Also ich mag die ersten drei Strophen sehr. Nur mit der letzten hab ich so meine Problme. Zumal dort dieses Smiley ist..
Die ersten drei sind so wunderbar einfach formuliert. Fast wag ich sie gar nicht zu hinterfragen.
es wäre auch traurig
wenn man nicht lebt
Und was ist, wenn man stirbt gleich nach dem man geboren wurde? Wenn die Eltern um einen trauern.
Oder wenn man existiert, aber nichts aus seinem Leben macht? Keine eigene Meinung hat, nur für den Job lebt, eine Hobbies, keine Freunde, keine Liebe, keine Zeit? Das gehört doch auch alles zum Leben dazu, und nicht nur die Existens bzw. das blanke Dasein, oder?
es sei denn
man ist buddhist
dann ist man
dauertraurig
Ach HerrHut, das nimmt dem ganzen die Stimmung. Es ist zwar auch einfach, aber auf anderem Niveau. Dauertraurig.. Buddisten sind nicht Dauertraurig. Sie leben nur anders als wir. Einfach, zurückgezogen. Ich denke gerade an die in gelbgehüllten chinesischen Möche, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als den Boden in einem bestimmten Muster zu fegen und sich "zwischendurch" mal in Trance versetzten und das Herz anhalten. Ich mag diese Vorstellung.
Warum sind deiner Meinung nach die Buddisten Dauertraurig?
Liebe Grüße von yume
