Seite 1 von 1

...und weil

Verfasst: 16.11.2005, 15:19
von vogel
[Sternschnuppe]

...für B.G.


ich sehe, wie die Kinder ruhen
in den Schlaf gelotst von Schafen
die Wolken reden sich um Kopf und Kragen
aus Zuckerwatte sind sie nicht

die Nacht, sie träufelt langsam auf
strickt für morgen einen Schal
ich sehe, wie du dich drehst
Arm um Arm, Bein um Bein

nun beginnt die Welt zu stranden
wartend bleiben Planeten hocken
die letzten Träume und deinen Gedanken
greif ich, wenn ich falle

Re: ...und weil

Verfasst: 16.11.2005, 16:39
von wicked irene
Wunderwunderschön. :-)

die Nacht, sie träufelt langsam auf
strickt für morgen einen Schal

Ich bin mir nicht sicher, aber "träufeln" ist an dieser Stelle nicht das richtige Wort, oder? "Träufeln" heißt doch "tröpfeln". Du scheinst mir eher so etwas wie "auftrennen", "auftroddeln" zu meinen, wenn die Nacht sich anschließend daraus einen Schal strickt.

Bin mir, wie gesagt, nicht sicher. Nevertheless it's a fucking amazing wonderful poem. So schwerelos, wie nur ein kleinervogel schreiben kann.

:-)

wicked I

Re: ...und weil

Verfasst: 17.11.2005, 14:12
von KamikazeSpatz
Ich hatte das Glück es gestern von kv persönlich vorgetragen zu bekommen =D und würde gern zum Ausdruck bringen, dass es mir richtig gut gefällt!

Danke schön, kv! :kiss:

Re: ...und weil

Verfasst: 17.11.2005, 14:55
von vogel
@ KS : :verlegen:


@ Wicked : hm, ka, weiß ich echt nia.. Ich nehm immer die Worte die mir einfallen. Aufträufeln, aber ich glaube, dass gibt es bei uns in der Region - dafür weniger Auftrödeln, dass nutz ich nämlich nie .. :-)
trotzdem danke ..