Zehn kleine Pleitebanker
zockten auf 'ne Scheune
eine ohn' Versicherung
da waren's nur noch neune
Neun kleine Pleitebanker
haben sich verkracht
sie mobbten und sie foppten sich
da waren's nur noch acht
Acht kleine Pleitebanker
haben's im Puff getrieben
einer ging dann zu VW
da waren's nur noch sieben
Sieben kleine Pleitebanker
pushten Goldmann Sachs
einer kaufte bei sich selbst
da waren nur noch sechs
Sechs kleine Pleitebanker
stopften die SparStümpfe
Einer zog sie sich dann an
da waren nur noch fünfe
Fünf kleine Pleitebanker
glaubten an den Stier
nach dem nächsten großen Crasch
da waren's nur noch vier.
Vier Kleine Pleitebanker
planten 'ne Schweinerei
einer musst' der Buhmann sein
da waren's nur noch drei
Drei kleine Pleitebanker
hielten Island frei
das Land ist leider heute blank
da waren' nur noch zwei
Zwei kleine Pleitebanker
dümmer, leer und hohl
Einer griff zum Rettungsplan
- schuf so sein Monopol
Einen kleinen Pleitebanker
hat der Staat gepfändet
nun geht's Zockern richtig gut
das Volk wird jetzt geschändet
hundert kleine Pleitebanker
könn'n jetzt richtig raffen
Dank Merkel und der Politik
gibt's immer Geld für Affen.
Millionen kleine Steuerbürger
hatten die Nase voll
schafften Parlamente ab
find'n den König wieder toll.
(c) König Dieter
Zu hören als Liedchen untern
http://www.myspace.com/koenigdieter
Zehn Kleine Pleitebanker
Zehn Kleine Pleitebanker
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Re: Zehn Kleine Pleitebanker
nett. analytisch auf höherem niveau als zuletzt poetas versuche.
ich bin aber kein fan von den zehn kleinen negerlein - und was man sonst noch so dezimieren kann. irgendwie ergibt die etwas kinderreim-artige form im zusammenspiel mit dem thema etwas... seltsam zynisches. weiß nicht, kann es nicht besser erklären.
ein paar typos:
du solltest bei "da waren's" bleiben
tolle wortschöpfung, eigentlich. aber es waren bestimmt die "SparStrümpfe", oder irre ich mich?
"Crash". Und die Strophe klingt besser, wenn du auf das "nächsten" verzichtest.
die reime sind insgesamt ganz gut, aber rhythmisch wäre hier und da eine nachbesserung von vorteil.
die letzte strophe erscheint mir inhaltlich daneben (nicht witzig) und dramaturgisch überflüssig (nicht glaubwürdig). ein ende auf der vorletzten strophe wäre meines erachtens stärker.
grüße und willkommen im forum.
ich bin aber kein fan von den zehn kleinen negerlein - und was man sonst noch so dezimieren kann. irgendwie ergibt die etwas kinderreim-artige form im zusammenspiel mit dem thema etwas... seltsam zynisches. weiß nicht, kann es nicht besser erklären.
ein paar typos:
da waren nur noch sechs
du solltest bei "da waren's" bleiben
stopften die SparStümpfe
tolle wortschöpfung, eigentlich. aber es waren bestimmt die "SparStrümpfe", oder irre ich mich?
nach dem nächsten großen Crasch
"Crash". Und die Strophe klingt besser, wenn du auf das "nächsten" verzichtest.
die reime sind insgesamt ganz gut, aber rhythmisch wäre hier und da eine nachbesserung von vorteil.
die letzte strophe erscheint mir inhaltlich daneben (nicht witzig) und dramaturgisch überflüssig (nicht glaubwürdig). ein ende auf der vorletzten strophe wäre meines erachtens stärker.
grüße und willkommen im forum.
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
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