ein traum geht verloren (für harold pinter)
Verfasst: 25.12.2008, 22:19
haben sie die drehtüre
in die seitentasche gelegt
und den vierminutentee
aus dem fenster geworfen
die jacken die man jetzt anzieht
sind so
als hätte jeder dichter schon einmal ein wort verloren
die zusammenhänge
da treiben wir in der luft und suchen sie
und plötzlich....
was ist es was uns schweigen läßt
da wird ein dichter in die nacht getragen
da herrscht stille
da sind die toten ganz ruhig
da ist eine nadel die den himmel sticht
wieder werden wir dasitzen
werden in der luft blättern
werden uns fragen (wer ist dieses uns?)
wer wird dieser wind sein
der seine buchumschläge trägt (der das flattern bekommt)
nähe und worte sind dasselbe
da fehlt einer
einer den man nicht einfach ersetzen kann
einen den man nicht einfach durchstreichen kann
einer der jetzt nicht wegfällt
wegrutscht
nein
er hält uns auf
er
der uns nie aufgehalten hat
die nacht; eine unruhe
ein wind der mit den sätzen spielt
mit ihren mister pinter
in die seitentasche gelegt
und den vierminutentee
aus dem fenster geworfen
die jacken die man jetzt anzieht
sind so
als hätte jeder dichter schon einmal ein wort verloren
die zusammenhänge
da treiben wir in der luft und suchen sie
und plötzlich....
was ist es was uns schweigen läßt
da wird ein dichter in die nacht getragen
da herrscht stille
da sind die toten ganz ruhig
da ist eine nadel die den himmel sticht
wieder werden wir dasitzen
werden in der luft blättern
werden uns fragen (wer ist dieses uns?)
wer wird dieser wind sein
der seine buchumschläge trägt (der das flattern bekommt)
nähe und worte sind dasselbe
da fehlt einer
einer den man nicht einfach ersetzen kann
einen den man nicht einfach durchstreichen kann
einer der jetzt nicht wegfällt
wegrutscht
nein
er hält uns auf
er
der uns nie aufgehalten hat
die nacht; eine unruhe
ein wind der mit den sätzen spielt
mit ihren mister pinter