Entrinden
Verfasst: 11.04.2008, 21:23
Durchsichtig
Ich werd mich erfinden,
Selig selbstgerecht,
Ich werd mich entrinden
Vom Grübelgeflecht,
Ich werd mich empfinden
Als Fälschung und echt,
Ich möchte verschwinden,
Das Gute wird schlecht.
Das Herz ist vorhanden,
Doch mehr auch nicht,
Die Liebe zu Schanden,
Ich schirme das Licht,
Sehnsüchte verbranden,
Ich seh dein Gesicht,
Gefühle verschwanden,
Gedankenwelk, schlicht.
Das Ich überblenden,
Die fallende Frucht,
Den Niemand vollenden
Mit wunschloser Wucht,
Die Suche verpfänden
Für heillose Flucht,
Mein Leben verschwenden
Mit Blick auf die Schlucht.
Ich zähle die Stunden,
Den Atem der Nacht,
Ich zähle Sekunden
Im dröhnenden Schacht,
Ich zähle die Schrunden
Und flüstere sacht,
Dann bin ich verschwunden
In ewiger Schlacht.
© H. Eiter
Ich werd mich erfinden,
Selig selbstgerecht,
Ich werd mich entrinden
Vom Grübelgeflecht,
Ich werd mich empfinden
Als Fälschung und echt,
Ich möchte verschwinden,
Das Gute wird schlecht.
Das Herz ist vorhanden,
Doch mehr auch nicht,
Die Liebe zu Schanden,
Ich schirme das Licht,
Sehnsüchte verbranden,
Ich seh dein Gesicht,
Gefühle verschwanden,
Gedankenwelk, schlicht.
Das Ich überblenden,
Die fallende Frucht,
Den Niemand vollenden
Mit wunschloser Wucht,
Die Suche verpfänden
Für heillose Flucht,
Mein Leben verschwenden
Mit Blick auf die Schlucht.
Ich zähle die Stunden,
Den Atem der Nacht,
Ich zähle Sekunden
Im dröhnenden Schacht,
Ich zähle die Schrunden
Und flüstere sacht,
Dann bin ich verschwunden
In ewiger Schlacht.
© H. Eiter