Schlafendes Kind
Mein Mädchen schläft wie eine Kronprinzessin
Vier Bären wachen über ihrem Bett
Ein alter Mann mit weißem Bart singt seine Lieder
Er singt sie wenn man an der Schnur zieht immer wieder
Die Bären tanzen dazu lieblich nett
Und mein Mädchen schläft und träumt im Bett
Mein Mädchen weiß noch nichts von Nachtgespenstern
Und die Dunkelheit ein neues Spiel nur wird
Und sie bleibt in ihr so mütterlich geborgen
Macht um den nächsten Tag sich keine Sorgen
Alles auch die Nacht ihr Freud gebiert
Und mein Mädchen träumt dass es gestreichelt wird
Mein Mädchen möcht ich immer so behüten
Es wird nicht möglich sein das weiß ich wohl
Ein Mutterherz wünscht Unmögliches so gerne
Ich blicke in die Nacht zum nächsten Sterne
Mein Sinn ist Liebe und der Liebe voll
Ich wünsche für mein Kind es fühlt sich immer wohl
Das hab ich schon vor längerer Zeit geschrieben, als meine Turbobiene noch ein Baby war.
Liebe Grüße
Samantha
Schlafendes Kind
Re: Schlafendes Kind
Hallo Samantha,
Muttergefühle in Bild und Reim gefasst, aber wo bleibt hier das lyrische Empfinden, das übertragene Fühlen.
Ich kann es leider nicht entdecken und auch Metrik und Reim sind eher "rustikal" gesetzt.
Inhaltlich bin ich als alleinerziehender Vater nah bei dir, lyrisch muss ich leider etwas auf Distanz gehen.
LG
Perry
Muttergefühle in Bild und Reim gefasst, aber wo bleibt hier das lyrische Empfinden, das übertragene Fühlen.
Ich kann es leider nicht entdecken und auch Metrik und Reim sind eher "rustikal" gesetzt.
Inhaltlich bin ich als alleinerziehender Vater nah bei dir, lyrisch muss ich leider etwas auf Distanz gehen.
LG
Perry
Re: Schlafendes Kind
Perry hat geschrieben:Hallo Samantha,
Muttergefühle in Bild und Reim gefasst, aber wo bleibt hier das lyrische Empfinden, das übertragene Fühlen.
Ich kann es leider nicht entdecken und auch Metrik und Reim sind eher "rustikal" gesetzt.
Inhaltlich bin ich als alleinerziehender Vater nah bei dir, lyrisch muss ich leider etwas auf Distanz gehen.![]()
LG
Perry
Hallo Perry, deinen Einwand kann ich emotional gut verstehen und dir auch erklären. Gerade bei einem Anlass wie der Menschwerdung eines Wesens aus zwei Elternteilen ist das Empfinden von Vater und Mutter ein gundlegend anderes. Während die Mutter beim Baby noch voll in der Schwangerschaft und dem Einssein mit ihrem Kind verhaftet ist, empfindet der Vater meist sein Kind von Anfang an als eine eigene Person.
Das übertragene Fühlen entsteht vielleicht, weil du dein Spiegelbild, deinen Sohn/deine Tochter in dem Baby erkennst und realisierst. Der Spiegeleffekt tritt mE besonders bei Alleinerziehern häufiger auf, ob er mehr oder weniger für das Baby gefählich ist als bei Doppelerziehern weiß ich nicht.
LG
Samantha
PS: Deine Kritik hat mE nichts mit Lyrik oder sprachlicher Kritik zu tun sondern mit einer sensiblen Wahrnehmung mentaler Realitäten.
Das du dieses "übertragene Fühlen" von mir als Frau als "lyrisches Element" einfordert, deutet für mich auf eine schwere Verletzung aufgrund einer Beziehungskrise hin, die du vielleicht einmal künstlerisch aufarbeiten solltest.
Re: Schlafendes Kind
Hallo Samantha,
da hast du mich missverstanden. Ich fordere keineswegs "dieses übertragene Fühlen von dir als Frau ein", das kann ich in Form von Mutterliebe durchaus spüren, sondern mir fehlt eine lyrische Aufarbeitung (Vergleiche oder was auch immer) sowie eine überzeugende Darstellung. Der Text zeigt sich mir mehr wie ein Tagebucheintrag. Gleiche Strophenanfänge und schwache Reime (Bett/Bett; wird/wird; wohl/voll/wohl) sind mir ein bisschen zu wenig.
Das braucht dich aber nicht zu grämen, sondern sollte dich zur Weiterarbeit am Text anspornen, soweit du das willst.
LG
Perry
PS: Deinen PS-Vermerk finde ich übrigens total daneben, so etwas kannst du mir gern als PN schicken, aber nicht in einen Komm schreiben.
da hast du mich missverstanden. Ich fordere keineswegs "dieses übertragene Fühlen von dir als Frau ein", das kann ich in Form von Mutterliebe durchaus spüren, sondern mir fehlt eine lyrische Aufarbeitung (Vergleiche oder was auch immer) sowie eine überzeugende Darstellung. Der Text zeigt sich mir mehr wie ein Tagebucheintrag. Gleiche Strophenanfänge und schwache Reime (Bett/Bett; wird/wird; wohl/voll/wohl) sind mir ein bisschen zu wenig.
Das braucht dich aber nicht zu grämen, sondern sollte dich zur Weiterarbeit am Text anspornen, soweit du das willst.
LG
Perry
PS: Deinen PS-Vermerk finde ich übrigens total daneben, so etwas kannst du mir gern als PN schicken, aber nicht in einen Komm schreiben.
Re: Schlafendes Kind
Hallo Samantha.
Perrys Kommentar ist zwar meines Erachtens zu verknappt, aber ich teile ihn grundsätzlich. Und ich finde, bei allem Respekt, du solltest hier mit persönlichen Werturteilen oder Mutmaßungen über den Seelenzustand des Kritikers etwas zurückhaltender sein. Wenn dir eine knappe, tendenziell kritische Meinungsäußerung nicht passt oder sie deines Erachtens deinen Text verfehlt - kannst du gern dagegen argumentieren. Aber bitte immer sachlich bleiben.
Ein sprachliches Problem, das Perry bereits angesprochen hat, sind Rhythmus und Reime. Ein paar Beispiele:
"Wird" und "gebiert" ist ein unsauberer Reim. Das kann man hören. Ebenso:
Auch die Betonung von "voll" und "wohl" ist nicht hunterprozentig harmonisch.
Hinzu kommen Reime, die zu naheliegend/zu gebräuchlich sind, zudem durch den Paarreim räumlich sehr nah zusammengezogen wurden und daher nicht die gewünschte Wirkung entfalten können. Beispiele hierfür sind "Sterne" - "gerne" sowie "Sorgen" - "borgen". Hier könnte ein anderes Reimschema oder die Wahl weniger gebräuchlicher Reime Abhilfe schaffen. Zudem solltest du bedenken, dass die Verwendung von Paarreimen ein Stilmittel ist, das (nicht ausschließlich, aber doch traditionell) eher in humoristischen / satirischen Gedichten oder in Kinderlyrik angewendet wird. Beides (Humor oder Kinder-Lyrik) scheint mir hier nicht der Fall zu sein, dafür ist der Tenor deines Gedichtes doch zu ernsthaft. Ergo wäre ein "ernsthafterer" Reim geboten.
Eine Grundeigenschaft von guter oder anspruchsvoller Lyrik ist für mich, das Eigentliche uneigentlich zu sagen. Also für das, was ich sagen will, für das, was ich empfinde, Bilder, Metaphern, Gleichnisse, Analogien zu finden. Oder anders ausgedrückt: Das Naheliegende eines Gedankens vermeiden (was harte Arbeit ist). Eine analoge Grundregel im Schreiben von Romanen, Dialogen und Drehbüchern heißt: "Show, don't tell!" Vielleicht ist es das, was Perry mit "übertragenem Fühlen" meinte. In deinem Gedicht scheint so eine lyrische Übertragungsarbeit weitestgehend zu fehlen. Du sagst das, was du denkst und fühlst, direkt und unverschlüsselt - und daher haben Perry und ich den Eindruck, dass deinem Text eine lyrische Dimension - sagen wir nicht gänzlich, aber doch streckenweise - fehlt.
Dafür ein paar Beispiele und Anregungen:
Zuerst das Wort "Kronprinzessin", das den Einstieg in dein Gedicht markiert. Ich empfinde dieses Wort als gewöhnlich (im Gegensatz zu lyrisch). Es ist ein Vergleich, aber es ist ein sehr naheliegender Vergleich. Du solltest an dieser Stelle nach einem neuen Wort, nach einem Ersatz, nach einer Wortschöpfung suchen, die weniger gebräuchlich ist. Sie darf auch gern etwas schief sein, solange sie das trifft, was du sagen willst. Denn ein schiefes Bild ist in Gedichten bei weitem besser als ein tausendmal benutztes und daher sprachlich verbrauchtes. Clustering oder freie Assoziation bietet sich in solchen Fällen als Methode an. Ebenso kannst du die zwei Bestandteile des Wortes zerlegen und nach neuen Prä- und Suffixen suchen.
Ähnliches gilt für die Bären, die über dem Bett wachen. "Über den Schlaf von jmd. wachen" ist eine Phrase, eine sprachliche Floskel, die innerhalb eines Gedichtes vermieden werden sollte. Versuche diese Wache stattdessen zu beschreiben. Versuche dem Sprichwort eine neue Seite abzutrotzen. Das ist leicht gesagt, ich weiß. Aber genau darum geht es in der lyrischen Arbeit.
In dieser Zeile passiert weder sprachlich noch inhaltlich etwas neues. Es ist eigentlich eine reine Wiederholung der ersten Zeile.
Das nachgestellte "wird" ist grammatikalisch ungewöhnlich. Hört sich falsch an.
Hier wird dein Gedicht zu allgemein. Allgemeine Begriffe wie "Sorgen" oder "Freude" sind in Gedichten meist problematisch. Die Aufgabe des Dichters/der Dichterin ist es ja gerade diese Empfindungen fühlbar herauf zu beschwören, sie durch sprachliche Bilder in den Geist und die Empfindungswelt des Lesers zu projizieren. Und nicht: das Einerlei der menschlichen Emotionen behaupten. Sei konkreter, sei sinnlicher, sei indirekter!
Das ist die Stelle in deinem Gedicht, die ich als am wenigsten literarisch empfinde. Versteck diese Behauptung vor deinem Leser. Verrate nicht deine Intention, sondern übersetze sie in einen poetischen Raum aus Bildern und Metaphern. Das ist wie einen Krimi schreiben: Du als Autorin weißt, wer der Mörder ist. Die Kunst besteht darin, den Leser bis zur letzten Minuten an der Nase herumzuführen und auf falsche Fährten zu locken.
Sei subtiler, sei geheimnisvoller, sei lyrischer!
Und ich finde, dass "Turbobiene" ein viel originellerer Titel für ein Gedicht ist als "Schlafendes Kind".
MfG,
[) i r k
Samantha hat geschrieben:PS: Deine Kritik hat mE nichts mit Lyrik oder sprachlicher Kritik zu tun sondern mit einer sensiblen Wahrnehmung mentaler Realitäten.
Das du dieses "übertragene Fühlen" von mir als Frau als "lyrisches Element" einfordert, deutet für mich auf eine schwere Verletzung aufgrund einer Beziehungskrise hin, die du vielleicht einmal künstlerisch aufarbeiten solltest.
Perrys Kommentar ist zwar meines Erachtens zu verknappt, aber ich teile ihn grundsätzlich. Und ich finde, bei allem Respekt, du solltest hier mit persönlichen Werturteilen oder Mutmaßungen über den Seelenzustand des Kritikers etwas zurückhaltender sein. Wenn dir eine knappe, tendenziell kritische Meinungsäußerung nicht passt oder sie deines Erachtens deinen Text verfehlt - kannst du gern dagegen argumentieren. Aber bitte immer sachlich bleiben.
Ein sprachliches Problem, das Perry bereits angesprochen hat, sind Rhythmus und Reime. Ein paar Beispiele:
Alles auch die Nacht ihr Freud gebiert
Und mein Mädchen träumt dass es gestreichelt wird
"Wird" und "gebiert" ist ein unsauberer Reim. Das kann man hören. Ebenso:
Mein Sinn ist Liebe und der Liebe voll
Ich wünsche für mein Kind es fühlt sich immer wohl
Auch die Betonung von "voll" und "wohl" ist nicht hunterprozentig harmonisch.
Hinzu kommen Reime, die zu naheliegend/zu gebräuchlich sind, zudem durch den Paarreim räumlich sehr nah zusammengezogen wurden und daher nicht die gewünschte Wirkung entfalten können. Beispiele hierfür sind "Sterne" - "gerne" sowie "Sorgen" - "borgen". Hier könnte ein anderes Reimschema oder die Wahl weniger gebräuchlicher Reime Abhilfe schaffen. Zudem solltest du bedenken, dass die Verwendung von Paarreimen ein Stilmittel ist, das (nicht ausschließlich, aber doch traditionell) eher in humoristischen / satirischen Gedichten oder in Kinderlyrik angewendet wird. Beides (Humor oder Kinder-Lyrik) scheint mir hier nicht der Fall zu sein, dafür ist der Tenor deines Gedichtes doch zu ernsthaft. Ergo wäre ein "ernsthafterer" Reim geboten.
Eine Grundeigenschaft von guter oder anspruchsvoller Lyrik ist für mich, das Eigentliche uneigentlich zu sagen. Also für das, was ich sagen will, für das, was ich empfinde, Bilder, Metaphern, Gleichnisse, Analogien zu finden. Oder anders ausgedrückt: Das Naheliegende eines Gedankens vermeiden (was harte Arbeit ist). Eine analoge Grundregel im Schreiben von Romanen, Dialogen und Drehbüchern heißt: "Show, don't tell!" Vielleicht ist es das, was Perry mit "übertragenem Fühlen" meinte. In deinem Gedicht scheint so eine lyrische Übertragungsarbeit weitestgehend zu fehlen. Du sagst das, was du denkst und fühlst, direkt und unverschlüsselt - und daher haben Perry und ich den Eindruck, dass deinem Text eine lyrische Dimension - sagen wir nicht gänzlich, aber doch streckenweise - fehlt.
Dafür ein paar Beispiele und Anregungen:
Mein Mädchen schläft wie eine Kronprinzessin
Vier Bären wachen über ihrem Bett
Zuerst das Wort "Kronprinzessin", das den Einstieg in dein Gedicht markiert. Ich empfinde dieses Wort als gewöhnlich (im Gegensatz zu lyrisch). Es ist ein Vergleich, aber es ist ein sehr naheliegender Vergleich. Du solltest an dieser Stelle nach einem neuen Wort, nach einem Ersatz, nach einer Wortschöpfung suchen, die weniger gebräuchlich ist. Sie darf auch gern etwas schief sein, solange sie das trifft, was du sagen willst. Denn ein schiefes Bild ist in Gedichten bei weitem besser als ein tausendmal benutztes und daher sprachlich verbrauchtes. Clustering oder freie Assoziation bietet sich in solchen Fällen als Methode an. Ebenso kannst du die zwei Bestandteile des Wortes zerlegen und nach neuen Prä- und Suffixen suchen.
Ähnliches gilt für die Bären, die über dem Bett wachen. "Über den Schlaf von jmd. wachen" ist eine Phrase, eine sprachliche Floskel, die innerhalb eines Gedichtes vermieden werden sollte. Versuche diese Wache stattdessen zu beschreiben. Versuche dem Sprichwort eine neue Seite abzutrotzen. Das ist leicht gesagt, ich weiß. Aber genau darum geht es in der lyrischen Arbeit.
Und mein Mädchen schläft und träumt im Bett
In dieser Zeile passiert weder sprachlich noch inhaltlich etwas neues. Es ist eigentlich eine reine Wiederholung der ersten Zeile.
Und die Dunkelheit ein neues Spiel nur wird
Das nachgestellte "wird" ist grammatikalisch ungewöhnlich. Hört sich falsch an.
Macht um den nächsten Tag sich keine Sorgen
Hier wird dein Gedicht zu allgemein. Allgemeine Begriffe wie "Sorgen" oder "Freude" sind in Gedichten meist problematisch. Die Aufgabe des Dichters/der Dichterin ist es ja gerade diese Empfindungen fühlbar herauf zu beschwören, sie durch sprachliche Bilder in den Geist und die Empfindungswelt des Lesers zu projizieren. Und nicht: das Einerlei der menschlichen Emotionen behaupten. Sei konkreter, sei sinnlicher, sei indirekter!
Mein Mädchen möcht ich immer so behüten
...
Ein Mutterherz wünscht Unmögliches so gerne
...
Mein Sinn ist Liebe und der Liebe voll
Das ist die Stelle in deinem Gedicht, die ich als am wenigsten literarisch empfinde. Versteck diese Behauptung vor deinem Leser. Verrate nicht deine Intention, sondern übersetze sie in einen poetischen Raum aus Bildern und Metaphern. Das ist wie einen Krimi schreiben: Du als Autorin weißt, wer der Mörder ist. Die Kunst besteht darin, den Leser bis zur letzten Minuten an der Nase herumzuführen und auf falsche Fährten zu locken.
Sei subtiler, sei geheimnisvoller, sei lyrischer!
Und ich finde, dass "Turbobiene" ein viel originellerer Titel für ein Gedicht ist als "Schlafendes Kind".

MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: Schlafendes Kind
Hallo Dirk, hallo Perry,
auch wenn das nicht gut rüber kommt offenbar in dem von Gleichnissen und Andeutung lebenden Kunst- und Künstlermarkt, danke ich euch für eure Meinung. Ich bin es eigentlich immer gewohnt, das zu sagen oder zu reimen was ich denke. Ich steh auch dazu und wer der Wahrheit nicht ins Auge sehen kann sollte sich lieber von mir fernhalten. Ich bin da eine Bombe und kann denjenigen wirklich verletzen, auch wenn ich das gar nicht will, weil mir selbst schon die Wahrheit lange nicht mehr weh tut.
Mit der "anderen Dimension" der lyrischen/bildhaften habt ihr bei dem Gedicht sicher recht auch alles was eure Kritik an der Einfachheit der Reime angeht.
Aber ihr dürft nicht vergessen ich habe das Gedicht weder zum Wohle der hohen Schule der Dichtkunst noch für irgendeinen Erwachsenen geschrieben, sondern für das Kind das da im Bettchen lag.
DAS im Kinderzimmer heimlich noch einmal halblaut zu lesen ist meine Art gewesen Gefühl von mir zu dem Kind zu übertragen.
Es ging mir nicht um Exaktheit und Reinheit des Verses. Es ging darum, dass ich meinem Kind erzählen wollte wie lieb ich es habe. - Aber um bei der Sache zu bleiben, ich werd mirs merken und versuchen ein gehobeneres Niveu anzuschlagen, obwohl ich auch sagen muss wenn ihr ein Auftragswerk von mir verlangt was nur auf EURE Bedürfnisse zugeschnitten ist, dann verlang ich Chash. (smile)
Liebe Grüße
Samantha
auch wenn das nicht gut rüber kommt offenbar in dem von Gleichnissen und Andeutung lebenden Kunst- und Künstlermarkt, danke ich euch für eure Meinung. Ich bin es eigentlich immer gewohnt, das zu sagen oder zu reimen was ich denke. Ich steh auch dazu und wer der Wahrheit nicht ins Auge sehen kann sollte sich lieber von mir fernhalten. Ich bin da eine Bombe und kann denjenigen wirklich verletzen, auch wenn ich das gar nicht will, weil mir selbst schon die Wahrheit lange nicht mehr weh tut.
Mit der "anderen Dimension" der lyrischen/bildhaften habt ihr bei dem Gedicht sicher recht auch alles was eure Kritik an der Einfachheit der Reime angeht.
Aber ihr dürft nicht vergessen ich habe das Gedicht weder zum Wohle der hohen Schule der Dichtkunst noch für irgendeinen Erwachsenen geschrieben, sondern für das Kind das da im Bettchen lag.
DAS im Kinderzimmer heimlich noch einmal halblaut zu lesen ist meine Art gewesen Gefühl von mir zu dem Kind zu übertragen.
Es ging mir nicht um Exaktheit und Reinheit des Verses. Es ging darum, dass ich meinem Kind erzählen wollte wie lieb ich es habe. - Aber um bei der Sache zu bleiben, ich werd mirs merken und versuchen ein gehobeneres Niveu anzuschlagen, obwohl ich auch sagen muss wenn ihr ein Auftragswerk von mir verlangt was nur auf EURE Bedürfnisse zugeschnitten ist, dann verlang ich Chash. (smile)
Liebe Grüße
Samantha
Re: Schlafendes Kind
Hallo Samantha,
du scheinst eine etwas eigenartige Vorstellung vom Arbeiten in einem Lyrikforum zu haben.
Kein Mensch hat etwas dagegen, dass du deine Erinnerungen niederschreibst, aber sobald du sie in einem Lyrikforum zur Diskussion stellst, solltest du die konstruktive Kritik auch annehmen. Wir wollen dir weiterhelfen und das ist kein "Auftrag" sondern ein Angebot.
Ich denke, dabei sollten wir es belassen und weitermachen.
LG
Perry
du scheinst eine etwas eigenartige Vorstellung vom Arbeiten in einem Lyrikforum zu haben.
Kein Mensch hat etwas dagegen, dass du deine Erinnerungen niederschreibst, aber sobald du sie in einem Lyrikforum zur Diskussion stellst, solltest du die konstruktive Kritik auch annehmen. Wir wollen dir weiterhelfen und das ist kein "Auftrag" sondern ein Angebot.
Ich denke, dabei sollten wir es belassen und weitermachen.
LG
Perry
Re: Schlafendes Kind
Hallo Samantha,
Anschlussfrage: Woher sollen wir das wissen?
Wenn dem so ist, was für sich genommen ja ein respektabler Zweck eines Gedichtes ist, dann verstehe ich die Veröffentlichung in diesem Forum nicht:
a.) Wir sind nicht die Adressaten.
b.) Der Text gehört nicht in eine Textwerkstatt, da du ja gar nicht den Wunsch hast, ihn zu ändern.
Das verlangt hier niemand und es geht auch nicht um Gleichmacherei - ganz im Gegenteil: Ich suche nach Originalität und Einzigartigkeit. Perry und mir ist sicherlich auch klar, dass es auch immer eine Frage des lyrischen Geschmacks ist. Aber Lyrik bedeutet eben nicht totale Beliebigkeit. Es gibt eine ganze Reihe von Gedichten, die in diesem Forum gepostet werden, deren Themen mich persönlich nicht interessieren und dennoch kann ich die (handwerkliche) Umsetzung beurteilen.
MfG,
[) i r k
Aber ihr dürft nicht vergessen ich habe das Gedicht weder zum Wohle der hohen Schule der Dichtkunst noch für irgendeinen Erwachsenen geschrieben, sondern für das Kind das da im Bettchen lag.
Anschlussfrage: Woher sollen wir das wissen?
Wenn dem so ist, was für sich genommen ja ein respektabler Zweck eines Gedichtes ist, dann verstehe ich die Veröffentlichung in diesem Forum nicht:
a.) Wir sind nicht die Adressaten.
b.) Der Text gehört nicht in eine Textwerkstatt, da du ja gar nicht den Wunsch hast, ihn zu ändern.
obwohl ich auch sagen muss wenn ihr ein Auftragswerk von mir verlangt was nur auf EURE Bedürfnisse zugeschnitten ist, dann verlang ich Chash.
Das verlangt hier niemand und es geht auch nicht um Gleichmacherei - ganz im Gegenteil: Ich suche nach Originalität und Einzigartigkeit. Perry und mir ist sicherlich auch klar, dass es auch immer eine Frage des lyrischen Geschmacks ist. Aber Lyrik bedeutet eben nicht totale Beliebigkeit. Es gibt eine ganze Reihe von Gedichten, die in diesem Forum gepostet werden, deren Themen mich persönlich nicht interessieren und dennoch kann ich die (handwerkliche) Umsetzung beurteilen.
MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: Schlafendes Kind
Ja vielleicht habt ihr damit recht, dass man mehr auf den Anspruch achten sollte, den so ein Lyrikforum berechtigter Weise auch hat. Mit dem Argument im Ohr, das ich nicht ganz entkräften kann, dass ihr nicht der Adressat seid, kann ich aber trotzdem nicht so richtig umgehen, denn dann darf ich KEIN nicht hier geschriebenes und entstandes Gedicht eigentlich hier posten. - Hmm. Gut. Akzeptiert. Hab ich eigentlich auch nicht mehr vor.
Re: Schlafendes Kind
Do I speak Welsh?
Wenn du das, was ich oben gesagt habe, liest, wirst du vielleicht verstehen, dass ich das nicht gemeint habe.
Ich habe dein Gedicht kritisiert und du hast diese Kritik mit der Begründung entkräftet, dass du es nicht "für irgendeinen Erwachsenen geschrieben" hast. Wie Perry bereits richtig feststellte:
Das bestätigt auch nochmal deine Aussage:
Doch du musst dir auch klar machen: Davon kann ich als Leser nichts wissen. Die heimliche Intention deines Textes, der ursprüngliche Adressat, das intime Gefühl und der Kontext der Entstehung bleiben privat. Da ich nichts über dein Leben und deine Biographie weiß, bleibt mir grundsätzlich nur der Text als Ausgangspunkt für meine Interpretation und Kritik. Du kannst dann, wenn dir meine Kritik nicht gefällt, Idee, Adressat, Kontext, Intention reklamieren, aber das ist für mich bedeutungslos. Der einzige Bedeutungsträger sind die Worte, die da stehen. Sie sind das Medium, die literarische Verbindung zwischen uns.
Sobald du einen Text hier einstellst, findet eine Aneignung durch den Leser statt. Ich will als Leser deine Texte nicht danach beurteilen, was sie anderen bedeuten, wie sie von dir selbst intendiert oder interpretiert werden, oder danach, welcher mir unbekannte Adressat den Inhalt wie verstehen würde, sondern immer nur, wie ich sie verstehe und welche Bedeutung sie für mich haben. Daraus folgt aber nicht im Umkehr- und Fehlschluss, dass du für mich schreiben sollst.
MfG,
[) i r k
Mit dem Argument im Ohr, das ich nicht ganz entkräften kann, dass ihr nicht der Adressat seid, kann ich aber trotzdem nicht so richtig umgehen, denn dann darf ich KEIN nicht hier geschriebenes und entstandes Gedicht eigentlich hier posten.
Wenn du das, was ich oben gesagt habe, liest, wirst du vielleicht verstehen, dass ich das nicht gemeint habe.
Ich habe dein Gedicht kritisiert und du hast diese Kritik mit der Begründung entkräftet, dass du es nicht "für irgendeinen Erwachsenen geschrieben" hast. Wie Perry bereits richtig feststellte:
Perry hat geschrieben:Der Text zeigt sich mir mehr wie ein Tagebucheintrag.
Das bestätigt auch nochmal deine Aussage:
Samantha hat geschrieben:DAS im Kinderzimmer heimlich noch einmal halblaut zu lesen ist meine Art gewesen Gefühl von mir zu dem Kind zu übertragen.
Doch du musst dir auch klar machen: Davon kann ich als Leser nichts wissen. Die heimliche Intention deines Textes, der ursprüngliche Adressat, das intime Gefühl und der Kontext der Entstehung bleiben privat. Da ich nichts über dein Leben und deine Biographie weiß, bleibt mir grundsätzlich nur der Text als Ausgangspunkt für meine Interpretation und Kritik. Du kannst dann, wenn dir meine Kritik nicht gefällt, Idee, Adressat, Kontext, Intention reklamieren, aber das ist für mich bedeutungslos. Der einzige Bedeutungsträger sind die Worte, die da stehen. Sie sind das Medium, die literarische Verbindung zwischen uns.
Sobald du einen Text hier einstellst, findet eine Aneignung durch den Leser statt. Ich will als Leser deine Texte nicht danach beurteilen, was sie anderen bedeuten, wie sie von dir selbst intendiert oder interpretiert werden, oder danach, welcher mir unbekannte Adressat den Inhalt wie verstehen würde, sondern immer nur, wie ich sie verstehe und welche Bedeutung sie für mich haben. Daraus folgt aber nicht im Umkehr- und Fehlschluss, dass du für mich schreiben sollst.
MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: Schlafendes Kind
Okay, kapiert.
Ich finde du hast in dieser Grundsatzabhandlung sehr schön den Unterschied zwischen Interpretation und Literaturkritik herausgearbeitet. Prinzipiell lässt ja der Antwortemodus beide Formen zu, es sei denn es wäre eine Forenregel dass ausschließlich Literaturkritik geübt werden darf und Interpretationen verboten oder unerwünscht sind.
Ich für meinen Teil neige dazu eher zum Interpretieren als zum Kritisieren, das die Kritik im ja nein krorrekt unkorrekt Modus wie sie offenbar von euch bevorzugt betrieben wird, nicht meinem tendenziell positivem Naturell entspricht.
Falls ich den Forumsbetrieb durch etwaige Interpretationen hier in seinen Grundfesten erschüttern sollte, lass es mich wissen, dann ziehe ich mich nämlich zurück.
Liebe Grüße
Samantha
Ich finde du hast in dieser Grundsatzabhandlung sehr schön den Unterschied zwischen Interpretation und Literaturkritik herausgearbeitet. Prinzipiell lässt ja der Antwortemodus beide Formen zu, es sei denn es wäre eine Forenregel dass ausschließlich Literaturkritik geübt werden darf und Interpretationen verboten oder unerwünscht sind.
Ich für meinen Teil neige dazu eher zum Interpretieren als zum Kritisieren, das die Kritik im ja nein krorrekt unkorrekt Modus wie sie offenbar von euch bevorzugt betrieben wird, nicht meinem tendenziell positivem Naturell entspricht.
Falls ich den Forumsbetrieb durch etwaige Interpretationen hier in seinen Grundfesten erschüttern sollte, lass es mich wissen, dann ziehe ich mich nämlich zurück.
Liebe Grüße
Samantha
Re: Schlafendes Kind
vergleiche ich das formelle des gedichtes mit dem des letzten ultimatums
dann wird letzterem nur die erste strophe gerecht. test test. mit und und ohne kommentar, mein erster eindruck bleibt, mag ihn interpretieren oder nicht, wer will, ich mach mir da keinen kopf. zu schlafenden kronprinzessinnen, gekrönter nachwuchs im allgemeinen, gibts revolverblattweise bildmaterial genug, oder die entsprechende romanserie. ich kann mir nun daraus was privates basteln, sprich, mir auf die etwas kitschige was drunter vorstellen. hatte wahrscheinlich beim erstenmal lesen das massel, mit sprechgesang zu liebäugeln, die korrekten atempausen zu erwischen. mit metrik steh ich ja bekannterweise selber auf dem kriegsfuss (:->)) und ja, da tönte und tönt mir die erste noch immer aufs angenehmste nach mütterlichem babysittingLullaby. dann allerdings geht mir bei der hatz des lieben reimes willen das gefühl wegen sachdienlichem in bombastik und all dem fürs erste so recht und schlecht zurechtgeboge verloren, kommt altbacken nicht in die gänge. nach der eigenwillig guten ersten strophe, schade. ist Samantha überhaupt an ??? wie das hier interessiert? Lg Riemsche
dann wird letzterem nur die erste strophe gerecht. test test. mit und und ohne kommentar, mein erster eindruck bleibt, mag ihn interpretieren oder nicht, wer will, ich mach mir da keinen kopf. zu schlafenden kronprinzessinnen, gekrönter nachwuchs im allgemeinen, gibts revolverblattweise bildmaterial genug, oder die entsprechende romanserie. ich kann mir nun daraus was privates basteln, sprich, mir auf die etwas kitschige was drunter vorstellen. hatte wahrscheinlich beim erstenmal lesen das massel, mit sprechgesang zu liebäugeln, die korrekten atempausen zu erwischen. mit metrik steh ich ja bekannterweise selber auf dem kriegsfuss (:->)) und ja, da tönte und tönt mir die erste noch immer aufs angenehmste nach mütterlichem babysittingLullaby. dann allerdings geht mir bei der hatz des lieben reimes willen das gefühl wegen sachdienlichem in bombastik und all dem fürs erste so recht und schlecht zurechtgeboge verloren, kommt altbacken nicht in die gänge. nach der eigenwillig guten ersten strophe, schade. ist Samantha überhaupt an ??? wie das hier interessiert? Lg RiemscheRe: Schlafendes Kind
riemsche hat geschrieben:vergleiche ich das formelle des gedichtes mit dem des letzten ultimatumsdann wird letzterem nur die erste strophe gerecht. test test. mit und und ohne kommentar, mein erster eindruck bleibt, mag ihn interpretieren oder nicht, wer will, ich mach mir da keinen kopf. zu schlafenden kronprinzessinnen, gekrönter nachwuchs im allgemeinen, gibts revolverblattweise bildmaterial genug, oder die entsprechende romanserie. ich kann mir nun daraus was privates basteln, sprich, mir auf die etwas kitschige was drunter vorstellen. hatte wahrscheinlich beim erstenmal lesen das massel, mit sprechgesang zu liebäugeln, die korrekten atempausen zu erwischen. mit metrik steh ich ja bekannterweise selber auf dem kriegsfuss (:->)) und ja, da tönte und tönt mir die erste noch immer aufs angenehmste nach mütterlichem babysittingLullaby. dann allerdings geht mir bei der hatz des lieben reimes willen das gefühl wegen sachdienlichem in bombastik und all dem fürs erste so recht und schlecht zurechtgeboge verloren, kommt altbacken nicht in die gänge. nach der eigenwillig guten ersten strophe, schade. ist Samantha überhaupt an ??? wie das hier interessiert? Lg Riemsche
Hallo riemsche,
ja Samantha ist nach einem längeren Schlafkoma wieder an. Zu deinem Text, den ich als satierische Reflexion bezeichnen würde, muss ich sagen, im Prinzip gut erahnt. Das Kitschige war am Anfang meiner Mutterschaft von Seiten meiner Mutter (der Oma) her schon immer ein Problem für mich und ich habe mich, besonders als mein Kind noch klein war auch etwas unreflektiert mit dem bombastischen Mutterbild der Hl Maria und andern haarstärubenden Idealen der Oma (ihes Zeichens Supermutter) abgefunden und auch versucht diesem Bild irgendwo gerecht zu werden. Die Emanzipation von glorreicher Selbstaufgabe mit dem Vorhandensein eines Nachwuchses hat erst später eingesetzt und wurde von meiner Familie nie akzeptiert. Als ich diesen Text schrieb war ich wohl noch irgendwo in der Unreflektiertheit des mir Aufgezwungen verhaftet, was aber dem ehrlichen Gefühl, auch wenn es sicher mit falschen Bildern bestückt war, was ich heute einsehe, mE keinen Abbruch tut.
Liebe Grüße
Samantha
Re: Schlafendes Kind
schön, dass du meinen kommentar so auffasst. satire kommt ja der realität sehr nahe. selbst noch nie in einer solchen situation gewesen, die szene also von vornherein mit den falschen hauptdarstellern besetzend, flüchtet man sich als leser gern kritiach ins subjektiv formelle, ein korsett, das man dann -je nach stimmungslage- so einem text zuweilen auf die penetrant unbeteiligte schnürt. alles dinge, die autor_in im öffentlichen raum nunmal passieren, weil´s jeder lesen darf. allerdings wundere ich mich sehr, dass du trotz denkschrift keine einfacheren worte findest, es dir sozusagen bei aller bemühung, es auf die direkte nahe zu bringen, selber sehr sehr schwer machst. ohne zweifel mutig, den dir -meine ich zumindest deinen antworten zu entnehmen- wichtigen text in der form zur diskussion zu stellen. ob man von Samantha im rahmen gesund kreativer aufarbeitung nicht doch nach reiflicher überlegung eine -nennen wir´s abgeklärte- version herauskitzeln könnte
?
lGr
?lGr
Re: Schlafendes Kind
Hallo riemsche,
also ich hab jetzt ehrlich gesagt, ne ganze Weile versucht es neu zu formulieren, aber ich hab leider noch immer ne totale emotionale Sperre. Die Erziehung und das Erwachsenwerden meiner Tochter ist noch nicht abgeschlossen und ich denke mir, vielleicht muss ich damit doch noch 10 - 15 Jahre warten, bis ich das alles noch mal neu bearbeiten kann. Leider steh ich da in dieser Thematik noch nicht soweit über gut und böse, wirkt meine Gegenwart doch noch zu sehr auf das Bild der Vergangenheit, bin ich auch zu unfähig, aus der Vergangenheit die empfundene Liebe wertfrei in die Jetztzeit zu transprotieren.
Auch wenn es mir nicht möglich sein sollte DIESES Gedicht neuzufassen, es ist auf jeden Fall eine Anregung für neue Gedichte, andere Gedichte zu diesem Thema.
Umschreiben hat für mich auch dahingehend keinen Sinn, dass es damals nun einmal so gewesen ist und so empfunden war und dass das auch nun eine aus der Gegenwart aufgeplanzte Neuintrepretation nicht mehr rückgängig machen könnte, nur kaschieren. - Ich danke dir aber und auch den anderen hier nochmal, dass sie es sich so kritisch angeschaut haben, es hat mich weitergebracht, wenn schon nicht unbedingt künstlerisch, so doch menschlich.
Liebe Grüße
Samantha
also ich hab jetzt ehrlich gesagt, ne ganze Weile versucht es neu zu formulieren, aber ich hab leider noch immer ne totale emotionale Sperre. Die Erziehung und das Erwachsenwerden meiner Tochter ist noch nicht abgeschlossen und ich denke mir, vielleicht muss ich damit doch noch 10 - 15 Jahre warten, bis ich das alles noch mal neu bearbeiten kann. Leider steh ich da in dieser Thematik noch nicht soweit über gut und böse, wirkt meine Gegenwart doch noch zu sehr auf das Bild der Vergangenheit, bin ich auch zu unfähig, aus der Vergangenheit die empfundene Liebe wertfrei in die Jetztzeit zu transprotieren.
Auch wenn es mir nicht möglich sein sollte DIESES Gedicht neuzufassen, es ist auf jeden Fall eine Anregung für neue Gedichte, andere Gedichte zu diesem Thema.
Umschreiben hat für mich auch dahingehend keinen Sinn, dass es damals nun einmal so gewesen ist und so empfunden war und dass das auch nun eine aus der Gegenwart aufgeplanzte Neuintrepretation nicht mehr rückgängig machen könnte, nur kaschieren. - Ich danke dir aber und auch den anderen hier nochmal, dass sie es sich so kritisch angeschaut haben, es hat mich weitergebracht, wenn schon nicht unbedingt künstlerisch, so doch menschlich.
Liebe Grüße
Samantha
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