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___ nach der Neunten ___

Verfasst: 18.11.2006, 23:41
von riemsche
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Wenn alle Menschen Brüder werden
wo bleiben dann die Schwestern ?
Es wär mir viel zu warm auf Erden
oh, Friedrich schrieb das gestern.

Immer, wenn mich wer Bruder nennt
und ist nicht gleichen Blutes –
ja, nicht mal meinen Namen kennt
folgt diesem Wort nichts Gutes.

Wenn alle gleichberechtigt sind
- es dann zumindest meinen -
wäre wohl mancher mit dem Kind
in seinem Kopf im Reinen.

Doch gleich zu sein, ist eine Sache
berechtigt - eine andere !
Verzeih daher, wenn ich laut lache
und noch ein Stück weit wandere.

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Re: ..... nach der Neunten .....

Verfasst: 27.09.2007, 23:59
von riemsche
neu überarbeitet und -da eh noch kein komm- aktualisiert.
war mit den letzten beiden zeilen noch nicht vorbehaltlos auf duUndDu. intension: keine lust, zu klatschen und knapp vor ´m längst fälligen ichmussweg.

Re: ..... kurz nach Neun .....

Verfasst: 28.09.2007, 21:27
von Glaukos
bis auf die letzten zwei zeilen find ich es ganz schön ... witzige bilder darin ... mit widerhaken oft ... doch, doch ...

nice, bruder ...

Re: ..... kurz nach Neun .....

Verfasst: 30.09.2007, 15:01
von andres
Kurz gesagt: Das Gedicht gefällt mir.

Egalité mal kritisch betrachtet und dazu den guten alten Friedrich mit ins Spiel gebracht: Klasse.

Einzig das Wort "homogen" wirkt (auf mich) deplatziert. Es bezeichnet den beschriebenen Sachverhalt, versprüht aber auch den Charm eines wissenschaftlichen Fachausdruckes.

mfg

andres

Re: ..... kurz nach Neun .....

Verfasst: 02.10.2007, 23:54
von riemsche
servus glaukos,
mit dem folgenden wortwechsel tu ich dir zwar keinen gefallen - aber vielleicht verstehst du meine wahl jetzt besser. danke für deinen komm.

hallo andres

// Einzig das Wort "homogen" wirkt (auf mich) deplatziert. Es bezeichnet den beschriebenen Sachverhalt, versprüht aber auch den Charm eines wissenschaftlichen Fachausdruckes. //

viel zu warm, dasisses :-)
danke glaukos

Lg riemsche