Der Weihnachtsmann, der Weihnachtsmann
ei sieh mal an, der Weihnachtsmann
der Weihnachsmann, der Weihnachtsmann
ei gucke da, der Weihnachtsmann
Palim, Palim, kommt alle ran
und guckt mal, boah, der Weihnachtsmann
und überhaupt, ich bin voll schlau
ich such' mir jetzt ne' Weihnachtsfrau
(Gedicht habe ich aus dem feministisch-marxistischen Zirkel der Jugendgruppe Sandhausen, Sektion "Freie Liebe", geklaut)
Her mit den Weihnachtsgedichten!
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
"If it's a hit? - Yeah, that's me! If it's a miss? - Yeah, that's me!" (Robert Palmer)
-
K.Otis Hill
- Medusa
- Beiträge: 43
- Registriert: 04.12.2008, 20:26
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
Gut, hier ist zwar alles tendenziell eher auf der "sarkastischen Linie" - aber vielleicht will ich gerade deswegen einen "Kontrapunkt" setzen. Hier eine Geschichte die ich heute geschrieben habe....
Weihnachten – nur ein paar Gedanken.
Jedes Jahr frage ich mich aufs Neue: „Mag’ ich Weihnachten – oder mag’ ich’s nicht?“ - oder gar: Hasse ich es vielleicht?
Nun, es gibt zweifelsohne Momente an denen ich „Weihnachten“ geradezu hassen könnte. Zum Beispiel wenn sofort nach der, aus Amerika sinnloser Weise zu uns herüber geschwappten, Halloween-Hysterie die ersten Weihnachtsdekos in den Schaufenstern auftauchen um dann spätestens Anfang November durch eine unentrinnbare Abfolge an Weihnachtsliedern die entsprechende Lautuntermalung zu bekommen.
Verstehen Sie mich nicht falsch!
Ich mag Weihnachtslieder!
An dem einen oder anderen Tag im Advent, wenn die Situation paßt… und ganz sicher auch am Heilig Abend.
Dann stehen diese Lieder ganz oben auf meiner „Ich mag’s“-Liste!
Es ist bloß verdammt hart sich die Liebe zu und Freude an „Stille Nacht“ am Heilig Abend zu erhalten wenn einem schon monatelang davor mit diesem Lied die Ohren vollgedröhnt werden. Von „White Christmas“, „Jingle Bells“ und Ähnlichem ganz zu schweigen.
Aber an Heilig Abend mag ich Weihnachts-Lieder!
Bei dem Gedanken daran entstehen vor meinem geistigen Auge Bilder welche durchaus aus der Schublade mit der Aufschrift: „Kitsch“ gesprungen sein könnten.
Dann sehe ich eine tief verschneite Winterlandschaft die jedem noch so grellen Ton einen sanften, harmonischen Klang gibt.
Ich sehe hell erleuchtete Fenster in Dorfhäusern mit dem unverwechselbarem Glitzern festlich geschmückter Christbäume dahinter.
Mein Atem tanzt in kleinen Wölkchen vor meinem Mund und sieht dabei aus, als wäre jedes einzelne dieser Wölkchen in Wahrheit ein Engel der ausgelassen und fröhlich ob dieses besonderen Tages um mich herum tanzt.
Das Mondlicht wird von dem weißen Meer reflektiert das nur von den dunklen Feldern der Wälder unterbrochen wird.
Es gibt der Landschaft ein geheimnisvolles Leuchten während jeder meiner Schritte von dem typischen Knirschen begleitet wird das man wirklich nur hören kann wenn man auf Schnee einherschreitet.
So gedankenverloren ich auch meines Weges gehe, so sehe ich doch die vielen kleinen Lichtpunkte welche sich von den umliegenden Hängen unbeirrbar auf das Tal zu bewegen.
Aber nicht nur einfach ins Tal, sondern mit einem gemeinsamen Ziel in diesem Tal.
All diese hell schimmernden Pünktchen sind die Laternen der Bauern die sich von den umliegenden Gehöften rechtzeitig aufgemacht haben um den Höhepunkt des Abends in der kleinen, gemütlich erleuchteten Dorfkirche zu feiern.
Von allen Richtungen strömen sie herbei und vereinigen sich zu einem freudigen Lichtermeer vor der Kirche.
Die Backen rot vor Kälte, viele tausende kleine Engel die sich aus Atemwölkchen zu einem grandiosen Reigen formen.
Draußen, vor den schweren Pforten die heute weit geöffnet sind um jedem der nur mag Einlaß zu gewähren, die frohe Botschaft zu hören, die Geburt des Erlösers zu feiern, steht ein kleines Grüppchen einfacher Menschen, eng aneinander gedrückt um sich gegenseitig wenigstens ein wenig Wärme zu geben aber bei aller Kälte unbeirrbar in ihrem friedensbringenden, heiligen Werk.
Sie stehen beisammen und singen. „Oh du fröhliche…“ und natürlich vor allem „Stille Nacht“.
Später werden sie sich dicht an dicht in der Kirche drängen und der Messe lauschen, die Worte von der Geburt eines Heilands, eines Erlösers der Menschheit hören als würden sie diese zum ersten mal vernehmen.
Sie werden inne halten in ihren Gedanken, ihrer Hast, ihren Sorgen und Nöten und für einen kleinen Augenblick, an diesem einen Tag im Jahr wirklich wissen, daß es Wichtigeres gibt als das was sie sonst Tag ein, Tag aus beschäftigt.
Ja, sie werden einen Augenblick inne halten, selbst wenn sie sonst eigentlich nicht gläubig sind, selbst wenn sie sich von der Kirche abgewendet haben und selbst dann wenn dieses Abwenden gute Gründe gehabt haben mag.
Aber diese „guten Gründe“ sind Realität, sind Alltag, sind 364 Tage des Jahres, nur nicht heute.
Nicht an diesem Abend.
Heute, heute Abend atmet jeder von uns ein ganz klein wenig jener Ahnung ein, wonach wir uns meist ein Leben lang vergeblich sehnen, von dem wir hoffen es einst wenigstens im Jenseits zu finden.
Es ist eine Ahnung, ein Gedanke, ein Wimpernschlag im erbarmungslosen Getriebe der Zeit, des Lebens, bei welchem wir träumen dürfen, selig sein dürfen, das ganze Universum des Friedens spüren dürfen.
Und hoffen, für einen winzigen Augenblick hoffen, daß an den ganzen Geschichten und Mythen doch etwas Wahres dran sein könnte, doch ein Erlöser gekommen ist um uns von unseren Sünden und Leiden, von unseren Unzulänglichkeiten, Nöten und Kämpfen zu erretten.
Nicht viel mehr als ein Wimpernschlag.
Wenn ich in diesem Augenblick dann „Stille Nacht, heilige Nacht – alles schläft, einsam wacht, nur das traute hochheilige Paar……“ höre, gesungen von Menschen welche in diese Zeilen all ihren Glauben, all ihre Hoffnungen, all ihre Liebe legen – dann, ja dann mag ich Weihnachtslieder von ganzem Herzen.
Dann bin ich dankbar zu leben und diesen Augenblick erleben zu dürfen.
Ganz bewußt, mit jeder Faser meines Körpers – vor allem aber meiner Seele.
Und dann kann es auch gar keinen Zweifel geben, daß ich Weihnachten mag.
Sehr sogar.
Weihnachten – nur ein paar Gedanken.
Jedes Jahr frage ich mich aufs Neue: „Mag’ ich Weihnachten – oder mag’ ich’s nicht?“ - oder gar: Hasse ich es vielleicht?
Nun, es gibt zweifelsohne Momente an denen ich „Weihnachten“ geradezu hassen könnte. Zum Beispiel wenn sofort nach der, aus Amerika sinnloser Weise zu uns herüber geschwappten, Halloween-Hysterie die ersten Weihnachtsdekos in den Schaufenstern auftauchen um dann spätestens Anfang November durch eine unentrinnbare Abfolge an Weihnachtsliedern die entsprechende Lautuntermalung zu bekommen.
Verstehen Sie mich nicht falsch!
Ich mag Weihnachtslieder!
An dem einen oder anderen Tag im Advent, wenn die Situation paßt… und ganz sicher auch am Heilig Abend.
Dann stehen diese Lieder ganz oben auf meiner „Ich mag’s“-Liste!
Es ist bloß verdammt hart sich die Liebe zu und Freude an „Stille Nacht“ am Heilig Abend zu erhalten wenn einem schon monatelang davor mit diesem Lied die Ohren vollgedröhnt werden. Von „White Christmas“, „Jingle Bells“ und Ähnlichem ganz zu schweigen.
Aber an Heilig Abend mag ich Weihnachts-Lieder!
Bei dem Gedanken daran entstehen vor meinem geistigen Auge Bilder welche durchaus aus der Schublade mit der Aufschrift: „Kitsch“ gesprungen sein könnten.
Dann sehe ich eine tief verschneite Winterlandschaft die jedem noch so grellen Ton einen sanften, harmonischen Klang gibt.
Ich sehe hell erleuchtete Fenster in Dorfhäusern mit dem unverwechselbarem Glitzern festlich geschmückter Christbäume dahinter.
Mein Atem tanzt in kleinen Wölkchen vor meinem Mund und sieht dabei aus, als wäre jedes einzelne dieser Wölkchen in Wahrheit ein Engel der ausgelassen und fröhlich ob dieses besonderen Tages um mich herum tanzt.
Das Mondlicht wird von dem weißen Meer reflektiert das nur von den dunklen Feldern der Wälder unterbrochen wird.
Es gibt der Landschaft ein geheimnisvolles Leuchten während jeder meiner Schritte von dem typischen Knirschen begleitet wird das man wirklich nur hören kann wenn man auf Schnee einherschreitet.
So gedankenverloren ich auch meines Weges gehe, so sehe ich doch die vielen kleinen Lichtpunkte welche sich von den umliegenden Hängen unbeirrbar auf das Tal zu bewegen.
Aber nicht nur einfach ins Tal, sondern mit einem gemeinsamen Ziel in diesem Tal.
All diese hell schimmernden Pünktchen sind die Laternen der Bauern die sich von den umliegenden Gehöften rechtzeitig aufgemacht haben um den Höhepunkt des Abends in der kleinen, gemütlich erleuchteten Dorfkirche zu feiern.
Von allen Richtungen strömen sie herbei und vereinigen sich zu einem freudigen Lichtermeer vor der Kirche.
Die Backen rot vor Kälte, viele tausende kleine Engel die sich aus Atemwölkchen zu einem grandiosen Reigen formen.
Draußen, vor den schweren Pforten die heute weit geöffnet sind um jedem der nur mag Einlaß zu gewähren, die frohe Botschaft zu hören, die Geburt des Erlösers zu feiern, steht ein kleines Grüppchen einfacher Menschen, eng aneinander gedrückt um sich gegenseitig wenigstens ein wenig Wärme zu geben aber bei aller Kälte unbeirrbar in ihrem friedensbringenden, heiligen Werk.
Sie stehen beisammen und singen. „Oh du fröhliche…“ und natürlich vor allem „Stille Nacht“.
Später werden sie sich dicht an dicht in der Kirche drängen und der Messe lauschen, die Worte von der Geburt eines Heilands, eines Erlösers der Menschheit hören als würden sie diese zum ersten mal vernehmen.
Sie werden inne halten in ihren Gedanken, ihrer Hast, ihren Sorgen und Nöten und für einen kleinen Augenblick, an diesem einen Tag im Jahr wirklich wissen, daß es Wichtigeres gibt als das was sie sonst Tag ein, Tag aus beschäftigt.
Ja, sie werden einen Augenblick inne halten, selbst wenn sie sonst eigentlich nicht gläubig sind, selbst wenn sie sich von der Kirche abgewendet haben und selbst dann wenn dieses Abwenden gute Gründe gehabt haben mag.
Aber diese „guten Gründe“ sind Realität, sind Alltag, sind 364 Tage des Jahres, nur nicht heute.
Nicht an diesem Abend.
Heute, heute Abend atmet jeder von uns ein ganz klein wenig jener Ahnung ein, wonach wir uns meist ein Leben lang vergeblich sehnen, von dem wir hoffen es einst wenigstens im Jenseits zu finden.
Es ist eine Ahnung, ein Gedanke, ein Wimpernschlag im erbarmungslosen Getriebe der Zeit, des Lebens, bei welchem wir träumen dürfen, selig sein dürfen, das ganze Universum des Friedens spüren dürfen.
Und hoffen, für einen winzigen Augenblick hoffen, daß an den ganzen Geschichten und Mythen doch etwas Wahres dran sein könnte, doch ein Erlöser gekommen ist um uns von unseren Sünden und Leiden, von unseren Unzulänglichkeiten, Nöten und Kämpfen zu erretten.
Nicht viel mehr als ein Wimpernschlag.
Wenn ich in diesem Augenblick dann „Stille Nacht, heilige Nacht – alles schläft, einsam wacht, nur das traute hochheilige Paar……“ höre, gesungen von Menschen welche in diese Zeilen all ihren Glauben, all ihre Hoffnungen, all ihre Liebe legen – dann, ja dann mag ich Weihnachtslieder von ganzem Herzen.
Dann bin ich dankbar zu leben und diesen Augenblick erleben zu dürfen.
Ganz bewußt, mit jeder Faser meines Körpers – vor allem aber meiner Seele.
Und dann kann es auch gar keinen Zweifel geben, daß ich Weihnachten mag.
Sehr sogar.
Alle Menschen werden als Originale geboren - fast alle sterben als Kopien.
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
Ein Dankeschön an Ham!
Hmm, finde ich eigentlich nicht - auch nicht tendenziell. Aber dennoch bildet deine Geschichte einen interessanten Kontrapunkt zu den anderen Beiträgen. Danke!
Gut, hier ist zwar alles tendenziell eher auf der "sarkastischen Linie"
Hmm, finde ich eigentlich nicht - auch nicht tendenziell. Aber dennoch bildet deine Geschichte einen interessanten Kontrapunkt zu den anderen Beiträgen. Danke!
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
Darf ich auch abstimmen?
Oder lieber noch ein Versuch
(inspiriert vom Hamburger)
Die Weihnachtsfrau
die Weihnachtsfrau
macht einen heidnischen Radau
Der Sack ist voll
doch nicht ganz dicht
Genau wie mein Weihnachtsgedicht
Oder lieber noch ein Versuch
(inspiriert vom Hamburger)
Die Weihnachtsfrau
die Weihnachtsfrau
macht einen heidnischen Radau
Der Sack ist voll
doch nicht ganz dicht
Genau wie mein Weihnachtsgedicht
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
Dann erlaube ich mir auch mal eine kleine Abschweifung.
Tatsächlich haben wir hier in der Vergangenheit schon ein paar unterhaltsame Gedichte zum Thema Advent, Weihnachten, Christkind und Co. versammelt. Falls jemand noch nach Inspiration oder Eingebungen sucht - hier eine kleine Retrospektive:
Aus dem Forum "Club der toten Dichter":
Advent
von Loriot
Merry Christmas allerseits
von Udo Jürgens
Weihnachtslied, chemisch gereinigt
von Erich Kästner
Aus dem Forum "Gedichte":
Traurig und schön:
Weihnachtsträne
von mondenschnee
Und die - man möchte fast schon sagen - "Weihnachtstriologie" von Silentium:
Was zur angeblichen Gemütlichkeit im Advent gesagt wurde
Christkindsmord
Go home, Ami, go home!
Lauschige Grüße,
[) i r k
Tatsächlich haben wir hier in der Vergangenheit schon ein paar unterhaltsame Gedichte zum Thema Advent, Weihnachten, Christkind und Co. versammelt. Falls jemand noch nach Inspiration oder Eingebungen sucht - hier eine kleine Retrospektive:
Aus dem Forum "Club der toten Dichter":
Advent
von Loriot
Merry Christmas allerseits
von Udo Jürgens
Weihnachtslied, chemisch gereinigt
von Erich Kästner
Aus dem Forum "Gedichte":
Traurig und schön:
Weihnachtsträne
von mondenschnee
Und die - man möchte fast schon sagen - "Weihnachtstriologie" von Silentium:
Was zur angeblichen Gemütlichkeit im Advent gesagt wurde
Christkindsmord
Go home, Ami, go home!
Lauschige Grüße,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
Weihnachtsgedichte???
Unter dem Schweifstern
auf Knien vor der Krippe
überfällt mich Gott
)
Flocke
Unter dem Schweifstern
auf Knien vor der Krippe
überfällt mich Gott
Flocke
...Der den Wind kennt / besser als alle Bücher / den Baum / frag nach Wahrheit...
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
weiß das einer:
wie feiert eigentlich gott weihnachten?
wie feiert eigentlich gott weihnachten?
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
diesmal in der Bäckerei Schulz&Wiedermann, Koblenzer Gasse in Hanau
Wenn jemand auf der Stelle tritt und tut dabei niemanden weh, das ist ein schlechter Dichter
-
Näherungsweise
- Thaleia
- Beiträge: 616
- Registriert: 13.11.2006, 21:23
- Wohnort: Golzheim
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
er schenkt seinem sohn jedes jahr das gleiche: weihrauch, myrrhe und hasch.
Besuch mich mal... in meinem kleinen Blog-Haus
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
öhem, kann es sein, dass du hier die chronologie etwas durcheinanderbringst?
die drei musketiere kommen doch erst an heiligdreimusketiere auf ihren eseln ins schöne judenlande geritten ...?
die drei musketiere kommen doch erst an heiligdreimusketiere auf ihren eseln ins schöne judenlande geritten ...?
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
weiß das einer:
wie feiert eigentlich gott weihnachten?
Vermutlich jagt er mit Pufi den Schudel um einen harfengeschmückten Weihnachtsbaum und streitet sich mit seinen Erzengeln um die letzten Weihrauchkringel...
Morgengruß
Flocke
...Der den Wind kennt / besser als alle Bücher / den Baum / frag nach Wahrheit...
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
OFF TOPIC
Bitte das Thread nicht in ein paar komödiantischen Fußnoten zum christlichen Glauben ausklingen lassen. Wäre doch schade. Empfehle dann den Umzug in den "Epilog".
Back to Topic: Noch ein paar ernstgemeinte Beiträge zum Wettbewerb - und dies schließt gehaltvolle Satiren ausdrücklich mit ein - würde ich begrüßen.
Danke für euer Verständnis.
[) i r k
Bitte das Thread nicht in ein paar komödiantischen Fußnoten zum christlichen Glauben ausklingen lassen. Wäre doch schade. Empfehle dann den Umzug in den "Epilog".
Back to Topic: Noch ein paar ernstgemeinte Beiträge zum Wettbewerb - und dies schließt gehaltvolle Satiren ausdrücklich mit ein - würde ich begrüßen.
Danke für euer Verständnis.
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
-
buddhabrot
- Minotauros
- Beiträge: 53
- Registriert: 14.04.2005, 06:23
- Wohnort: Wurzen bei Leipzig
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
weihnachten ohne christkind
ich erinnere mich an einen aufblasbaren elefanten
wie seltsam ist das jetzt - eins der ersten dinge
ich erinnere mich an den bitteren geschmack
von schwarzgebrannten rosinen und
an meinen vater der in der küche stand
mit einem riesigen teig der für drei stollen reichte
ich erinnere mich an winnetou und old shaterhand
ich erinnere mich an decken vor den fenstern
und zeitungen zwischen den rahmen
bei zwanzig grad minus und fernwärme
auf die man sich nicht verlassen konnte
ich erinnere mich an einen roten rennschlitten
an taube ohren und glühende wangen
an fäustlinge und kratzige strumpfhosen
ich erinnere mich an apfelsinen
die es nur einmal im jahr gab und
für die man zwei stunden anstehen musste
ich erinnere mich an kleine matchbox-autos
die ich mir im intershop aussuchen durfte
ich erinnere mich an meine oma
die nur zu weihnachten aus dem westen kam
und die immer die besten geschenke mitbrachte
und wie sie mir abends grimms märchen vorlas
ich erinnere mich an die schrankforschung
zwei drei wochen vor dem fest und
meine ersten schauspielversuche
ich erinnere mich an unmengen lametta
an einen verunglückten weihnachtsbaum
und zerbrochene silberkugeln
die innen ganz schwarz und tot waren
ich erinnere mich an die militärmütze
meines bruders die ich am liebsten trug
und den kleinen ferngesteuerten panzer
wie seltsam ist das jetzt - zu weihnachten
ich erinnere mich an jemanden
von dem alle erzählten aber den man
in letzter sekunde immer knapp verpasste
bis zu dem tag als er wirklich vor der tür stand
mit sack und pack dessen fremdheit
dessen tiefe stimme und burschikose freundlichkeit
mir ganz und gar nicht gefielen
ich erinnere mich an einen aufblasbaren elefanten
wie seltsam ist das jetzt - eins der ersten dinge
ich erinnere mich an den bitteren geschmack
von schwarzgebrannten rosinen und
an meinen vater der in der küche stand
mit einem riesigen teig der für drei stollen reichte
ich erinnere mich an winnetou und old shaterhand
ich erinnere mich an decken vor den fenstern
und zeitungen zwischen den rahmen
bei zwanzig grad minus und fernwärme
auf die man sich nicht verlassen konnte
ich erinnere mich an einen roten rennschlitten
an taube ohren und glühende wangen
an fäustlinge und kratzige strumpfhosen
ich erinnere mich an apfelsinen
die es nur einmal im jahr gab und
für die man zwei stunden anstehen musste
ich erinnere mich an kleine matchbox-autos
die ich mir im intershop aussuchen durfte
ich erinnere mich an meine oma
die nur zu weihnachten aus dem westen kam
und die immer die besten geschenke mitbrachte
und wie sie mir abends grimms märchen vorlas
ich erinnere mich an die schrankforschung
zwei drei wochen vor dem fest und
meine ersten schauspielversuche
ich erinnere mich an unmengen lametta
an einen verunglückten weihnachtsbaum
und zerbrochene silberkugeln
die innen ganz schwarz und tot waren
ich erinnere mich an die militärmütze
meines bruders die ich am liebsten trug
und den kleinen ferngesteuerten panzer
wie seltsam ist das jetzt - zu weihnachten
ich erinnere mich an jemanden
von dem alle erzählten aber den man
in letzter sekunde immer knapp verpasste
bis zu dem tag als er wirklich vor der tür stand
mit sack und pack dessen fremdheit
dessen tiefe stimme und burschikose freundlichkeit
mir ganz und gar nicht gefielen
Wer nicht überzeugen kann, sollte wenigstens Verwirrung stiften.
-
K.Otis Hill
- Medusa
- Beiträge: 43
- Registriert: 04.12.2008, 20:26
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
...Noch ein paar ernstgemeinte Beiträge zum Wettbewerb
OK.... hier ist noch eine...
============================
Heilig Abend
„Also, wir gehen dann jetzt.“ – sagte der Soldat, nachdem er den Stiefel auf seinem rechten Fuß, mit einem satten, schmatzenden Geräusch, aus einer der trostlosen Pfützen gezogen und zu seinem gleichermaßen bestiefelten Linken gesellt hatte. Es kann dabei keine Auskunft darüber gegeben werden aus welchem Grund die Pfütze so trostlos war. War es weil der Soldat ging? Oder war es weil der Soldat irgend wann überhaupt erst gekommen war?
Es ist völlig unerheblich in welcher Sprache der Soldat uns diese wirklich wichtige Information zukommen ließ, denn die Reihen strahlend weißer Zähne in seinem Mund verraten uns ohnedies, dass es sich nur um einen amerikanischen GI handeln kann. Immer wenn einer von denen den Mund aufmacht um uns etwas zu sagen, was immer weltbewegend ist, kann er es ja nicht verhindern, dass wir sein ebenmäßiges, perfektes Gebiss zu Gesicht bekommen. Glatte, bildschöne, weiße Zähne. Nach Größe ausgerichtet, „Liiinks blickt!“ – „Reeeechts blickt!“ Soldat bis in den Mund.
Aber nicht nur wenn er uns eine dieser ungeheuer wichtigen Mitteilungen zu machen hat, bekommen wir dieses Spiegelbild der universellen Ansprüche einer Nation zu sehen, sondern auch, wenn er, so wie jetzt, den Stumpen einer Zigarre von links nach rechts zwischen seinen Lippen rollen lässt. In jenem Land das der Welt die Zigarette brachte und immer noch bringt, ist es selbstverständlich, dass der Stumpen kalt ist und uns versichert ohnedies nie angezündet gewesen zu sein.
„Wieder einmal haben wir ganz alleine für Ordnung in der Welt gesorgt, für Recht und Demokratie und Freiheit. Wir, die wir immer dafür sorgen müssen, weil all ihr Saftsäcke, und Drückeberger und Zauderer dazu ja nie in der Lage seid!“ informiert uns der Soldat wobei wir in diesem Falle noch mit einem unvergleichlichen Lächeln belohnt werden das die unleugbare Dominanz und vor allem völlige Kompatibilität mit den Wünschen Gottes zum Ausdruckt bringt. Aber mehr noch als das. Spätestens jetzt muß uns klar sein, dass auf jedem Schreibtisch , jeder Nation, auf der ganzen Welt, nur ein rotes Telefon steht, - auf dem des amerikanischen Präsidenten stehen zwei. Wer es wagt das nicht, - oder gar etwas ganz anderes zu glauben, wird schnell eines Besseren belehrt.
Die nun fein säuberlich neben einander stehenden Springerstiefel über einem, die ganze Gestalt verhüllenden, Tarnanzug sind ebenso wie das kantige Kinn unter den unendlich weißen Zähnen nur Teil des Ganzen. Martialisches Erscheinungsbild. In verwegenem, fast dreisten Winkel, jedenfalls aber ungeheuer lässig, sitzt der Helm auf des Soldaten Kopf. Unter einem zur Standardausrüstung gehörenden Tarnnetz blinzelt das Friedenszeichen hervor. Das ist kein Hohn, - keineswegs. Das gehört zum Selbstverständnis derer die stets zum friedenbringenden Töten ausziehen.
Genauso wie das ebenso lässig schräg über der Schulter liegende Maschinengewehr. Jetzt schweigt es, - der Soldat hat uns ja schon gesagt, dass sie jetzt gehen. Also schweigt es.
„Wir haben ein paar hundert Tausend, - oder waren es Millionen? – na ja, auch egal – von diesen bloßfüßigen Hinterwäldlern, diesen rückständigen Analphabeten und zurückgebliebenen Ungläubigen gekillt...“ – und zum ersten Mal huscht ein Schatten von Bedauern über unseres Soldaten schmutzverkrustetes Gesicht (oder ist es Tarnfarbe?), - „eine ganze Menge von guten Jungs, unseren Jungs, haben auch dran glauben müssen.“
Er spuckt aus, aber selbst das hat eine gewisse „Grazie der Gerechtigkeit“ an sich.
>Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan.<
....Schwachsinn, wer sagt das?
„Ja natürlich waren da auch Frauen und Kinder uns Alte dabei. Na und? Die Alten sind doch genau so verantwortlich, haben sie doch die Brut Groß gezogen die wir dann eines Besseren belehren mussten!
So wie die Frauen die nächste Generation vorbereitet haben! Die Kinder? Na und? In ein paar Jahren wären sie die nächsten Krieger gewesen, die nächsten Gebärmaschinen für die nächste Generation der Anhänger der Nationen des Bösen.“
„Sie waren es doch die bei uns im Land, in unserer eigenen Heimat! – Man stelle sich das vor! – Unschuldige Menschen getötet haben! Das gibt uns nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht in ihr Land einzudringen und hundert Tausende von Ihnen zu töten.“
„Dank der Gnade Gottes steht uns dazu eine überlegene Technologie zur Verfügung. Über tausende Kilometer können wir Raketen mit gewaltigster Zerstörungskraft, auf wenige Meter genau, ins Ziel bringen. Wenn dabei die eine oder andere Zivilisten Siedlung aus versehen getroffen wird, dann ist das schon ein bedauerliches Versehen, - aber, nicht zu ändern.“
Er zuckt mit den Schultern, die Fragen nerven, er ist doch schließlich nicht seine Aufgabe selbständig zu denken, sich seine eigenen Gedanken zu machen, oder gar, andere Bibelstellen zu berücksichtigen ausser jenen die von seinen Vorgesetzten vorgegeben wurden.
Er hat nur dem Nationalstolz zu folgen – und natürlich den Befehlen die ihm gegeben wurden. Er ist Soldat und hat keine andere Aufgabe als Befehlen zu gehorchen.
Jetzt ist er auf dem Weg das Gerichtsgebäude zu sichern in dem der Prozess über jene wenigen der überlebenden Gegner abgehalten werden wird, die versuchen werden sich mit dem lächerlichen Argument „nur Befehlen gehorcht zu haben“, aus der Verantwortung zu stehlen.
Und das ist gut so. So kann sichergestellt werden dass das Andenken an die glorreichen Verdienste unseres Soldaten und seiner „gefallenen“ Kameraden auf lange Zeit bewahrt wird. („Gefallen“ - was für ein blödes Wort in diesem Zusammenhang! Als ob man die zarten Seelen der Kameraden vor der böse schielenden Wirklichkeit schützen müsste! „gefallen“! – als ob sie eben gerade nur einmal „gestolpert“ und „hin_gefallen“ wären.....)
Niemand soll jemals mehr ungestraft sagen dürfen, dass es manchmal gar nicht so klar ist ob der Befreier ein solcher war oder nur ein fragwürdiges System durch ein Anderes, aber eben erfolgreicheres, hingegen ebenso fragwürdiges ersetzt hat.
Im Zweifel möge gelten:
„§ 1.: Der Gewinner hat immer recht;“
&
“§ 2.: Selbst wenn er nicht recht hat, gilt automatisch § 1.“
Aber es ist Weihnachten.
Heilig Abend.
Eine friedlich, leutseelige Stimmung legt sich über die Welt, zumindest unsere „westliche“ Welt und da haben auch Gedanken wie der folgende keinen Platz:
Recht ist relativ, Gerechtigkeit ist absolut.
Die Inquisition war Recht.
Die Rassengesetze des Dritten Reiches, - waren Recht.
Das Amerika unter Bush ist Recht.
Niemand wird bestreiten dass es manchmal die Verpflichtung der Gerechten sein muss gegen das Recht zu verstoßen und es zu brechen.
Der ultimativ relevante Oberste Gerichtshof kann immer nur das eigene Gewissen sein.
Oder sollten diese Gedanken, gerade weil es Weihnachten ist, sogar sehr zulässig sein?
Alle Menschen werden als Originale geboren - fast alle sterben als Kopien.
Re: Her mit den Weihnachtsgedichten!
Dear Mr. Hill,
diskussionswürdiger Text. Gefällt mir persönlich eine ganze Ecke besser als dein erster "Weihnachten - nur ein paar Gedanken". Vor allem auch sprachlich und stilistisch lässt du hier einiges mehr durchblicken.
Treffende Conclusio - in christlicher Tradition. Und als Gegenüberstellung mit dem Skrupellosen oder auch christlichen Fanatiker ganz geschickt kontrastiert.
Allerdings das ...
... finde ich ein bisschen happig. 8-o
Ich bin kein Freund der Bush-Administration (falls es überhaupt viele Freunde dieser Ära gibt), aber den Vergleich - und ich lese es als Vergleich - mit Nazideutschland und mit dem religiösen Extremismus des Mittelalters, erscheint mir - gelinde gesagt - etwas haarig. Ich meine, ich kann mir nicht vorstellen, dass du die Verbrechen im Dritten Reich relativieren, noch, dass du Bush auf eine Stufe mit Hitler stellen willst? Guantánamo und Abu-Ghuraib sind übel - im Hinblick auf die Menschenrechte und besonders im Hinblick auf alles, worauf die Amerikaner bislang zu Recht stolz waren. Dennoch lassen sich Guantánamo und Abu-Ghuraib nicht mit Auschwitz oder Treblinka vergleichen.
Und auch abgesehen von dem Vergleich, nur beschränkt auf das...
... mahne ich zur Vorsicht. Bitte nicht ganz Amerika und samt und sonders alle Amerikaner über einen Kamm scheren. Und bitte auch nicht vergessen, was die Amis für Deutschland vor allem in der Nachkriegszeit getan haben!!!
Nicht alle Gringos denken so wie Bush oder wie dein Vorzeige-GI. Beispielsweise:
a.) Viele, die in die Army eintreten, tun das nicht, weil sie Bock auf's Töten haben oder sich für die überlegenere Gattung halten, sondern weil sich ihnen ökonomisch einfach keine Alternativen anbieten.
b.) Zahlreiche Veteranen des jetzigen Irak-Kriegs kommen nach Hause und werden obdachlos, weil sie nicht zurück in ein normales bürgerliches Leben finden bzw. die Erlebnisse im Krieg nicht verarbeiten können.
Ich weiß, du bist allergisch dagegen. Trotzdem:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,414208,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,446469,00.html
Es ist halt doch immer ein bisschen komplexer/komplizierter als unser (moralisch) eindeutiges Urteil.
MfG,
[) i r k
diskussionswürdiger Text. Gefällt mir persönlich eine ganze Ecke besser als dein erster "Weihnachten - nur ein paar Gedanken". Vor allem auch sprachlich und stilistisch lässt du hier einiges mehr durchblicken.
Der ultimativ relevante Oberste Gerichtshof kann immer nur das eigene Gewissen sein.
Treffende Conclusio - in christlicher Tradition. Und als Gegenüberstellung mit dem Skrupellosen oder auch christlichen Fanatiker ganz geschickt kontrastiert.
Allerdings das ...
Die Inquisition war Recht.
Die Rassengesetze des Dritten Reiches, - waren Recht.
Das Amerika unter Bush ist Recht.
... finde ich ein bisschen happig. 8-o
Ich bin kein Freund der Bush-Administration (falls es überhaupt viele Freunde dieser Ära gibt), aber den Vergleich - und ich lese es als Vergleich - mit Nazideutschland und mit dem religiösen Extremismus des Mittelalters, erscheint mir - gelinde gesagt - etwas haarig. Ich meine, ich kann mir nicht vorstellen, dass du die Verbrechen im Dritten Reich relativieren, noch, dass du Bush auf eine Stufe mit Hitler stellen willst? Guantánamo und Abu-Ghuraib sind übel - im Hinblick auf die Menschenrechte und besonders im Hinblick auf alles, worauf die Amerikaner bislang zu Recht stolz waren. Dennoch lassen sich Guantánamo und Abu-Ghuraib nicht mit Auschwitz oder Treblinka vergleichen.
Und auch abgesehen von dem Vergleich, nur beschränkt auf das...
Das Amerika unter Bush ist Recht.
... mahne ich zur Vorsicht. Bitte nicht ganz Amerika und samt und sonders alle Amerikaner über einen Kamm scheren. Und bitte auch nicht vergessen, was die Amis für Deutschland vor allem in der Nachkriegszeit getan haben!!!
Nicht alle Gringos denken so wie Bush oder wie dein Vorzeige-GI. Beispielsweise:
a.) Viele, die in die Army eintreten, tun das nicht, weil sie Bock auf's Töten haben oder sich für die überlegenere Gattung halten, sondern weil sich ihnen ökonomisch einfach keine Alternativen anbieten.
Unter Kritik geraten häufig die offensiven Anwerbemethoden der Army. Die Palette reicht dabei vom Unterrichts- und Vorlesungsbesuch über gezieltes Ethno-Marketing hin zum „Cold Call“, dem überraschenden Werbeanruf der Zielperson (dies wird aber auch über andere Medien praktiziert). Dabei wird der Army die Ausnutzung des meist geringen Einkommens oder der Perspektivlosigkeit der Zielpersonen und -gruppen sowie die Verschleierung des Berufsrisikos vorgeworfen.
Quelle: United States Army#Rekrutierung
b.) Zahlreiche Veteranen des jetzigen Irak-Kriegs kommen nach Hause und werden obdachlos, weil sie nicht zurück in ein normales bürgerliches Leben finden bzw. die Erlebnisse im Krieg nicht verarbeiten können.
Ich weiß, du bist allergisch dagegen. Trotzdem:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,414208,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,446469,00.html
Es ist halt doch immer ein bisschen komplexer/komplizierter als unser (moralisch) eindeutiges Urteil.
MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
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