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Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 02.12.2006, 22:16
von Hilbi
sie nahm die kaffeetasse
nippte daran
sah mich an
sagte
ich geh

ich sah ihr nicht nach
sie saß ja noch neben mir
ich sagte
ich würde dich gerne umarmen
sie: das tust du doch schon die ganze zeit

wir hatten solange nichts mehr gesungen
die alten lieder waren verschwunden
und nun tauchten die alten lieder wieder auf

ihre worte klangen wie schwere koffer die irgendwer für sie an den bahnhof bringt
worte die heimkommen
die sich nach nichts anderes sehnen
als endlich wieder heimzukommen

Re: Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 06.12.2006, 09:01
von Hilbi
es ist halt immer dasselbe...

Re: Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 06.12.2006, 09:01
von Hilbi
:-D

Re: Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 06.12.2006, 10:47
von Hilbi
oder? :-&

Re: Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 06.12.2006, 11:11
von Halil
es gibt orte die verlängern deinen traum
die haben so viel augen
dass du angst hast du könntest einen übersehen


Für mich passt dieses Ende nicht in den Fluss des Gedichts - stellt einen Bruch dar und ist inhaltlich wenig durchsichtig.

Re: Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 06.12.2006, 11:53
von Hilbi
Oha du hast recht

Re: Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 06.12.2006, 18:00
von Halil
Jetzt kommt die Pointe voll raus. Für mich ist nur noch in der dritten Zeile des letzten Abschnitts "die heimkommen" zu viel. Würde also so besser aussehen:

ihre worte klangen wie schwere koffer die irgendwer für sie an den bahnhof bringt
worte
die sich nach nichts anderes sehnen
als endlich wieder heimzukommen

Re: Auf Wiedersehen in Sarajevo

Verfasst: 06.12.2006, 18:02
von Hilbi
hm, da muss ich drüber nachdenken, ich mag wiederholungen ja, das erste soll ja eine feststellung sein und das zweite ein seufzer