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Ohne Titel

Verfasst: 07.08.2003, 14:06
von Chialandra
Küss mich Schmetterling,
süß und neckend,
leih mir deine Flügel
ich will mit Pusteblumen schweben

Küss mich Schmetterling,
damit ich vergessen darf
und die Erbsen kichern,
wenn aus allen Ecken Kurven werden

Küss mich Schmetterling,
ich will die Welten tauschen.
Der Mond soll mich beneiden
um das, was er nicht hat

Küss mich Schmetterling,
am besten schon gestern
damit das Heut' zum morgen wird
und ich die Lieder deiner Kinder singe.

Re: Ohne Titel

Verfasst: 08.08.2003, 11:52
von Lanura
      ~Schmetterling~

      Lautlose Flügelschläge im seichten Wind
      Grazil drehend
      mit dem Himmel verschmelzend
      gleitet er durch die Luft

      Bunt glitzern die Farben seiner Flügel
      im Schein der Sonne
      durchsichtig wirken sie manchmal in ihren Strahlen
      gleichzeitig zart und zerbrechlich

      Auf einer Blüte kommt er zum stoppen
      den Rüssel ins innere des Kelches steckend
      saugt er bald schon den süßen Nektar auf
      bevor es ihn weiter über die Wiese treibt

      In der Abenddämmerung
      lässt er sich auf einer Statue nieder
      ruhiger werden die Flügelschläge
      bis sie nur noch pulsieren

      Gewogen vom Wind
      Gewärmt von der Sonne
      Genährt vom Herz der Blüten
      verweilt er geborgen auf kaltem leblosen Stein

(zentriert sieht es schöner aus...)

So ich habe dir das Gedicht unter dein posting gesetzt weil ich finde das es dazu passt, zwar nicht der gleiche Stil und so aber dennoch...

Liebe Grüße

Steph