Eine Nacht im Cafe
Verfasst: 24.10.2004, 00:04
das bellen der schlafenden hunde
wird geweckt durch jene die man auf und davon jagt
zum wiederholten male singt
die frau
dieses lied
die schöne an tisch sechs sitzt immer noch so da
als würde sie auf mich warten
ich muss schon meine brille abziehen um zu bemerken dass es nicht stimmt
vielleicht geht ein schiff unter
vielleicht kommt es an
ein offener mund spricht mit der schönen
gleich hält sie ein glas in der hand
und stösst mit ihm an
während auf mich die lottozahlen warten
die schöne aber zielt geräuschlos auf ihn
fast scheint es ich alleine habe es gesehen
der tropf fällt zu boden
unbemerkt
geht eine türe auf
sie kommt zu mir am tisch und fragt
begleiten sie mich nachhause?
sie kennen mich nicht mehr
fragt sie mich
ich stürze in ein fallen dass
ich vor jahren begraben glaubte
die nacht versenkt die vergesslichkeit
wir haben unseren spürsinn verloren damals
sie erinnern sich
wie oft wir uns briefe schrieben
der tag er schien mir manchmal wie ein roman
ich spürte ständig das verlangen umzublättern
die nacht schirmt uns ab
sie trägt das vergessen in die flüsse
die es den fischen schenken
sie haben einen mann erschossen
sie schüttelt den kopf
es war ein fisch
sie müssen genauer hinsehen
sie wollen doch ein dichter sein
es war ein fisch
er ist mir gefolgt
ich sagte ihm geh
oder du stirbst wo noch nie ein fisch starb
er glaubte mir nicht
so wie sie damals
sterne fangen ihre augen
legen netze aus
jahre schliessen sich ein
und glauben alles beginne wieder von vorne
wird geweckt durch jene die man auf und davon jagt
zum wiederholten male singt
die frau
dieses lied
die schöne an tisch sechs sitzt immer noch so da
als würde sie auf mich warten
ich muss schon meine brille abziehen um zu bemerken dass es nicht stimmt
vielleicht geht ein schiff unter
vielleicht kommt es an
ein offener mund spricht mit der schönen
gleich hält sie ein glas in der hand
und stösst mit ihm an
während auf mich die lottozahlen warten
die schöne aber zielt geräuschlos auf ihn
fast scheint es ich alleine habe es gesehen
der tropf fällt zu boden
unbemerkt
geht eine türe auf
sie kommt zu mir am tisch und fragt
begleiten sie mich nachhause?
sie kennen mich nicht mehr
fragt sie mich
ich stürze in ein fallen dass
ich vor jahren begraben glaubte
die nacht versenkt die vergesslichkeit
wir haben unseren spürsinn verloren damals
sie erinnern sich
wie oft wir uns briefe schrieben
der tag er schien mir manchmal wie ein roman
ich spürte ständig das verlangen umzublättern
die nacht schirmt uns ab
sie trägt das vergessen in die flüsse
die es den fischen schenken
sie haben einen mann erschossen
sie schüttelt den kopf
es war ein fisch
sie müssen genauer hinsehen
sie wollen doch ein dichter sein
es war ein fisch
er ist mir gefolgt
ich sagte ihm geh
oder du stirbst wo noch nie ein fisch starb
er glaubte mir nicht
so wie sie damals
sterne fangen ihre augen
legen netze aus
jahre schliessen sich ein
und glauben alles beginne wieder von vorne