im letzten winter sprang ich
von einer mauer
in den schnee
der klebte nicht, der rieselte
in kragen mütze taschen
ich sprang
kopf voran
der schnee ging mir
bis zu hüfte
dann lag ich
atemlos im tiefen schnee, der
lag an mir, um mich
ich lag atem und schwerelos
im schnee, der
meine form hatte
über mir
die geschlossene decke
dann stand ich auf
lachte als er mir
in den kragen rieselte und schmolz
jetzt bin ich wieder
in den schnee gesprungen
doch es ist herbst
ich, atemlos
wo alles meine form hat
schnee
-
SchwarzeTinte
- Kerberos
- Beiträge: 5
- Registriert: 18.11.2009, 15:22
Re: schnee
Hallo Edekire.
Ich denke es ist logisch, aber ich will es mal im voraus sagen, vor allem weil es ja meine erste Kritik in diesem Forum ist: was folgt ist meine persönliche Meinung, ist subjektiv, ich bin kein Fachmann, habe kein Germanistikabschluss, schreibe nur selber ab und zu Gedichte und bin ein einfacher Leser.
Also, zu meiner Meinung:
Zum Thema:
es gefällt mir sehr, dass du die Freude beschreibst die der Schnee bereiten kann, man ist nicht mehr sich selbst, und selbst der Schnee gibt einem was zurück, indem er unsere Form annimmt, diesen letzten Aspekt, den du auch in der letzten Strophe ansprichst, ist eindeutig sehr interessant, und daraus würde sich eindeutig mehr machen lassen.
Zu der Umsetzung:
ich finde das Gedicht zu nahe an der Prosa, es scheint mir eine Erzählung, wie man sie in niedlichen Kinderaufsätzen lesen kann (ausser die oben genannte Schlussstrophe, die eindeutig Tiefgang hat), und das soll bitte nicht als Beleidigung angesehen werden.
Durch diesen Aspekt entsteht auch der Eindruck, dass die Zeilenumbrüche mehr oder weniger so gewählt wurden, damit das ganze ein bisschen in einen Lyrischen Rahmen gepresst werden kann.
Dies ist leider mein Fazit, Potential sehe ich vor allem in den Letzten Versen, vielleicht hast du ja mal Lust da was weiteres zu machen
Ich hoffe du siehst meine Kritik konstruktiv, und falls nicht, wie gesagt, es ist nur meine bescheidene Meinung, und es gibt sicher andere Subjektive Meinung die dich dafür loben werden, und die haben als solche die gleiche Berechtigung wie die meine.
Ich hoffe man liest sich wieder.
Liebe Grüsse
Mario
Ich denke es ist logisch, aber ich will es mal im voraus sagen, vor allem weil es ja meine erste Kritik in diesem Forum ist: was folgt ist meine persönliche Meinung, ist subjektiv, ich bin kein Fachmann, habe kein Germanistikabschluss, schreibe nur selber ab und zu Gedichte und bin ein einfacher Leser.
Also, zu meiner Meinung:
Zum Thema:
es gefällt mir sehr, dass du die Freude beschreibst die der Schnee bereiten kann, man ist nicht mehr sich selbst, und selbst der Schnee gibt einem was zurück, indem er unsere Form annimmt, diesen letzten Aspekt, den du auch in der letzten Strophe ansprichst, ist eindeutig sehr interessant, und daraus würde sich eindeutig mehr machen lassen.
Zu der Umsetzung:
ich finde das Gedicht zu nahe an der Prosa, es scheint mir eine Erzählung, wie man sie in niedlichen Kinderaufsätzen lesen kann (ausser die oben genannte Schlussstrophe, die eindeutig Tiefgang hat), und das soll bitte nicht als Beleidigung angesehen werden.
Durch diesen Aspekt entsteht auch der Eindruck, dass die Zeilenumbrüche mehr oder weniger so gewählt wurden, damit das ganze ein bisschen in einen Lyrischen Rahmen gepresst werden kann.
Dies ist leider mein Fazit, Potential sehe ich vor allem in den Letzten Versen, vielleicht hast du ja mal Lust da was weiteres zu machen

Ich hoffe du siehst meine Kritik konstruktiv, und falls nicht, wie gesagt, es ist nur meine bescheidene Meinung, und es gibt sicher andere Subjektive Meinung die dich dafür loben werden, und die haben als solche die gleiche Berechtigung wie die meine.
Ich hoffe man liest sich wieder.
Liebe Grüsse
Mario
Re: schnee
hallo mario,
du musst dich nicht so lang und breit erklären und vor allem nicht entschuldigen, wenn du mir nicht vor die füße fällst
die antwort ist für mich fast ein bisschen schwierig.
ja es ist prosahaft. es ist auch erzählt. sollte es auch sein. aber es gibt etwas das es für mich zu einem gedicht macht. und das sind nicht die zeilenumbrüche.
ich muss mal eine rückfrage stellen... würde dir die letzte strophe auch so vorkommen als hätte sie tiefgang wenn die erste nicht wäre? wieso kommt dir das überhaupt so vor?
ich will dich nicht abprüfen oder so, ich will rausfinden ob etwas und was nicht funktioniert. vll braucht es wirklich noch ein wenig mehr hinweis.
ich bin gerade verführt erklärungen zu geben und tue es nicht.
welche stimmung vermittelt die letzte strophe an dich?
das problem könnte mit dem wort atemlos zusammenhängen
lg
edekire
p.s.
ich hab auch keinen germanistikabschluss. und meinungen sind immer subjetiv
du musst dich nicht so lang und breit erklären und vor allem nicht entschuldigen, wenn du mir nicht vor die füße fällst

die antwort ist für mich fast ein bisschen schwierig.
ja es ist prosahaft. es ist auch erzählt. sollte es auch sein. aber es gibt etwas das es für mich zu einem gedicht macht. und das sind nicht die zeilenumbrüche.
ich muss mal eine rückfrage stellen... würde dir die letzte strophe auch so vorkommen als hätte sie tiefgang wenn die erste nicht wäre? wieso kommt dir das überhaupt so vor?
ich will dich nicht abprüfen oder so, ich will rausfinden ob etwas und was nicht funktioniert. vll braucht es wirklich noch ein wenig mehr hinweis.
ich bin gerade verführt erklärungen zu geben und tue es nicht.
welche stimmung vermittelt die letzte strophe an dich?
das problem könnte mit dem wort atemlos zusammenhängen
lg
edekire
p.s.
ich hab auch keinen germanistikabschluss. und meinungen sind immer subjetiv

Re: schnee
Fräulein Edekires Gespür für Schnee.
Liest sich gut.
Liest sich gut.

"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
-
SchwarzeTinte
- Kerberos
- Beiträge: 5
- Registriert: 18.11.2009, 15:22
Re: schnee
Hallo Edekire,
nein, natürlich hätte die letzte Strophe in der jetzigen Form nicht die gleiche Wirkung.
Irgendwie verschloss sich die letzte Strophe mir am Anfang, und das hängt eindeutig mit dem Wort "atemlos" zusammen, es scheint mir als ob dies die einzige verschlüsselte Stelle im Gedicht ist, der Rest ist ja ziemlich einfach zu verstehen.
Beim lesen des Gedichtes merkt man schon, dass ein gewisser Rhythmus vorhanden ist, und das mit dem prosahaften Text kann, da scheinbar gewollt, eindeutig auch einen Stilmittel sein.
nein, natürlich hätte die letzte Strophe in der jetzigen Form nicht die gleiche Wirkung.
Irgendwie verschloss sich die letzte Strophe mir am Anfang, und das hängt eindeutig mit dem Wort "atemlos" zusammen, es scheint mir als ob dies die einzige verschlüsselte Stelle im Gedicht ist, der Rest ist ja ziemlich einfach zu verstehen.
Beim lesen des Gedichtes merkt man schon, dass ein gewisser Rhythmus vorhanden ist, und das mit dem prosahaften Text kann, da scheinbar gewollt, eindeutig auch einen Stilmittel sein.
-
hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: schnee
Hallo zusammen,
... hmm ...
... ähm ...
Na gut, ich mach's mal: Ich werfe mal etwas vielleicht komplett Abseitiges ein. Ich argumentiere erst einmal auch gar nicht, haue nur Stichwörter raus.
Wesen -
tot -
totes Wesen -
Transzendenz
ist die einzige Textstelle, die dieser Interpretationsrichtung etwas entgegen steht, was nicht heißt, man könne sie nicht umschiffen.
Ich habe natürlich auch andere Interpretationen parat, aber diese scheint mir interessant zu sein. Na ja, mal schauen, ob ich damit überhaupt auf etwas aufmerksam machen kann. Ist ja nur ein kleines Hinlenken, ein Weglenken vom Offensichtlicheren.
lg
hginsomnia
... hmm ...
... ähm ...
Na gut, ich mach's mal: Ich werfe mal etwas vielleicht komplett Abseitiges ein. Ich argumentiere erst einmal auch gar nicht, haue nur Stichwörter raus.
Wesen -
tot -
totes Wesen -
Transzendenz
Edekire hat geschrieben:jetzt bin ich wieder
in den schnee gesprungen
ist die einzige Textstelle, die dieser Interpretationsrichtung etwas entgegen steht, was nicht heißt, man könne sie nicht umschiffen.
Ich habe natürlich auch andere Interpretationen parat, aber diese scheint mir interessant zu sein. Na ja, mal schauen, ob ich damit überhaupt auf etwas aufmerksam machen kann. Ist ja nur ein kleines Hinlenken, ein Weglenken vom Offensichtlicheren.
lg
hginsomnia
Re: schnee
jetzt weiß ich erst recht nicht mehr was ich sagen soll *sichamkopfkratz*
ein gedicht ist ein gedicht und nur weil ich es geschrieben hab steht mir die deutungshoheit für andere nicht unbedingt zu. und ich will niemandem was nehmen und niemanden irgendwo hinleiten. oder vielleicht doch, ein bisschen...schwierig
ein gedicht ist ein gedicht und nur weil ich es geschrieben hab steht mir die deutungshoheit für andere nicht unbedingt zu. und ich will niemandem was nehmen und niemanden irgendwo hinleiten. oder vielleicht doch, ein bisschen...schwierig
Re: schnee
und plumps... da liegt sie. 
wer über schnee schreibt begibt sich schnell aufs glatteis.
oder schubst seine leser auf selbiges.
die einen drehen pirouetten. die anderen halten sich an der bande fest. und ich hab mir ein blaues knie geholt. auah.
ich finde diesen schnee sehr... lebendig.
cheers,
[) i r k

wer über schnee schreibt begibt sich schnell aufs glatteis.
oder schubst seine leser auf selbiges.
die einen drehen pirouetten. die anderen halten sich an der bande fest. und ich hab mir ein blaues knie geholt. auah.
hginsomnia hat geschrieben:Wesen -
tot -
totes Wesen -
Transzendenz
ich finde diesen schnee sehr... lebendig.
cheers,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
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hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: schnee
Oh ja, so ist das mit dem Raushauen von Stichwörtern ...
... ich bringe mich in Teufels Küche und da schmilzt der Schnee zu schnell ...
Den Schnee hab' ich auch nicht gemeint. Ich muss wohl doch mal ein paar Annäherungen ausformulieren.
Zunächst mal gehe ich davon aus, dass das Gedicht mir mehr sagen will, als das Offensichtliche, also dass das LI in den Schnee springt und sich daran erfreut. Außerdem gehe ich davon aus, dass die zweite Strophe ja den unbedingten Bezug zur ersten braucht, daher also nicht mehr oder nicht weniger bedeutungsvoll als jene zu sein hat.
Klar kann ich auch ein LI annehmen, dass zweimal in den Schnee springt, beim zweiten Mal halt im Herbst, aber warum sollte ich dem Text das Schlechteste unterstellen?
Also, wie gesagt, hier scharren die Teufel mit meinen Hufen, ein Versuch:
Nach obigen Erläuterungen kann ich mir entweder zwei LI's vorstellen (pro Strophe eins) - dafür sehe ich aber keine Anhaltspunkte - oder ein LI in mehreren Wesenszuständen, zunächst jenes, welches in den Schnee springt, dann jenes, welches im Schnee stirbt, dann jenes, welches zu Schnee wird und schließlich jenes, welches zu allem wird.
Es gibt viele Stellen, die als Indizien für diese Lesart herhalten könnten:
= tot
= tot + LI wird zu Schnee (keine Umkehr des Geschriebenen = Tod und Umkehr des Geschriebenen [die unbedingt impliziert ist] = Schnee-LI oder Nachtod)
= Transzendenz (wegen lachen und schmelzen des LI)
= transzendentales LI findet sich in Gesamtheit der Welt
Das ist abseitig, geht alles natürlich auch völlig anders und ich habe mit Sicherheit etwas auch nicht bedacht, aber alles, was mir bislang sonst noch einfiele, wäre derart banal, dass ich es dem Text nicht zumuten will.
So, ich muss dringend in nicht vorhandenen Schnee springen. Mir wird heiß.
Na ja, ist aber ja 'ne Textwerkstatt. Ich will dich ja nicht in Teufels Küche locken, aber vielleicht haust du einfach mal ein paar Stichwörter raus
.
lg
hginsomnia
... ich bringe mich in Teufels Küche und da schmilzt der Schnee zu schnell ...
[) i r k hat geschrieben:ich finde diesen schnee sehr... lebendig.
Den Schnee hab' ich auch nicht gemeint. Ich muss wohl doch mal ein paar Annäherungen ausformulieren.
Zunächst mal gehe ich davon aus, dass das Gedicht mir mehr sagen will, als das Offensichtliche, also dass das LI in den Schnee springt und sich daran erfreut. Außerdem gehe ich davon aus, dass die zweite Strophe ja den unbedingten Bezug zur ersten braucht, daher also nicht mehr oder nicht weniger bedeutungsvoll als jene zu sein hat.
Klar kann ich auch ein LI annehmen, dass zweimal in den Schnee springt, beim zweiten Mal halt im Herbst, aber warum sollte ich dem Text das Schlechteste unterstellen?
Also, wie gesagt, hier scharren die Teufel mit meinen Hufen, ein Versuch:
Nach obigen Erläuterungen kann ich mir entweder zwei LI's vorstellen (pro Strophe eins) - dafür sehe ich aber keine Anhaltspunkte - oder ein LI in mehreren Wesenszuständen, zunächst jenes, welches in den Schnee springt, dann jenes, welches im Schnee stirbt, dann jenes, welches zu Schnee wird und schließlich jenes, welches zu allem wird.
Es gibt viele Stellen, die als Indizien für diese Lesart herhalten könnten:
Edekire hat geschrieben:dann lag ich
atemlos im tiefen schnee
= tot
Edekire hat geschrieben:der
meine form hatte
über mir
die geschlossene decke
= tot + LI wird zu Schnee (keine Umkehr des Geschriebenen = Tod und Umkehr des Geschriebenen [die unbedingt impliziert ist] = Schnee-LI oder Nachtod)
Edekire hat geschrieben:lachte als er mir
in den kragen rieselte und schmolz
= Transzendenz (wegen lachen und schmelzen des LI)
Edekire hat geschrieben:ich, atemlos
wo alles meine form hat
= transzendentales LI findet sich in Gesamtheit der Welt
Das ist abseitig, geht alles natürlich auch völlig anders und ich habe mit Sicherheit etwas auch nicht bedacht, aber alles, was mir bislang sonst noch einfiele, wäre derart banal, dass ich es dem Text nicht zumuten will.
So, ich muss dringend in nicht vorhandenen Schnee springen. Mir wird heiß.
Edekire hat geschrieben:ein gedicht ist ein gedicht und nur weil ich es geschrieben hab steht mir die deutungshoheit für andere nicht unbedingt zu. und ich will niemandem was nehmen und niemanden irgendwo hinleiten. oder vielleicht doch, ein bisschen...schwierig
Na ja, ist aber ja 'ne Textwerkstatt. Ich will dich ja nicht in Teufels Küche locken, aber vielleicht haust du einfach mal ein paar Stichwörter raus
.lg
hginsomnia
Re: schnee
hast vermutlich recht. ablso geb ich mal ne warnung ab wers nicht lesen will höre auf.
es ging mir um einen ganz bestimmten gefühlszustand, der mit gewohnheit zu tun hat, und enge die da ist ohne zu drücken und trotzdem da.
der schnee ist ein erinnerung, auch, das gefühl schien sich im nachhinein zusammenzuschließen mit ihr, deshalb konte ich kaum anders als erzählhaft schreiben. wer hat sowas schon gemacht, mein ich? ich hab viel nachgedacht, bis ich einfach loserzählte. aber vielleicht müssen die hinweise auf eine zweite ebene etwas deutlicher sein.
vielleicht sollte ich ein paar tage warten, bis mir nicht mehr alles so klar ist
lg
edekire
es ging mir um einen ganz bestimmten gefühlszustand, der mit gewohnheit zu tun hat, und enge die da ist ohne zu drücken und trotzdem da.
der schnee ist ein erinnerung, auch, das gefühl schien sich im nachhinein zusammenzuschließen mit ihr, deshalb konte ich kaum anders als erzählhaft schreiben. wer hat sowas schon gemacht, mein ich? ich hab viel nachgedacht, bis ich einfach loserzählte. aber vielleicht müssen die hinweise auf eine zweite ebene etwas deutlicher sein.
vielleicht sollte ich ein paar tage warten, bis mir nicht mehr alles so klar ist

lg
edekire
Re: schnee
ohoh jaja ich habs so lesen wollen wie du, wirklich wahr und ...
das sind die grübler und gedanken und kleine schneebälle (:->)) :
in kragen mütze taschen // in mütze kragen taschen (wegen der eintauchphasenreihenfolge und der unmerklich steigernden nichtmehrzahl)
lachte als er mir // lachte als er von mir (wegen dem /an mir/ von vorher)
in den kragen rieselte und schmolz // schmolz (alles andere ward bereits geschrieben)
ich, atemlos // alles hat meine form (umstellung nicht nur wegen dem /wo/weg?)
wo alles meine form hat // ich, atemlos (der umstellung part2 weils mich an an franzfilmNoir erinnert (:->))
liebe grüsse vom riemsche
das sind die grübler und gedanken und kleine schneebälle (:->)) :
in kragen mütze taschen // in mütze kragen taschen (wegen der eintauchphasenreihenfolge und der unmerklich steigernden nichtmehrzahl)
lachte als er mir // lachte als er von mir (wegen dem /an mir/ von vorher)
in den kragen rieselte und schmolz // schmolz (alles andere ward bereits geschrieben)
ich, atemlos // alles hat meine form (umstellung nicht nur wegen dem /wo/weg?)
wo alles meine form hat // ich, atemlos (der umstellung part2 weils mich an an franzfilmNoir erinnert (:->))
liebe grüsse vom riemsche
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Zeitzeugin
- Kerberos
- Beiträge: 4
- Registriert: 20.12.2009, 17:55
- Wohnort: Barcelona
Re: schnee
Hallo,
ich bin hier auf dein Gedicht gestoßen und finde es einfach super. Meines Empfindens nach ist es gerade der prosahafte Charakter, der dem Gedicht die Lebendigkeit verleiht.
Liebe Grüße, Liz.
ich bin hier auf dein Gedicht gestoßen und finde es einfach super. Meines Empfindens nach ist es gerade der prosahafte Charakter, der dem Gedicht die Lebendigkeit verleiht.
Liebe Grüße, Liz.
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