Gute Nacht zusammen

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ich will Perry hier in einem Punkt beipflichten, sofern ich ihn denn richtig verstanden habe

:
Man kann diesen Text meines Erachtens gar nicht nicht als Satire lesen. Allein schon der Titel ist kaum ernstgemeint wahrzunehmen, - ich erinnere gerne an den gerade hofierten Altkanzler ("Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen.") - da er natürlich sich selbst bezüglich der Vorschläge, die sich unter ihm versammeln aufgrund fehlender Planung (- hier meine ich die Planung der Vision) ad absurdum führt, auch unterfüttert durch Formulierungen wie "lauschig still", also den eigenen (Visions-)Tod antizipierend.
Noch kurz zum Text:
Perry hat geschrieben:ausreichend
ist mindestens redundant. Ich fände noch mehr, aber hier ist es ganz deutlich und nicht wegzudiskutieren.
Perry hat geschrieben:dafür
ist irreführend, weil die Textreferenz fehlt (Wofür? Also wo ist hier der Gegenpart, gegen den dieses "dafür" angeführt werden müsste? Oder noch wieder anders gesagt: das "steigende meerwasser" ist ja keine Folge aus dem Abtragen des Sandes in der Sahara, was für ein "dafür" als syllogistischem Schluss hier aber notwendig wäre.)?
Insgesamt, da stelle ich mich dann an riemsches Seite, ist der Text für mein Empfinden als Satire nicht klar genug gezeichnet, also schon so erkennbar, aber nicht spitz bzw. bissig (welches Wort man denn hier halt bevorzugte) genug.
Sollte ich Perry falsch verstanden habe, was auch gut möglich ist, was ich hätte, müsste ich diesen Beitrag hier
Perry hat geschrieben:man kann es sicher auch als Schreckenszenario lesen, aber Überbevölkerung und Umweltzerstörung sind nun mal Drohgespenster, denen man nur mit Hoffnungsvisionen begegnen kann, wenn man nicht resignieren will.
Wem der Text zu "wässrig" gemalt ist, der darf ihn gern als Satire lesen.
als nicht ironisch, also als Wort für Wort gültig auffassen, dann konterkarierte sich das Ganze wieder selbst, denn zum einen darf man eine Satire nicht lesen, sondern man muss sie lesen, weil sie sich ihrer Stilmittel bedient (die hier meiner Meinung nach vorhanden sind), sie wäre andernfalls also unkenntlich missglückt, da sie eben nicht nach Gusto des Lesers existiert, zum zweiten wäre das Gegenteil, also eine nicht-ironische Verwendung, sollte sie denn hier intendiert gewesen sein, völlig missglückt, da sie sich dann ihrer Ironie nicht bewusst wäre (darauf lässt der Text aber meines Erachtens nicht schließen - dennoch plädiere ich, wie gesagt, für eine stärkere Kontur).
lg
hginsomnia
Editiert:
Nachtrag: ist mir gerade noch aufgefallen:
die "hoffenden träume" finde ich jedenfalls schwierig. Meinst du wirklich hoffende Träume, also in dieser Personifikation oder erhofften Träume oder gehofften Träume vielleicht (Unterschied zwischen den letzten beiden ist, das erstes die ständig ins All geschossenen meint, zweiteres diejenigen, welche zunächst den Ausgangspunkt bilden , z.B. einer Vision, und sich dann dort wieder finden.)