vielleicht wäre ihm dort ja robert walser begegnet
Verfasst: 26.12.2006, 21:09
natürlich liegt man mit den augen im klinsch
die alles wieder nur betrachten wollen
nichts beobachten
nichts dazudichten
aber ich bitte sie
da steht doch ein dichter und er sucht die kurzen wege nicht
er will in die weite
er will betrachten und es ausschreiben
er will es in die sehnsucht kippen
dort ist eine grube
die wird der dichter noch kennen lernen
er wird über sie hinwegspringen wollen
und hineinfallen
gruben sind dichte orte
das schaffen dort fällt so leicht dass man am ende beschließt nie dort gewesen zu sein
und
bitte
ziehen sie den nassen mantel aus
sie können doch bei regen nicht
und wenn ich ihren schiefen hut betrachte
der immer schiefer wird desto länger man von ihm redet
aber sie müssen deshalb noch lange nicht in den schnee fallen
nur weil das leben kleiner ist als der gesang einer fliege
sie können übrigens auch nicht so liegen bleiben
jemand könnte sie ärgern und ihnen ins ohr flüstern
ich fotografiere sie jetzt
dichter sind so zerbrechlich wie ein monokel
sie schauen einmal kräftig hindurch und schon blicken sie in leere
schauen sie nur
dort könnte doch jetzt schnee liegen und er ginge spazieren
er dächte vielleicht
wenn ein satz verschwiegenheit besitzt was besitzt dann die leere
das sinken verspricht nichts das ist sicher und die gruben warten
nicht darauf dass sie ihre meinung ändern denn sie haben keine
und können auch damit leben dass sich jemand in ihnen wohlfühlt
nun kommen sie schon näher herr dichter
wenn sie schon wie alle nur noch an das verlassen glauben
könnten sie doch wenigstens noch einmal ihren mund öffnen
um uns das sprechen zu verbieten
das sprechen über sie
weil alles was wir sagen können nur ein hören sein kann
ein flüstern
ein leises ausgesprochen schlechtzuverstehendes
aber deswegen sind wir doch so laut weil wir sie immer noch nicht begreifen
die alles wieder nur betrachten wollen
nichts beobachten
nichts dazudichten
aber ich bitte sie
da steht doch ein dichter und er sucht die kurzen wege nicht
er will in die weite
er will betrachten und es ausschreiben
er will es in die sehnsucht kippen
dort ist eine grube
die wird der dichter noch kennen lernen
er wird über sie hinwegspringen wollen
und hineinfallen
gruben sind dichte orte
das schaffen dort fällt so leicht dass man am ende beschließt nie dort gewesen zu sein
und
bitte
ziehen sie den nassen mantel aus
sie können doch bei regen nicht
und wenn ich ihren schiefen hut betrachte
der immer schiefer wird desto länger man von ihm redet
aber sie müssen deshalb noch lange nicht in den schnee fallen
nur weil das leben kleiner ist als der gesang einer fliege
sie können übrigens auch nicht so liegen bleiben
jemand könnte sie ärgern und ihnen ins ohr flüstern
ich fotografiere sie jetzt
dichter sind so zerbrechlich wie ein monokel
sie schauen einmal kräftig hindurch und schon blicken sie in leere
schauen sie nur
dort könnte doch jetzt schnee liegen und er ginge spazieren
er dächte vielleicht
wenn ein satz verschwiegenheit besitzt was besitzt dann die leere
das sinken verspricht nichts das ist sicher und die gruben warten
nicht darauf dass sie ihre meinung ändern denn sie haben keine
und können auch damit leben dass sich jemand in ihnen wohlfühlt
nun kommen sie schon näher herr dichter
wenn sie schon wie alle nur noch an das verlassen glauben
könnten sie doch wenigstens noch einmal ihren mund öffnen
um uns das sprechen zu verbieten
das sprechen über sie
weil alles was wir sagen können nur ein hören sein kann
ein flüstern
ein leises ausgesprochen schlechtzuverstehendes
aber deswegen sind wir doch so laut weil wir sie immer noch nicht begreifen