Weit fort entfliehen lasse ich mein Denken
Fort aus diesem Raum, aus dieser Zeit
Möchte ihm ein Stück von Freiheit schenken
Auf dass es nun ein wenig dort verweilt
Dort, wo Rosenduft betäubt die Sinne
Im sanften Wind das Blütenmeer sich wiegt
Wo des weiten Meeres zarte Stimme
Mit samtig weiche Tönen es umschmiegt
Hier zurück bleibt lediglich ein Schatten
Eine leere Hülle, totes Fleisch
Wenigstens mein Denken soll sich retten
Während seine Hand den Leib zerreißt
Der eine Teil kann nichteinmal mehr weinen
Die Finger starr, der Blick im Nichts verloren
Dem zweiten läuft ein Rinnsal aus den Beinen
Das mahnend rot hat Wiederkehr geschworen
Was er zurücklässt ist ein weißes Leinen
Wars vorher rein, ists nun befleckt und rot
Mag er so oft er will bei mir erscheinen
Vom Bauchnabel hinunter bin ich tot
Entzweit
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