Seite 1 von 1

Eingewandert in den Obelisk

Verfasst: 28.11.2007, 10:49
von Jack Swallow
Eingewandert in den Obelisk
des duftenden Frühlingstages Verdruss
obliegt ein gedämpfter Schein der triefenden Zinne
geblümt mit Nacht
rein gemacht
gelacht
gebracht
hinabwärts zu den Echsen zwischen den Steinen

die geronnene Zeit
kristallisierte Handlungsstränge
Längestrukturen
Skulpturen an der Obeliskenmatrix
himmelwärts gerichtet
schreiend und gehört?
In sich selbst gerundet
gekrümmt
das Himmelwärts in sein Inneres

Re: Eingewandert in den Obelisk

Verfasst: 30.11.2007, 20:19
von andres
Irgendwie war das eine "eckige" Leseerfahrung, interessant aber eckig. Ich unterstelle einfach mal einen Bezug zum eckigen Obelisken.

Wenn ich schon mal beim Unterstellen bin: Ich unterstelle dem lyrischen Ich eine Frühlingsdepression mit folgender Introversion. Die Ursache ist wohl in der Gefühlslage selber zu suchen, jedenfalls formuliert das Gedicht diesbezüglich nichts klares.

Vielleicht wurde das profane dieser Stimmung

Tosend ergossen sich über mir
Meere aus den Wolken; Bier

Ich öffnete meinen Mund den Fluten entgegen
Ich trank und trank und fühlte den Segen


erkannt, wer weis. :-D

Zu deiner Signatur fällt mir eigentlich nur eins ein: Dieser Satz ist falsch!

mfg

andres

Re: Eingewandert in den Obelisk

Verfasst: 30.11.2007, 20:21
von andres
((Verdammt, die elende Zitirerei wirkt ansteckend...darauf trink ich einen!))

Re: Eingewandert in den Obelisk

Verfasst: 01.12.2007, 22:00
von Jack Swallow
Jooohoooo, ein Buddel voll Rum...

Da geb ich dir recht andres.
Ist aber lang nicht so schlimm, wie die Ansteckung mit Philosophitis...

Mögen wir von diesem Teufelszeug verschont bleiben (und darauf trink ich auch einen...)