Hallo Kato,
auch dir vielen Dank für deinen offenen, wenn auch etwas vollmundigen Kommentar (bin schon mächtig gespannt, was du selber lyrikmäßig auf der Pfanne hast).
Im Einzelnen: "Konglomerat aus herkömmlichem Befindlichkeitskitsch und klebrigem Adjektivgemenge"
Das Leben besteht aus Befindlichkeiten und Kitsch ist ein sehr vager Begriff, ich kann für mich keinen entdecken.
Es sind genau zwei Adjektive im Text, wobei beide eine tragende Aussage transportieren, also keineswegs unnötig beschreibend sind.
Was an "schmiegen an venuskörper / sich öffnender muscheln" erotisch gesollt sein soll, weiß ich nicht, für mich ist es eine Bildfantasie die von zärtlich bis intensiv reicht.
Es liegt mir fern meinen Text als anspruchsvolle Lyrik zu verteidigen, aber gegen einen so von Überheblichkeit triefenden Veriss muss ich mich einfach wehren.
LG
Perry
Nachtrag: Wie ich es bereits vermutet habe, lyrisch Eigenes ist bei Kato wohl Fehlanzeige, aber ein katholischer Geistlicher redet ja auch über Sex, obwohl er keinen hat.
