auf der verdammten brücke
gsg9 neulich ich aß
teilte krumen
mit einer zerbrochenen gans
scharf schützen heckten sich zu
barken fiedelten
flieder's gerippe spurten
die moos behauchte; schon trauern schleichangst:
darfst ruhn
von vergällten blechen
den drachen jagen, auf abtrünnigen spiegeln
den zerkratzten
den letzten schnee,
wo klammern sie dennoch
den grauenhaften beton, das
gebrück voll wänden
anzutasten auf
daß es einen beginn
und ein ende hätte
türen einer letzten dämmrung offen stünden
die sternschnuppen ins antlitz
voll sorge schnitte
noch eins
Re: noch eins
Hat was. Erinnert mich an expressionistische Gedichte. Vom Klang sehr konsonantisch-scharfkantig. Gefällt mir auf jeden Fall um Längen besser als dein Sonett.
Ich würde dir empfehlen über die Zeitformen der Verben nochmal drüber zu schauen (keine Konjunktive, wo nicht unbedingt nötig, vor allem nicht am Schluss) und auch über die Flexionen: du hast zu viele Personenwechsel in dem Gedicht: ich aß, (es) behauchte, (du) darfst, (sie) klammern. Das wirkt dann doch etwas chaotisch.
MfG,
[) i r k
Ich würde dir empfehlen über die Zeitformen der Verben nochmal drüber zu schauen (keine Konjunktive, wo nicht unbedingt nötig, vor allem nicht am Schluss) und auch über die Flexionen: du hast zu viele Personenwechsel in dem Gedicht: ich aß, (es) behauchte, (du) darfst, (sie) klammern. Das wirkt dann doch etwas chaotisch.
MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: noch eins
die erste strophe hat mE wirklich klasse und sonst noch so einiges, was wortung und rhythmus in folge bestimmen könnte.
auf dem würd ich aufbauen. alles andere sagte ja schon dirk (:->))
lGriemsche
auf dem würd ich aufbauen. alles andere sagte ja schon dirk (:->))
lGriemsche
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