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Das haltlose Donnern um zwei Karat

Verfasst: 12.07.2009, 20:50
von Greta
In einer Küche voller Zeit
Hocke ich
Ich bewohne ein belagertes Leben
Ich ziehe
Striche durch die Luft

Wann lebt ein Dichter
Und wann sind seine Worte tot

Ich denke an die
Langlebige Wolkendichte
Totgesagter Ohren
Orte und Satzteile
Und wenn der Sinn schwach ist
Schimmert der Ton laut

So eine Farbe die sich am Meer
Zwischen deine Wimpern setzt
Auf der Suche nach einer Stelle
Die feststeht wie ein Wort
Genauso beweglich

Die Schubkraft eines windstillen Nachdenkens
Der Mittagswind über dem Milchwald
Das einsame Austreten aus den Zusammenhängen
Etwas Zusammengesetztes das sich gerne verläuft
In weniger stichhaltige Farben

Zerbrechlich wie ein hellblaues Hemd
Ohne Knöpfe
Die redselig Beladenen auf ihrem Weg
Zur Erleuchtung
Etwas das wartet
Hinter dem Sinn

Re: Das haltlose Donnern um zwei Karat

Verfasst: 12.07.2009, 22:00
von DerBaum
Manchmal kommt es einem vor, als wären alle Gedichte bereits geschrieben und man bräuchte sich nur noch mit Schokolade eindecken und darauf warten dass einem irgendwer erklärt wie ungesund das ist, aber das stimmt nicht, man deckt sich zwar mit Schokolade ein und natürlich ist das ungesund, aber das schreiben kann nicht zu ende gehen, das ist einfach nicht möglich

Re: Das haltlose Donnern um zwei Karat

Verfasst: 13.07.2009, 19:45
von [) i r k
Wow! :eek:

Re: Das haltlose Donnern um zwei Karat

Verfasst: 13.07.2009, 22:19
von Greta
so schlimm? ich fand es gar nicht so schlecht

Re: Das haltlose Donnern um zwei Karat

Verfasst: 13.07.2009, 23:35
von [) i r k
so schlimm?

Ganz im Gegenteil. Ich find's ganz großartig. :-)