Zu mehren Teilen rühmlich in der Kaschemme
Verfasst: 22.09.2004, 18:34
Zu mehren Teilen rühmlich in der Kaschemme
Was grimmt der Gespaltene? Die Fidel an`s Kinn,
geklemmt; eine Seite - bedrohlich fällt sie schon.
Der wunde Finger spielt, Viere sind ihm im Sinn,
liegen neben dem feinen Stoff, so rot, am Thron.
Im Wirtshaus der Schwank,
und liegen im Loch,
die Brüder sind krank,
ja, schimmeln`se doch.
Ein feiner Tanz, mit Schwung dazu, die Sehne spannt,
der Bogen geht. Kreischen, streichen, singen, bleichen.
Die letzte Hand schürt so der letzten Fetzen Brand!
Wie sich im Flammenmeer die Gesichte gleichen!
Hier springt der eine Teil, sucht gleichan den Schatten.
Zerrt an Füßen, an Händen, und findet nichts bloß,
guckt in jede Ecke, findet siebzehn Ratten.
gafft, sogleich verschwunden in Mäulern, riesengroß
Die Brüder sind krank,
auf`m Birken Schnitz,
auf hölzerner Bank,
auf Nägeln so spitz.
Ah, der Wirt bricht voll aus der hinteren Türe,
mit Platten aus Schwein, bunten Gläsern aus Kristall,
wertvoll geschliffen mit schwappender Bordüre.
An der Wand lehnt reglos die Sense aus Metall.
Hinauf, auf schwere Tische, welche im Fette steh`n,
gewuchtet das Essen, hernach die Bauern, Greise,
mit alten Knochen in die Hinterzimmer geh`n,
trieft ihnen aus dem Maule der Braten ganz weise.
Einer spricht - Trinkspruch!
Alles rafft sich auf,
geh`n Leisten zu Bruch
im schleimigen Bauch.
Es ist ganz ein Schunkeln und Kochen und Saufen,
Bretter, Schemel beben, erzittern. Reinwandernd -
hinten den Fahnen - die Küchenkinder laufen,
Schnaps und Wein tragen sie in Strömen (mäandernd).
copyright (c) C. Schwarz
Was grimmt der Gespaltene? Die Fidel an`s Kinn,
geklemmt; eine Seite - bedrohlich fällt sie schon.
Der wunde Finger spielt, Viere sind ihm im Sinn,
liegen neben dem feinen Stoff, so rot, am Thron.
Im Wirtshaus der Schwank,
und liegen im Loch,
die Brüder sind krank,
ja, schimmeln`se doch.
Ein feiner Tanz, mit Schwung dazu, die Sehne spannt,
der Bogen geht. Kreischen, streichen, singen, bleichen.
Die letzte Hand schürt so der letzten Fetzen Brand!
Wie sich im Flammenmeer die Gesichte gleichen!
Hier springt der eine Teil, sucht gleichan den Schatten.
Zerrt an Füßen, an Händen, und findet nichts bloß,
guckt in jede Ecke, findet siebzehn Ratten.
gafft, sogleich verschwunden in Mäulern, riesengroß
Die Brüder sind krank,
auf`m Birken Schnitz,
auf hölzerner Bank,
auf Nägeln so spitz.
Ah, der Wirt bricht voll aus der hinteren Türe,
mit Platten aus Schwein, bunten Gläsern aus Kristall,
wertvoll geschliffen mit schwappender Bordüre.
An der Wand lehnt reglos die Sense aus Metall.
Hinauf, auf schwere Tische, welche im Fette steh`n,
gewuchtet das Essen, hernach die Bauern, Greise,
mit alten Knochen in die Hinterzimmer geh`n,
trieft ihnen aus dem Maule der Braten ganz weise.
Einer spricht - Trinkspruch!
Alles rafft sich auf,
geh`n Leisten zu Bruch
im schleimigen Bauch.
Es ist ganz ein Schunkeln und Kochen und Saufen,
Bretter, Schemel beben, erzittern. Reinwandernd -
hinten den Fahnen - die Küchenkinder laufen,
Schnaps und Wein tragen sie in Strömen (mäandernd).
copyright (c) C. Schwarz