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Katzenterror

Verfasst: 10.12.2009, 21:52
von DerBaum
nein
sagte der hund
ich rauche nicht
aber es kommt vor
dass ich huste
und dass das husten aussieht
als würde ich rauchen
nein
sagt der hund
ich bin nicht dafür
dass man die katzen
aus der stadt jagt
sie gehören zwar nicht zu unserem kulturkreis
aber man sollte sie nicht aus der stadt jagen
man sollte nur da und dort
nicht alles erlauben
im übrigen sollten sie unsere sprache lernen
und nicht so tun als wäre ihr katzendasein das einzige was es gäbe
nun gut
sie stellen eine gefahr da
sie haben diese bösen gedanken
wir müssen sie verbieten
damit sie uns die luft nicht stehlen

Re: Katzenterror

Verfasst: 10.12.2009, 23:04
von Glaukos
schönes gedicht, danke.

mir fällt dazu eigentlich nur noch eins ein: polyphon

Re: Katzenterror

Verfasst: 11.12.2009, 01:37
von [) i r k
Ein zustimmendes: :kitty:

Zwei Typos:
aber man sollte sie nicht aus der staft jagen

=> stadt
sie sind nicht denokratisch

=> demokratisch, obwohl denokratisch auch ein schönes Wort ist.

Oder bin ich jetzt auf einen selbst-referentiellen Bezug hereingefallen? Von wegen:
im übrigen sollten sie unsere sprache lernen

:-D

Ich würde nur empfehlen, die letzte Zeile wegzulassen, da die vorletzte eigentlich in ihrer Aussage noch stärker und der eigentliche Klimax des Gedichtes ist:
damit sie uns die luft nicht stehlen

Hielte ich für das dramaturgisch-pointiertere Ende.

MfG,
[) i r k

Re: Katzenterror

Verfasst: 11.12.2009, 08:17
von DerBaum
tolle fehler habe ich ja wieder gemacht,
schau mal, ich hab es geändert.

Re: Katzenterror

Verfasst: 11.12.2009, 15:47
von [) i r k
Herr Hut, Sie hören auf mich?

Das ist zu... einfach. Sie müssen die Änderung hinauszögern. Sie müssen sagen, dass das alles eine Frage der Perspektive ist. Sie müssen schon ein bisschen mit mir spielen oder sich zumindest auf die Genfer Konventionen berufen. :-D ;-)