Kein Wunderweihnachtsbaum

Du schreibst Gedichte? Laß sie nicht in einer Schublade verschimmeln! Menschenbeifall wirst Du hier finden, aber auch Kritik und Rat.
Justine A T
Kerberos
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Kein Wunderweihnachtsbaum

Beitragvon Justine A T » 07.12.2010, 19:12

Kein Wunderweihnachtsbaum

Kein winterzauberblaues
Schneegestöber mehr
In dieser Zeit

Die Engel fliegen
Auch nicht mehr
Allzu weit

Und der Schneekristall
Am Fenster
Schmilzt dahin

Ist wohl nicht
Aus den Augen
Aber aus dem Sinn

Keine freudig blitzenden
Kinderaugen mehr
Die Wunder erwarten

Die Tanne da draußen
Ist nur mehr
Ein Baum im Garten

Kein Wunderweihnachtsbaum.
Sing on! sing on! I would be drunk with life,
Drunk with the trampled vintage of my youth.

Perry
Melpomene
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Re: Kein Wunderweihnachtsbaum

Beitragvon Perry » 09.12.2010, 16:39

Hallo Justine,
erst einmal herzlich willkommen hier.
Auf das LI in deinem Text scheint der Zauber von Weihnachten nicht mehr zu wirken. Du beschreibst mit schönen Bildern all das, was nichts mehr bedeutet, aber leider lässt du nicht anklingen, warum das LI die Freude verloren hat (dass keine Kinder mehr da sind, ist mir für eine so extreme Abwendung zu wenig). Letzteres ist aber genau das, was Lyrik transportieren soll. Vielleicht versuchst du das ein oder andere Bild so zu gestalten, dass es eine übertragene Bedeutung transportiert (Metapher).
Rein formal lasse ich dir gern auch noch ein paar Anmerkungen da, die deinen Text etwas hinterfragen sollen:
Sind den Engel sonst weiter geflogen?
War tatsächlich nur ein Schneekristall auf dem Fenster?
LG
Perry


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