Sonnenseite (April 2011)

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Sprachfabrik
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Sonnenseite (April 2011)

Beitragvon Sprachfabrik » 14.03.2012, 18:07

Hallo Ihr lieben :)

Da ich bis jetzt nur ein Gedicht gepostet hatte, dachte ich mir, ich müsse nun mal ein bisschen nachlegen. ;)

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>- Sonnenseite -<



Ich traute mich,
endlich mal raus hier!


Sogleich wich die Einöde des Alltags
einem Trip ins Ungewisse.
Einem Trip
mit hohem Maß an Spaß.


Ich ließ meine Seele taumeln,
ließ mich leiten,
ganz frei von eingrenzender Verantwortung.


Bei der Ankunft verlor Denken an Stellenwert
und ich fühlte mich befreit.
Wir schufen eine Einheit,
Ein kollektiv geprägtes Eins im stetig
uns führenden Takt.


Der Takt der Freiheit!


Er lebt von der Monotonie
und siegt zugleich über das Komplexe.


Die Welt,
in die wir eintauchten,
hatte keinen Platz für den Alltag.
Keinen Platz in der Sonne
der sorgenfreien Selbstzufriedenheit.
Wir, aber,
wanderten mit ihr!
Taktvoll, zufrieden und frei!


Zeitgleich wussten wir auch,
dass ein Traum
niemals ewig währt.
Und so sahen wir alsbald
den herannahenden Sonnenuntergang.


Wir sahen unserer Freiheit,
pulsierend die Erfüllung spürend,
beim Untergang zu.
Zurück blieb nur
der Schatten der Realität,
der uns anfing einzunehmen.


Alles wurde wieder trostlos und kalt.
Die Sonnenseite begann
Grundzüge einer Erinnerung anzunehmen.


Doch trotz all der Kälte nun,
kehrten wir mit einem ehrlichen Lächeln
in heimische Gefilde zurück.


Alles war wie sonst auch immer,
doch eben auch anders...
Die Realität nahm uns die Freiheit,
doch die Erinnerung kann uns keiner!


Die Sonnenseite,
sie war so schön
und wir waren dabei!


Die Erinnerung
lebt für immer in uns weiter.
Und somit wissen wir,
Wir waren frei!

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Sooooooooo, ich hoffe es hat euch gefallen und ich konnte euch etwas überzeugen.

Als kleine Info füge ich noch hinzu, dass das Gedicht ein sehr bekanntes Technofestival, welches jährlich im April stattfindet, als Schwerpunkt behandelt. Deswegen ist es auch im April 2011 entstanden.

Bitte hackt nicht zu sehr an dem Aufbau rum, ( zb die Einhaltung gewisser Richtlinien beim Dichten, oder dergleichen) weil ich mir damals nie auch nur annähernd Gedanken darüber machte, sondern immer einfach drauf los geschrieben habe. Nichtdestotrotz hoffe ich, es gefällt euch :)

Mit freundlichsten Grüßen

Eure Sprachfabrik

Edekire
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Re: Sonnenseite (April 2011)

Beitragvon Edekire » 16.03.2012, 00:44

hi sprachfabrik,

also schon mal vorher entschuldigungen von wegen das kam einfach so vorschieben das gilt aber nicht ;-)
wenn ich auf deinem aufbau rumhacken will ist mir eigentlich egal wie es dazu kam. ich les dich ja ich muss das lesen was am ende rausgekommen ist.
also nochwas grundsaätzliches....zusätzliche infos empfinde ich meistens als störend. das ist jetzt meine meinung und netterweise hast du sie hintenangestellt so kann ich dir wenigstens überzeugend sagen, das sie zumindest für mich nicht nötig gewesen wäre, aber das ist schließlich kein rätsel wo man am ende ne auflösung braucht, auch wenn das schön ist wenn man dann recht hatte.

so nun mal konkret zum text.
hm mir fällt es grad ein bisschen schwer das in worte zu fassen...hmm. also prinzipiell kann ich dir in die situation ganz gut folgen
aber....
da sind so viele dinge die mir sehr unpräzise vorkommen, die sich entweder wiederholen oder die so ein bisschen schief sind oder zu groß oder in ein falsche richtung weisen (von der ich glaube das du das nicht wirklich beabsichtigst)...und ein paar sachen finde ich schlicht lustig.

so ich geb dir jetzt ein paar beispiele
Ich traute mich,
endlich mal raus hier!


hm. warum eigentlich traute? ich denke da sofort an verrückte leute die nicht mehr vor die tür gehen, das hat sowas von angst aber ich weiß nicht wie lange du gezögert hast vor der schrecklichen entscheidung auf ein festival zu fahren...verstehst du was ich meine, das ist hier so ein bisschen so als würdest du ein schild aufstellen aber da ist gar kein weg.
sowieso warum fängst du nicht erst mit der zweiten strope an?

Sogleich wich die Einöde des Alltags
einem Trip ins Ungewisse.
Einem Trip
mit hohem Maß an Spaß.


die letzte zeile find ich ziemlich lustig. soll das so sein? es wirkt auf mich etwas hm ungwollt und auch etwas albern.
die einöde des alltags? wirklich? nicht das mein alltag mich nicht manchmal nerven würde aber so biblisch wüstenhaft wie sich das anhört ist er dann doch nicht. deiner?
das ist es so ein bisschen was ich mit zu groß meine, das kommt mir einfach übertrieben vor.

Ich ließ meine Seele taumeln,
ließ mich leiten,
ganz frei von eingrenzender Verantwortung.

Bei der Ankunft verlor Denken an Stellenwert
und ich fühlte mich befreit.
Wir schufen eine Einheit,
Ein kollektiv geprägtes Eins im stetig
uns führenden Takt.


die erste zweile find ich gut, weil man das baumeln mitliest es ist da und nicht und das taumeln trifft den moment viel besser. die zweite und dritte sagen mE. ungefähr das gleiche nur schlechter
und dann was macht eigentlich der absatz da?
die vierte erklärt und beschreibt nicht. die fünfte sagt eigentlich nochmal sowas ähnliches wie 1 2 3
dann kommt ein neuer gedanke aber eigentlich auch doppelt oder zumindest so ungefähr.

ich höre jetzt mal an der stelle auf, ich denke das reicht um zu verdeutlichen was ich für das problem des textes halte. ich denke du musst die worte genau abklopfen, was ist doppelt oder ähnlich, was ist zu allgemein. es fehlt da auch was für mein empfinden, wo ist die situation die details, die wahrnehmung...

schöne grüße

edekire


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