Die nimmermüde Elke erzählt
Verfasst: 09.11.2006, 11:05
manchmal sagt er
manchmal möchte ich hungrig sein den ganzen morgen
nicht wissen was da los ist
aber immer müsste dann einer kommen
und etwas sagen
was soll er denn sagen frage ich
und schaue ihn an wie ein kreuzfahrtschiff
es macht mich sprachlos so zu gucken
er ist also hungrig und er sagt
er möchte mich gerne sehen
wie ich mich betrachte
mit einer mütze auf dem kopf
auf dem rasen; irgendwo in berlin
und etwas sagen
so richtig von bedeutung
draussen blühen die nebelbänke
stolzieren dunkle fische wie kreide durch die wälder
draussen verlieren erinnerungen an halt und trotzdem
wird darüber gesprochen
weißt du noch
du hieltest diese kerze
wir kamen von einer wanderschaft
und saßen wie regenkinder unter einem dach
du sagtest
guten appetit und ich wusste nicht was du meintest
da zeigtest du auf ein speiselokal und ich wusste
was los war
ich stellte mir vor in diesem lokal zu sitzen
und falschen hasen zu bestellen
die bedienung bringt uns einen hund der sich neben uns legt
und zu bellen vergisst
was ist mit dem hund frage ich
da sagt die bedienung
das ist der falsche hase
schalt doch mal das radio an sagt er
warum frage ich
er sagt
wegen der einschaltquoten
ich verstehe ihn nicht
presse eine zitrone aus
und schaue aus dem fenster
das flache land ist noch ein bisschen flacher
ein flugzeug fliegt irgendwohin
ich stelle mir vor dort sitzt ein mensch
der gerade nach seinem kugelschreiber greift
es ist seltsam sich das vorzustellen
der mensch über der stadt
über dem feld
über fabriken und über alle möglichen schrottplätze
und greift nach seinem kugelschreiber
die trockenen sätze harken sich in uns fest
nebeln uns ein
irgendwo liegen fußabreter auf denen
herzlich willkommen steht
wir sehen in die nacht
die braven sitzen jetzt in den betten
und wollen es einfach nicht tun
gruben gebacken
die nacht tobt
draussen regnets
die nacht ist draussen
kein wunder dass sie tobt
manchmal möchte ich hungrig sein den ganzen morgen
nicht wissen was da los ist
aber immer müsste dann einer kommen
und etwas sagen
was soll er denn sagen frage ich
und schaue ihn an wie ein kreuzfahrtschiff
es macht mich sprachlos so zu gucken
er ist also hungrig und er sagt
er möchte mich gerne sehen
wie ich mich betrachte
mit einer mütze auf dem kopf
auf dem rasen; irgendwo in berlin
und etwas sagen
so richtig von bedeutung
draussen blühen die nebelbänke
stolzieren dunkle fische wie kreide durch die wälder
draussen verlieren erinnerungen an halt und trotzdem
wird darüber gesprochen
weißt du noch
du hieltest diese kerze
wir kamen von einer wanderschaft
und saßen wie regenkinder unter einem dach
du sagtest
guten appetit und ich wusste nicht was du meintest
da zeigtest du auf ein speiselokal und ich wusste
was los war
ich stellte mir vor in diesem lokal zu sitzen
und falschen hasen zu bestellen
die bedienung bringt uns einen hund der sich neben uns legt
und zu bellen vergisst
was ist mit dem hund frage ich
da sagt die bedienung
das ist der falsche hase
schalt doch mal das radio an sagt er
warum frage ich
er sagt
wegen der einschaltquoten
ich verstehe ihn nicht
presse eine zitrone aus
und schaue aus dem fenster
das flache land ist noch ein bisschen flacher
ein flugzeug fliegt irgendwohin
ich stelle mir vor dort sitzt ein mensch
der gerade nach seinem kugelschreiber greift
es ist seltsam sich das vorzustellen
der mensch über der stadt
über dem feld
über fabriken und über alle möglichen schrottplätze
und greift nach seinem kugelschreiber
die trockenen sätze harken sich in uns fest
nebeln uns ein
irgendwo liegen fußabreter auf denen
herzlich willkommen steht
wir sehen in die nacht
die braven sitzen jetzt in den betten
und wollen es einfach nicht tun
gruben gebacken
die nacht tobt
draussen regnets
die nacht ist draussen
kein wunder dass sie tobt