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Das Ende von etwas

Verfasst: 25.05.2006, 21:57
von buddhabrot
Das Ende von etwas

ich esse regenbögen gerne roh
sie verbluten farbenfroh in meinem mund
verwittertes hoffen

in meinem kopf verstummt ein zoo
itzt schweigen die grausamsten tiere und
meine augen sind offen

ich hab geträumt, ich hätt' mein herz
in den furchen der nacht vergraben
unter regennassen stoffen

die zeilen führen mich rückwärts
da stehen soldatengleich buchstaben
und meine augen sind offen

in welcher welt ich lebe?
auf welchem planeten ich wohn?
was ich empfinde, ist kein hohn

stolz ist ein tragisches gewebe
man trifft und ist getroffen
unsere augen sind offen

Re: Das Ende von etwas

Verfasst: 21.06.2006, 13:31
von C_some1_2_smile_4
"Regenbogen verbluten farbenfroh in meinem
Mund" - finde ich sehr geil B-)

Die sechste Zeile, am Anfang "itzt"
da fehlt was, oder?

Weiter so! ....so wie Du schreibst kannst
Du sogar auf Reime im Gedicht verzichten.
;-)