Rosen, Tulpen, Nelken,
Alle Blumen welken.
Jeder muss verstehn',
Schönheit wird vergehn'.
Alle liebe, alles Leben,
Wird es nicht auf ewig geben.
Nicht Gutes währt lebenslänglich,
Glück und Freude sind vergänglich.
Alle Menschen müssen sterben,
Was immer bleibt ist das Verderben.
Und in Leiden, Qual und Not,
Ist Gerechtigkeit der Tod.
Vertrauen, Freundschaft- bringen Schmerzen,
Schwarz die Farbe uns'rer Herzen.
Ignoranz löscht alles Licht,
Hoffnung glimmt im Finstern' nicht.
Gier und Hass und zu viel Neid,
In Schatten versinkt Herrlichkeit.
Es bringt nichts Menschen umzubringen,
Und schöne Reden dann zu schwingen.
Menschlichkeit wird grausam werden,
Die Hölle ist bereits auf Erden.
Wir sehen zu wie and're sterben,
Zerschlagen uns're Welt in Scherben.
Wenn all uns're Moral verweht,
Ist für Reue es zu spät.
Wir sind nur noch auf Macht besinnt,
Und werden für das Wicht'ge blind.
Es ist eine Kunst zu sehn',
Das allerletzte Glück verstehn',
Das die Welt schon fast verließ;
Darin liegt das Paradies.
Tut mir leid, das es nur Paarreim ist. Hoffe es gefiel euch! Freue mich über commis!
Vergänglichkeit und Böses
-
Lady Shakespeare
- Medusa
- Beiträge: 31
- Registriert: 07.10.2009, 10:51
Re: Vergänglichkeit und Böses
Hallo Lady Shakesspeare,
ich nehme mal an dein Nickname steht für anspruchsvolle Reimlyrik, deswegen wohl auch die Einschränkung "nur Paarreim."
Nun ich bin kein Reimspezialist, deshalb erlaube ich mir nur einen formalen und inhaltlichen Blick auf deine Zeilen.
Der Paarreim scheint mir zu dem abzählversartigen Aufbau gut zu passen. Inhaltlich halte ich es für plakative Kalenderpoesie, die mit Bekanntem hausieren geht und altgewohnt "Herz auf Schmerz" reimt. Das ist zwar jetzt etwas überspitzt ausgedrückt, trotzdem nicht böse gemeint, aber so wirkt dein Text nunmal auf mich.
LG
Perry
ich nehme mal an dein Nickname steht für anspruchsvolle Reimlyrik, deswegen wohl auch die Einschränkung "nur Paarreim."
Nun ich bin kein Reimspezialist, deshalb erlaube ich mir nur einen formalen und inhaltlichen Blick auf deine Zeilen.
Der Paarreim scheint mir zu dem abzählversartigen Aufbau gut zu passen. Inhaltlich halte ich es für plakative Kalenderpoesie, die mit Bekanntem hausieren geht und altgewohnt "Herz auf Schmerz" reimt. Das ist zwar jetzt etwas überspitzt ausgedrückt, trotzdem nicht böse gemeint, aber so wirkt dein Text nunmal auf mich.
LG
Perry
Re: Vergänglichkeit und Böses
@Perry
Ich glaube, das kann man auch freundlicher /sachlicher ausdrücken. Ich finde vor allem das Wort "hausieren" in deiner Kritik unpassend. Bitte gib dir doch - wie andere auch mit deinen Gedichten - etwas mehr Mühe und versuche Worte zu finden, die nicht ganz so abwertend klingen.
Lady Shakespeare ist, nach eigener Aussage, noch recht jung - und wir haben alle mal mit dem Schreiben angefangen. Deinen Kommentar empfinde ich da gegenüber dem literarischen Nachwuchs als demotivierend und daher fehl am Platze, selbst wenn du grundsätzlich mit deiner Kritik auch Recht haben magst. So bin ich überzeugt, dass du als erfahrener Lyriker und Forenbesucher, deine Kritik sicherlich auch hättest so formulieren können, dass für Lady Shakespeare ein paar konkrete und konstruktive Verbesserungsvorschläge drin gewesen wären.
Bitte nicht falsch verstehen, aber so eine lieblose und oberflächliche Abwatsche bringt niemandem was.
MfG,
[) i r k
Inhaltlich halte ich es für plakative Kalenderpoesie, die mit Bekanntem hausieren geht und altgewohnt "Herz auf Schmerz" reimt.
Ich glaube, das kann man auch freundlicher /sachlicher ausdrücken. Ich finde vor allem das Wort "hausieren" in deiner Kritik unpassend. Bitte gib dir doch - wie andere auch mit deinen Gedichten - etwas mehr Mühe und versuche Worte zu finden, die nicht ganz so abwertend klingen.
Lady Shakespeare ist, nach eigener Aussage, noch recht jung - und wir haben alle mal mit dem Schreiben angefangen. Deinen Kommentar empfinde ich da gegenüber dem literarischen Nachwuchs als demotivierend und daher fehl am Platze, selbst wenn du grundsätzlich mit deiner Kritik auch Recht haben magst. So bin ich überzeugt, dass du als erfahrener Lyriker und Forenbesucher, deine Kritik sicherlich auch hättest so formulieren können, dass für Lady Shakespeare ein paar konkrete und konstruktive Verbesserungsvorschläge drin gewesen wären.
Bitte nicht falsch verstehen, aber so eine lieblose und oberflächliche Abwatsche bringt niemandem was.
MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: Vergänglichkeit und Böses
Hallo Dirk,
Ich denke, es schadet einem lyrischen Anfänger mit "Anspruch (siehe Nickname)" nicht ihm rechtzeitig klarzumachen, dass solches Gereime nichts mir anspruchsvoller Lyrik zu tun hat. Außerdem solltest du abwarten wie Lady Shakespeare meinen keineswegs unfreundlich gedachten Komm aufnimmt.
LG
Perry
Ich denke, es schadet einem lyrischen Anfänger mit "Anspruch (siehe Nickname)" nicht ihm rechtzeitig klarzumachen, dass solches Gereime nichts mir anspruchsvoller Lyrik zu tun hat. Außerdem solltest du abwarten wie Lady Shakespeare meinen keineswegs unfreundlich gedachten Komm aufnimmt.
LG
Perry
-
Lady Shakespeare
- Medusa
- Beiträge: 31
- Registriert: 07.10.2009, 10:51
Re: Vergänglichkeit und Böses
Perry hat geschrieben:einem lyrischen Anfänger mit "Anspruch (siehe Nickname)"
Zu meinem Namen: Ich dachte, er passt einfach gut in ein Literaturforum, wollte aber nicht sagen, dass ich mich mit einem so hohen Künstler der Dichtung auch nur im Geringsten gleichzusetzten wage.
Ich reime gern und achte auf die Aussage meiner Gedichte, dann schaue ich nach einem Reim. Muss etwas denn hochtrabend sein um etwas zu vermitteln? Ich denke man sollte über die hohe Poesie nicht die einfachen Formen von Gedichten vergessen; wenn es nur noch um den Zwag geht um keinen Preis das Althergebrachte ( und für manche vielleicht abgedroschene) zu verwenden und alles in eine neue Form zu pressen, ist das doch keine Dichtung. Verzeiht, wenn es etwas kitschig klingt, aber es zählt doch das auszudrücken, was einem auf dem Herzen liegt. Und auch Paarreimgedichte sind nichts minderwertiges. Alle Dichtungsformen sind wichtig.
Re: Vergänglichkeit und Böses
Hallo Lady Shakesspeare,
freut mich, dass du mir meinen etwas "harten" Komm nicht krumm nimmst, aber so ein Nick legt die Messlatte einfach hoch.
Klar fängt jeder mal mit Herz-Schmerzreimen an und es ist auch nichts dagegen zu sagen anfangs bekannte Bildern oder Metaphern zur Übung zu verwenden. Letztlich sollte das Ziel jeden engagierten Dichters aber sein, etwas Eigenständiges zustande zu bringen.
Foren sind dazu eine gute Möglichkeit, wenn man Kritik annimmt und versucht sich weiterzuentwickeln.
Wünsche dir in diesem Sinn weiterhin viel Spaß beim Schreiben.
LG
Perry
freut mich, dass du mir meinen etwas "harten" Komm nicht krumm nimmst, aber so ein Nick legt die Messlatte einfach hoch.
Klar fängt jeder mal mit Herz-Schmerzreimen an und es ist auch nichts dagegen zu sagen anfangs bekannte Bildern oder Metaphern zur Übung zu verwenden. Letztlich sollte das Ziel jeden engagierten Dichters aber sein, etwas Eigenständiges zustande zu bringen.
Foren sind dazu eine gute Möglichkeit, wenn man Kritik annimmt und versucht sich weiterzuentwickeln.
Wünsche dir in diesem Sinn weiterhin viel Spaß beim Schreiben.
LG
Perry
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Lady Shakespeare
- Medusa
- Beiträge: 31
- Registriert: 07.10.2009, 10:51
Re: Vergänglichkeit und Böses
Dankööööö 

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