Fantasie
Ein Mensch der keine Träume hat
und arm an Fantasie,
ist leblos gar wie welkes Blatt
und ohne Harmonie!
Er ist ein Skeptiker stets zweifelnd
an allem Schönen was er schaut
in stetem Widerspruch ereifert
er jeden der an Wunder glaubt!
Wenn andre über Träume reden
verzieht er grinsend das Gesicht,
er würde niemals zu es geben
wie sehr er diese doch vermisst!
Und Märchen gar von Feen und Elfen
er sagt nur stets wie dumm das sei,
dem armen Kerl ist nicht zu helfen
so lebt am Leben er vorbei.
Wird nie in Kinderaugen schauen
die strahlen so verträumt und klar,
im Dünensand nie Burgen bauen
nicht Meeresrauschen nehmen wahr.
Die Liebe ist ein Ammenmärchen
wer daran glaubt ist selber schuld,
versteht auch nicht die Liebespärchen
die kosen noch zu später Stund.
Er sieht den Mond nicht und die Sterne
übt Selbstverzicht im Erdenglück,
doch kommt der Tag da dreht er gerne
sein ganzes Leben schnell zurück!
Dann hat das Alter ihn erreicht
er sitzt allein mit weißem Haar,
und keine liebe Hand ihn streicht
weil immer er der Kluge war.
© Celine Rosenkind
Fantasie
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Re: Fantasie
// Ein Mensch der keine Träume hat
und arm an Fantasie,
ist leblos gar wie welkes Blatt
und ohne Harmonie! //
eine strophe und schon soviele ungereimtheiten (:->))? welkes blatt = leblos? fantasie = harmonie? beim einen unterschätzt du mir das makroskopische innenleben, beim anderen die wilde die an die grenzen geht. vielleicht lenkt dich das reimen zu sehr von beabsichtigt wesentlichem ab, aber das wirst du selbst am besten wissen. allerdings ist bei diesem thema das schubladisieren bestimmter verhaltensmuster sehr verführerisch für erhobene zeigefinger, ich vermisse hier nebst durchgehendem geschick im paarreimen auch die zwischentöne.
lieben gruss vom
riemsche
und arm an Fantasie,
ist leblos gar wie welkes Blatt
und ohne Harmonie! //
eine strophe und schon soviele ungereimtheiten (:->))? welkes blatt = leblos? fantasie = harmonie? beim einen unterschätzt du mir das makroskopische innenleben, beim anderen die wilde die an die grenzen geht. vielleicht lenkt dich das reimen zu sehr von beabsichtigt wesentlichem ab, aber das wirst du selbst am besten wissen. allerdings ist bei diesem thema das schubladisieren bestimmter verhaltensmuster sehr verführerisch für erhobene zeigefinger, ich vermisse hier nebst durchgehendem geschick im paarreimen auch die zwischentöne.
lieben gruss vom
riemsche
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