Seite 1 von 1

split(ter)

Verfasst: 06.05.2010, 20:02
von espressonist
split(ter)

Geteiltes Land,
trennte Mutter vom Kind.
Mauern ragen zum Himmel,
verbergen alles
stehen starr.
Doch in der Stille tönt ein Knacken.

geeint vom hellen Schrei
nach Freiheit.
Das Fundament der Trauer erbebt.

Lebensfeuer lodert heiß,
wenn ich in Schutt und Asche leg,
das alte lähmende Gemäuer.
Zerstört.

Re: split(ter)

Verfasst: 06.05.2010, 20:48
von shuya
ein gemütlicher käfig
ist das bild von mir
für eine zeit.
wenns regnet
die straßenkreide wird verwaschen
wie erinnerung.

tsah, das half jetzt denken.
doch, ist schön.
vielleicht ein bisserl pompös, aber das darfs ruhig sein
fühlt sich ja meist genau so an.

Re: split(ter)

Verfasst: 07.05.2010, 17:09
von espressonist
hey danke...
ich habe es gerade noch mal gelesen und ich muss dir recht geben...- ist mir beim schreiben gar nicht aufgefallen--:)

Re: split(ter)

Verfasst: 07.05.2010, 23:38
von riemsche
mach mir nur gedanken (:->))

Geteiltes Land,
trennte Mutter vom Kind.
Mauern ragen zum Himmel,
verbergen alles
stehen starr.
Doch in der Stille tönt ein Knacken. / (da würd ich mir was geräuschvolleres an eigener wortfindung überlegen)

geeint vom hellen Schrei
nach Freiheit.
Das Fundament der Trauer erbebt. / (vielleicht /der Trauer Fundament erbebt/ ist doch in fortsetzung dein tonfall, oder? )

Lebensfeuer lodert heiß,
wenn ich in Schutt und Asche leg, (wenn ich´s ..... dann macht der beistrich sinn)
das alte lähmende Gemäuer.
Zerstört. (ist das ein fazit? wenn ja, ok. wenn es zeit brauchte/braucht, maybe /Zerstörung/?)


gefällt mir gut, dein befreiungsschlag :-)
lGr