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Pflücken
Verfasst: 28.09.2008, 17:16
von DerBaum
an diesem morgen
oder am ende dieser nacht
wenn die stille hinter die gebäude der armen
die luft lichten
damit die satten kein blatt vor dem mund nehmen
sitzen drei angler
und sehen zum mond
das ist alles
Re: Pflücken
Verfasst: 03.12.2008, 01:24
von [) i r k
hey, wie konnte ich das denn übersehen? 8-o
wenn die stille
hinter den
gebäuden der armen
die luft lichtet
wirkt für mich thematisch auch wie ein gedicht zur finanzkrise und zum politischen chaos drumherum.
und selbst, wenn es das nicht ist:
absolut perfekt.
in deinen kurzen gedichten wirkt deine metaphorik auf mich immer am stärksten.
Re: Pflücken
Verfasst: 06.12.2008, 14:17
von Greta
und doch nur
dünnschiss rauskommt
bis auf diesen "dünnschiss" ist es wunderschön.
Re: Pflücken
Verfasst: 06.12.2008, 14:35
von Glaukos
in der letzten zeile möchte ich das "und" zur kürzung vorschlagen.
insgesamt: sehr hübsch.
Re: Pflücken
Verfasst: 06.12.2008, 14:51
von DerBaum
das mit dem dünnschiß stimmt, das wird verschwinden, über das und
muss ich nachdenken
Re: Pflücken
Verfasst: 06.12.2008, 14:55
von [) i r k
"die luft lichtet" war besser.

Re: Pflücken
Verfasst: 06.12.2008, 15:28
von Greta
stimmt! Die Luft lichtet war besser!
Re: Pflücken
Verfasst: 06.12.2008, 15:29
von DerBaum
aber was soll die luft den lichten,hört auf sportkameraden, gut, es lichtet wieder, aber nur weil heute nikolaus isch