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Romantheorie

Verfasst: 21.05.2006, 06:21
von XL
Gern machte ich mir
einen Namen, mit Romanen,
in denen ich scheinbar profanen
Protagonisten, in der Regel
Nihilisten, Polizisten,
Faschisten und Kommunisten,
eine Tiefe verlieh,
die so nie, ja wirklich nie
beschrieben wurd` in der Geschichte.

Es gelang mir schlicht
und einfach nicht,
ich schrieb lieber ein Gedicht.

Re: Romantheorie

Verfasst: 30.12.2006, 16:39
von whatsup
Erinnert mich an Franz Moraks schneeweissen New Wave Schizo Punk. Halte aber die Aussage, dass Faschisten profane Protagonisten sind, für sehr gewagt. Leute, die von Millionen nach Generationen noch abgrundtief gehasst werden, sind alles andere als das.

Re: Romantheorie

Verfasst: 30.12.2006, 18:12
von riemsche
oh - wieder wer, der gerne klartext redet. willkommen im forum :-))
(XL is aber auch schon XXL-lange mucksmäuschen. auf kreativurlaub -hoffe ich- und nicht komplett hin und weg)

ps. und er hat mit dem wörtchen "scheinbar" (vor lauter nawasdenn übersehen? - ich zuerst auch) der fantasie ein, wenn auch nicht ganz klar zu deutendes, hintertürchen offen gelassen.

Re: Romantheorie

Verfasst: 30.12.2006, 21:39
von Hilbi
übrigens, das hat alles schon dostojewski beschrieben, darum brauchen wir uns nicht mehr kümmern, kümmern wir uns also um nichts, das ist besser so

Re: Romantheorie

Verfasst: 31.12.2006, 00:09
von riemsche
" übrigens, das hat alles schon dostojewski beschrieben, darum brauchen WIR uns nicht mehr KÜMMERN, kümmern wir UNS also UM NICHTS, DAS IST besser SO "
versteckter vorwurf oder schon resigniert ?

Re: Romantheorie

Verfasst: 31.12.2006, 15:07
von Hilbi
man könnte auch sagen, es ist so, lies dostojewski..ist doch ganz einfach