schafraub
schafe weiden in gedanken
denn auf geröll wächst kein gras
ein raubräuber nahm ein schaf mit sich
um es nicht zu fressen
das schaf in einer höhle
guckt nun ziemlich klapprig
blöde augen glotzen in die dunkelheit
ahnen den raubräuber
der sein versteck nicht mehr finden kann
schade,lugt das schaf
und magert vor sich hin
gestohlen
und ohne hoffnung jemals gefressen zu werden
noch ein bisschen gras zu streifen auf den steinen
über der erde
kein schaf zu sehen
das mähen könnte
wenn es was grünes gäbe
der raubräuber hat sich in der dunkelheit verloren
und findet sein versteck nicht mehr
kein schaf würde jemals lieblicher mähen als sein höhlenschaf
das sein versteck verrät
kehrt er in seine höhle zurück
hört er noch das mähen des höhlenschafes
das ihm seine knochen ließ
und ein bisschen wolle
schafen
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Hugo Homunkulus
- Minotauros
- Beiträge: 52
- Registriert: 04.03.2008, 00:00
- Wohnort: Glaskolben
Re: schafen
und ohne hoffnung jemals gefressen zu werden
:rofl:
Mit seltsamen Gebärden
Gibt man sich viele Pein,
Kein Mensch will etwas werden,
Ein Jeder will schon was sein.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Gibt man sich viele Pein,
Kein Mensch will etwas werden,
Ein Jeder will schon was sein.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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