doch du
Verfasst: 27.05.2008, 23:35
der salzgarten
der frühling sei die katastrophe
die knospen würden explodieren
ein grüner flächenbrand habe alles erfasst
die erde dampfe und speie neues leben
meine augen sind schmutzig
deine blühen anderswo
die bäume kämen aus den wäldern
und würden in die städte dringen
und ehe man sich versähe sei man
umschlungen von dem warmen grün
meine hände sind verjährt
fern der maitrieb deiner finger
aus allen ritzen krieche es
und aus dem kriechen würde wimmeln
und schwärme die durch lüfte himmeln
die vogellaut von dächern bimmeln
mein lockruf flieht in ein gedicht
das fruchtblatt in deinem ohr hat sich geschlossen
ein fluß sei in ein weißes kleid gestiegen
das sei aus heiterem himmel gekommen
unaufhaltsam treibe es ihn
zur mündung in den anderen
mein mund ist ein salzgarten
mein herz ist klamm
doch du
doch du
der frühling sei die katastrophe
die knospen würden explodieren
ein grüner flächenbrand habe alles erfasst
die erde dampfe und speie neues leben
meine augen sind schmutzig
deine blühen anderswo
die bäume kämen aus den wäldern
und würden in die städte dringen
und ehe man sich versähe sei man
umschlungen von dem warmen grün
meine hände sind verjährt
fern der maitrieb deiner finger
aus allen ritzen krieche es
und aus dem kriechen würde wimmeln
und schwärme die durch lüfte himmeln
die vogellaut von dächern bimmeln
mein lockruf flieht in ein gedicht
das fruchtblatt in deinem ohr hat sich geschlossen
ein fluß sei in ein weißes kleid gestiegen
das sei aus heiterem himmel gekommen
unaufhaltsam treibe es ihn
zur mündung in den anderen
mein mund ist ein salzgarten
mein herz ist klamm
doch du
doch du