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___ gleichberechtigung ___

Verfasst: 15.01.2007, 02:04
von riemsche
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bin zu zeit persona non grata wunschkanditat
kratzbaum hypochondrischer auskotzsehnsucht
irgendwer nennt das dann irgendwann mal: spielen
unerwünscht zu sein, kenne ich aus dem bauch raus
darum - kratzt mich, dichtet mir schwarze flügel an
und sollte ich mich dabei irgendwann in irgendwen verbeissen
erinnert mich bitte daran, es rechtzeitig ´mitspielen´ zu nennen

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Re: ..... gleichberechtigung .....

Verfasst: 15.01.2007, 23:16
von [) i r k
Hallo kasparov,

dieses Gedicht trifft einen Nerv bei mir.

Ich habe mich so oder so ähnlich schon häufiger gefühlt. Hier im Forum, in anderen Foren und in anderen Situationen. Ich weiß, was es bedeutet, bewusst oder unbewusst gegen den Strich zu kämmen, anzuecken, zu provozieren, auszulachen und ausgelacht zu werden. Diese Suche nach Anerkennung, nach Gehörtwerden, nach Aufmerksamkeit. Und dieses Brennglas "Internet", das einige soziale Beziehungen (Geschäftsbeziehungen, Bekanntschaften, Freundschaften) und persönliche Empfindungen bzw. Empfindlichkeiten kurzweiliger, (vor)eiliger macht, aber sie auch intensiviert, sie verschärft ... sie über-treibt. Ich kenne das: fastfeel.

Interessantes Gedicht, ausbaufähig, würde ich meinen. Aber schon sehr gut getroffen.

MfG,
[) i r k

Re: ..... gleichberechtigung .....

Verfasst: 16.01.2007, 00:18
von riemsche
baut auf - danke dirk !
ausbaufähig nein - nicht hier und jetzt. das ding steht da genau so, wie ich mich um ein uhr vier fühlte und wenn ich es jetzt lese, weiss ich auch immer noch, warum mir heute so wichtig war, das "rechtzeitig" dazu zu editieren.
ausbaufähig ja - in dem, was folgt. hat mir klar gemacht, dass es zeit ist, das schreiben bewusst noch mehr ausser kontrolle geraten zu lassen, das studium der beipackzettel öfter zugunsten von mehr nebenwirkungen abzubrechen.