Gefallenetz

Du schreibst Gedichte? Laß sie nicht in einer Schublade verschimmeln! Menschenbeifall wirst Du hier finden, aber auch Kritik und Rat.
gouchabow
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Gefallenetz

Beitragvon gouchabow » 17.09.2004, 07:33

Gefallenetz

Ein gefallener Baum ist unser aller
Schicksalsnetz

Der gefallene Weg dein Ziel verletzt
Drum wird es still im hölzern Geäst

nur leises rascheln verlässt
den festen Stamm und dessen Geflecht

im Moment an dem auch dein Fallen hetzt...

Du glaubest an dich jetzt !
nicht die anderen sind es
die du verlässt !

der erste Schritt in Gefallennetz...

Geäst zerbricht
Ein lauter Knall folgt dem knirschen zum Bruch
wie ein Kartenspiel wird alles gemischt
des Zwischenspiels geheime Flucht

Doch aus diesem Traum bist Du schon längst entkommen
und schwebst nun auf deinen gebogenen Sonnen

Zwischen dem Strang und den vielen Strengen
Trägt dich das Licht über die Gärten
die hängen

Gefallenetz ist weit verbannt

Du hast es einfach angebrannt
8-o

gouchabow

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Re: Gefallenetz

Beitragvon Fee » 17.09.2004, 10:42

Hallo gouchabow,
mit deinem Gedicht kann ich nicht wirklich etwas anfangen.
Ein gefallener Baum ist unser aller
Schicksalsnetz

Mal abgesehen davon, dass ich nicht an Schicksal glaube, verstehe ich hier schon nicht, was das heißen soll. gefallener Baum= Schicksalnetz?
Der gefallene Weg dein Ziel verletzt
Drum wird es still im hölzern Geäst

Was ist ein gefallener Weg und wie kann man ein Ziel verletzten? Man kann es verfehlen oder verpassen, aber verletzten? Und ist Geäst nicht immer hölzern?
im Moment an dem auch dein Fallen hetzt...
???
Du glaubest an dich jetzt !
nicht die anderen sind es
die du verlässt !

???usw.
Ich komme einfach nicht dahinter, was du eigentlich mit diesem Gedicht sagen möchtest. Und die Reime sind sehr holprig.
Vielleicht liegt es ja an mir und ich bin zu doof zu kapieren, was du sagen möchtest. Aber ich finds einfach überhaupt nicht schön.
Sorry und trotzdem liebe Grüße

Fee
"Ich kann nicht mit dir spielen", sagte der Fuchs. "Ich bin noch nicht gezähmt!"

Surjaninov
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Re: Gefallenetz

Beitragvon Surjaninov » 18.09.2004, 20:29

Hello

1
Das gute alte Schicksal. Abgesehen davon, das ich auch nicht weiß was ein Schicksalsnetz ist, habe ich keinen Baum als ein solches.

2
Der Weg ist gefallen. Ist der Kies verrutscht?
Der Weg ist nicht das Ziel, das lese ich aus der Strophe. Dann wird es aber plötzlich still im Geäst. Inwiwweit das alles zusammenhängt - mehr als rätseln kann man da nicht.

3
Wir wissen es ist still, wir hören nur leises rascheln.
Geflecht, ist für mich entweder die Krone oder die Wurzel, oder beides.

4
Das Fallen hetzt. Komisch, fällt man nicht eh schon schnell? Es sei denn man ist eine Feder.
Und beim Fallen gehetzt aussehen - naja...

5
Jemaqnd glaubt jetzt an sich, verläst die anderen. Wer diese "anderen" sind erfährt man nicht.

6
Gefallennetz?

7
Irgendwas bricht am Schicksalsnetzbaum. Wie ein Kartenspiel wird alles gemischt - fällt in sich zusammen.
Aber "Zwischenspiels geheime Flucht"?

8
Jetzt hebt`s völlig ab.

...
Nun ja...
Gehört der Smilie auch zum Gedicht?

---

Mir kommt das einfach nur aneinandergereit vor. Grob geschnitten und zusammengewürfelt. Alles. Mit einer Priese Wortschöpfung. Fertig ist das unverständliche Gericht.
Es muss natürlich nicht Sinn deines Gedichtes sein, das es verstanden wird.
Ich verstehe es nicht.
Was brennt da zum Schluss, das Gefallennetz? Und warum hat jemand es angebrannt?

Du schwelgst hier in Wörtern, Sätzen und Formulierungen. Mehr ist es für mich nicht.

lg
Surja

gouchabow
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Re: Gefallenetz

Beitragvon gouchabow » 19.09.2004, 20:35

1.Ein gefallener Baum ist unser aller
Schicksalsnetz

-Ein Baum, Wurzeln- Stamm- und Zweige als Metapher für
die Struktur des Schicksals-verzweigt,vernetzt

2.Der gefallene Weg dein Ziel verletzt
Drum wird es still im hölzern Geäst

-Der Baum ist gefallen,die verzweigten Wege sind nun dargeboten aber der Weg den du gehen wolltes ist nunmehr verdeckt

3.nur leises rascheln verlässt
den festen Stamm und dessen Geflecht

- Du fängst an dich zu bewegen in den vielen Möglichkeiten deines handelns,vorerst nur ein rascheln

4.im Moment an dem auch dein Fallen hetzt...

- die Wege deines Lebens sind vorgegeben in Form des sSChicksals, es gibt aber so viele verzweigungen und Möglichkeiten wie das SChicksal uns durch leben führt, das man schon garnicht mehr daran glauben kann das es SChicksal ist,die einige Möglichkeit es zu beeinflussen ist das eigene handeln/ das fallen der Wege hetzt dich durch das leben

5.Du glaubest an dich jetzt !
nicht die anderen sind es
die du verlässt !

das eigene handeln zeugt von egoismus, den man haben muss um das eigene schicksal zu beeinflussen, das man die anderen dabei zurückstuft...das geht wohl jedem einmal im leben so

6.der erste Schritt in Gefallennetz...

Geäst zerbricht
Ein lauter Knall folgt dem knirschen zum Bruch
wie ein Kartenspiel wird alles gemischt
des Zwischenspiels geheime Flucht

- du findest dich langsam damit ab das es nur die möglichkeiten gibt zu entscheiden die sich dir darbieten, du bewegst dich im Geäst, bis es zerbricht

7.Doch aus diesem Traum bist Du schon längst entkommen
und schwebst nun auf deinen gebogenen Sonnen

Zwischen dem Strang und den vielen Strengen
Trägt dich das Licht über die Gärten
die hängen

Gefallenetz ist weit verbannt

Du hast es einfach angebrannt
.....


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