst es um selbst erfahrungen ums Leben zu sammeln. Das höchste einen Menschenleben ist das sie sich erinnert von wo warum und mit welchen zweck sie in diese Leben ist.


Frage mich noch, ob die Konstellation der Fragen etwas knackiger werden sollte, aber an sich ist sie ungewöhnlich und gefällt mir.


Jetzt und hier werden wir eins gewesen

Jetzt und hier

Werden, gewesen, sein!


Ist die Wahl der Vergangenheit Absicht? Nicht besser "werden"? Und warum die Kommata zwischen den Verben am Schluß?


Ja das war Absicht. "werden"? Hat die klein groß schreiben einen ander Beduetung in Deutsch? Das mit dem Zeit ist so eine Sache für mich sehr schlecht zu erklären. Laut das Buch GmG. Zeit ist eine erfindung des Menschen. Im grunde gibt kein Zeit, alles passiert Heute und jetzt die vergangenheit und die Zukunft alles in gleichen Momend, alles im gleichen Raum. Wenn ich mal kurz Zeit habe werde ich die Woche aus der Buch einige Stellen zu posten über diese Zeit Teorie.

Das Buch hat mir gut gefallen weil es viele Logische erklärungen hat, aber das hat Koran und der Bibel auch :-)

Liebe Grüße

Fitnat
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
denke ich, "Du Armer Poet, bist schon wieder auf dem Boden!"

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Re: Es gibt nur hier und jetzt

Beitragvon Flocke » 25.09.2006, 21:14

Guten Abend nochmal, Fitnat.

Das ist mal was neues, ein Gedicht mit Gott als zweifelnden Protagonisten. Sehr interessant, das... :-D

Deine Erläuterungen machen mir einiges klarer, habe aber doch nicht ganz daneben gelegen.

Und im Hinblick auf die Zeittheorie, wie du sie da beschreibst, ergeben die Verben am Schluß recht ungewöhnliche Wortspiele. Finde ich gut. :-))

Lieber Gruß
Flocke
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